Bardèche, Maurice

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Maurice Bardèche

Maurice Bardèche ( Lebensrune.png 1. Oktober 1907; Todesrune.png 30. Juli 1998) war ein französischer Novellist, Literaturwissenschaftler, Journalist und Holocaustkritiker.

Politisiert wurde Bardèche – nach der Invasion der Alliierten und der anschließenden alliierten Besetzung Frankreichs – durch die Erschießung seines Schwagers, des Schriftstellers Robert Brasillach. Brasillach war seine Zusammenarbeit mit den Deutschen während des Zweiten Weltkriegs zum Verhängnis geworden. An der hatte Bardèche allerdings keinen Anteil, weshalb er den „Säuberungen“ der Jahre 1944/45 entkam. Aber das Todesurteil gegen Brasillach empörte ihn so sehr, daß er posthum Partei für die Achsenmächte ergriff.

Ein starkes Motiv Bardèches war der Antikommunismus. Doch die von ihm 1952 gegründete Zeitschrift Défense de l‘ Occident – „Verteidigung des Westens“, eigentlich des Abendlandes – richtete sich programmatisch nicht nur gegen Moskau aus, sondern auch gegen Washington.[1]

In seinem Buch Nürnberg und das versprochene Land griff er die alliierten Kriegsverbrecherprozesse an und behauptete, die dort vorgelegten Beweise für den Holocaust seien wenigstens teilweise gefälscht worden. Die Gaskammern seien in Wahrheit Desinfektionskammern zur Entlausung gewesen und den Tod der meisten in den Konzentrationslagern internierten Juden führt er auf Hunger und Krankheiten zurück. Daran gibt er den Juden eine Mitschuld, da sie den Versailler Vertrag von 1919 unterstützt und so den Zweiten Weltkrieg verursacht hätten.

Maurice Bardèche stand in sehr engem Kontakt mit Paul Rassinier, für dessen Werke er als Herausgeber fungierte und für den er die Grabrede im Jahr 1967 hielt.

Werke

Siehe auch

Fußnoten