Allen, Gary

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Gary Allen (Lebensrune.png 2. August 1936, Todesrune.png 29. November 1986) war ein VS-amerikanischer Konspirologe, genauer: Er ist der Urvater eines heute unüberschaubar gewordenen Weltnetz-Diskurses, der sich auf seine eigenständigen Arbeiten gründet, und beeinflußte eine große Zahl vielgelesener Folgepublikationen ganz anderer Autoren zu seinen Themen.

Die Verschwörung der Hintergrundmächte

Wissenschaftliche Gewährsleute seiner Analysen sind der Historiker Antony C. Sutton und der Ökonom Murray Rothbard. Gary Allens Arbeiten zur Entstehungsgeschichte der privaten VS-amerikanischen Zentralbank (→ FED), zur Förderung kommunistischer Organisationen durch westliche Multimilliardäre und seine Analyse der politischen Korruption auf wesentlichen Gebieten der Meinungsbildung in westlichen Ländern, inspirierten und inspirieren eine ganze Generation von Autoren.

Die Figur des „wohltätigen“ Milliardärs, der linke Zersetzer systematisch finanziell begünstigt, und der die gesetzlich fixierte Steuerprogression selber mit durchsetzen hilft – aber seinerseits über Stiftungen eine sehr weitgehende Steuerfreiheit genießt –, ist die reale Grundfigur des modernen „Illuminaten“, des Erleuchteten, der die Neue Weltordnung (NWO) kreiert, um noch durchgreifender persönlich zu herrschen (→ George Soros). Die typische Arbeitsweise der geheimdienstlichen Infiltration mittels Förderung konträrer Kräfte (ohne deren Mitwissen über die Verratsform der „Unterstützung“) gilt nicht nur gegenüber kleinen Akteuren, sondern bestimmte im 20. Jahrhundert die Weltpolitik maßgeblich.

Die herrschende Publizistik und Parteiendemokratie verwendet – Allen zufolge – ein politisches Links/rechts-Schema, das nur sozialistische Gruppierungen zuläßt. Dieses Schema stellt den internationalen Sozialismus nach linksaußen, den nationalen Sozialismus nach rechtsaußen als Gegenstück und benennt eine politische Mitte, die den Maßstäben eines Sozialismus der Fabian Society entspreche. Demzufolge bewegt sich der gesamte politische Diskurs seit Jahrzehnten auf einem Weg nach links, nach Allens Definition: Er ächtet und schädigt systematisch das freie Unternehmertum.[1]

Ferner führt Allen aus: Es gibt eine – in den Massenmedien verborgen gehaltene – Koalition aus linksextremen Schlägern, Hetzern und Fanatikern einerseits (die formell gegen „den Kapitalismus“ agieren, faktisch jedoch im Sinne und im Dienst der Hochfinanz als deren nützliche Idioten gehalten werden) und Akteuren der Finanzmacht andererseits, die das freie Unternehmertum, Bürgerrechte und nationale Identität zerstören (welche dem globalistischen Finanzinteresse letzte wirksame Hürden setzen).

Lebensleistungen

Gary Allen studierte an der Leland Stanford Junior University Geschichte und an der California State University, Long Beach. Politisch fungierte er als bekannter Sprecher der John Birch Society und publizierte in den Zeitschriften „Conservative Digest“ und „American Opinion“. Er ist der Verfasser einer Nixon-Biographie. Allen ist Vater von vier Kindern, davon ist ein Sproß der Journalist Michael Allen.

Gary Allens 1971 veröffentlichtes Buch „None Dare Call It Conspiracy“ („Die Insider [...]“, frei übersetzt jedoch: „Nenn es bloß nicht Verschwörung!“) verkaufte sich in allen Ausgaben weltweit über sechs Millionen mal. Eine deutschsprachige Ausgabe verwendet bis heute die damalige Titelgraphik. Das Vorwort verfaßte der konservative Politiker John George Schmitz, der unter anderem im VS-amerikanischen Repräsentantenhaus und im Senat von Kalifornien saß. Allen war mit seinen Büchern einer der Pioniere des Theorems der „Neuen Weltordnung“.

Abstammung

Der maltesische Autor und Politiker Norman Lowell berichtet, Allen habe ihm gegenüber bei einem Zusammentreffen geäußert, er sei Jude.[2]

Zitate

  • „Es wäre verhängnisvoll, alle Geschäftsleute und Bankiers mit der Verschwörung in Verbindung bringen zu wollen. Es muß eine Trennlinie gezogen werden zwischen dem freien Unternehmertum, dem moralischsten und produktivsten System, das jemals erdacht wurde, und dem Kartell-Kapitalismus, beherrscht von Monopolisten und Bankiers. Der private Unternehmer bietet seine Produkte und Dienstleistungen auf dem freien Wettbewerbsmarkt an, während der Kartell-Kapitalist durch den Mißbrauch von Regierungen die Öffentlichkeit zu Geschäften mit ihm zwingt. Diese vereinigten Sozialisten sind die Todfeinde des privaten Unternehmertums und somit des freien Wettbewerbs. Der Durchschnittsbürger kritisiert zwar, daß die Insider Preise festsetzen, die Märkte künstlich beeinflussen, Monopole errichten, Politiker kaufen und Arbeitnehmer ausbeuten – er durchschaut aber nicht deren Plan, die Welt mithilfe des Kommunismus beherrschen zu wollen.“[3]

Werke

  • Communist Revolution in the Streets, Western Islands, 1967
  • Nixon’s Palace Guard, Western Islands, 1971
  • Richard Nixon. The Man Behind the Mask, Western Islands, 1971
  • None Dare Call It Conspiracy, Lightyear Press, 1972 (PDF-Datei)
  • Jimmy Carter, ’76 Press, 1976
  • Kissinger. The Secret Side of the Secretary of State, ’76 Press, 1976
  • The Rockefeller File, ’76 Press, 1976
  • Tax Target, Washington, ’76 Press, 1978
  • Ted Kennedy. In Over His Head, ’76 Press, 1981
  • Say ›No!‹ to the New World Order, Concord Press, 1987

Literatur

  • Marie-France Etchegoin / Frédéric Lenoir: Der Code zu Dan Browns »Das verlorene Symbol«. Piper Verlag, München 2010, ISBN 978-3-492-25922-4
  • G. Edward Griffin: Die Kreatur von Jekyll Island. Die US-Notenbank Federal Reserve – das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf, Kopp-Verlag, Rottenburg am Neckar 2006, ISBN 978-3-938516287

Verweise

Fußnoten

  1. Vgl. das ausgeprägt linksaffine Regierungshandeln des großkoalitionären Kabinetts Merkel; dazu auch: Markus Mähler: Merkels linksdrehende Kulturen: CDU, SPD und CSU geben die Mitte auf, Kopp Online, 7. Dezember 2015
  2. Norman Lowell, Imperium Europa, Arktos Media Ltd., 2019, S. 102
  3. Gary Allen: Die Insider. Wohltäter oder Diktatoren? Verlag für Angewandte Philosophie, Wiesbaden ²1974, ISBN 3-88027-700-1 [amerikanische Originalausgabe: None Dare Call It Conspiracy (1971)], S.106