Achsenmächte

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Propagandaplakat: „Wir werden siegen!“

Achsenmächte (ab 27. September 1940 Dreimächtepakt) ist die Bezeichnung für die im Zweiten Weltkrieg auf militärischer Ebene kooperierenden Großmächte des Deutschen Reiches, Italiens (bis zum Fall Achse) und des Kaiserreiches Japan. Ihre Gegner waren die Alliierten, im besonderen Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Sowjetunion, die VSA und die Republik China. Parallel dazu existierte im Zweiten Weltkrieg die zwischen den Achsenmächten bestehende „Achse Berlin-Rom-Tokio“.

Erläuterung

Ursprung

Mussolini in Deutschland bei Hitler

Der Begriff Achsenmächte wurde im September 1936 von Hans Frank geprägt (den europäischen Wagen „auf der Achse von Nationalsozialismus und Faschismus vorwärtsfahren“) und von Benito Mussolini in seiner Mailänder Rede am 1. November 1936 in der Bezeichnung Achse Berlin-Rom in bezug auf das Verhältnis Italiens zum Deutschen Reich verbreitet. Hintergrund dieses Ausspruchs war der am 25. Oktober 1936 geschlossene Friedensvertrag zwischen Italien und dem Deutschen Reich. Er sprach im folgenden auch von einer Achse, um die sich die anderen Länder Europas drehen würden.

Stahlpakt

Zu dem Schließen des Paktes kam es, als Italien aufgrund seiner Politik während des Italienisch-Äthiopischen Krieges vom Völkerbund kritisiert wurde und vom Deutschen Reich Beistand erhielt. Am 22. Mai 1939 wurde schließlich in Berlin im Beisein von Adolf Hitler ein Bündnisvertrag von den beteiligten Außenministern Joachim von Ribbentrop und Galeazzo Ciano unterzeichnet.

Mitglieder

Folgende Nationen waren Mitglieder der Achse:

Einflußgebiet (Rot) der Achsenmächte in Europa und Nordafrika im Spätherbst 1941; Gelb: Feindgebiet, Schwarz: neutral

Deutsches Reich (Auswahl)

Kaiserreich Japan (Auswahl)

Italien (Auswahl)

Literatur

  • Gerhard L. Weinberg: A World at Arms: A Global History of World War II, Cambridge University Press, 2nd edition (2005)
  • I.C.B. Dear and M.R.D. Foot, eds.: The Oxford Companion to World War II (2001)