Vogel, Bernhard
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Bernhard Vogel ( 19. Dezember 1932 in Göttingen;
2. März 2025 in Speyer) war ein deutscher Politiker (CDU), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (1976–1988), später von Thüringen (1992–2003).
Wirken
Vogel wurde von seiner eigenen Partei als Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz gestürzt. Anlass war, dass Vogel zwei Terroristen der RAF begnadigt hatte. Anschließend wurde die CDU nach 44 Jahren zum ersten Mal abgewählt.
Die kleine Wiedervereinigung von 1990 ermöglichte es Vogel, Ministerpräsident von Thüringen zu werden. Sein Gönner Helmut Kohl setzte Vogel dabei gegen Rita Süßmuth als Ministerpräsidenten durch. Vogels Nachfolger als Ministerpräsident von Thüringen wurde Dieter Althaus.
Verweise
- Florian Gathmann im Gespräch mit Bernhard Vogel: „Der Reuebegriff ist unglücklich“, Der Spiegel, 7. Mai 2007
- „Der Lack blättert in großen Placken ab“, Der Spiegel, 14. November 1988
Kategorien:
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- Träger des Verdienstordens des Freistaats Thüringen
- Träger des Verdienstordens des Landes Rheinland-Pfalz
- Träger des Großen Verdienstordens des Landes Südtirol
- Ritter des Ordens wider den tierischen Ernst
- Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille
- Träger des Gregoriusordens (Ausprägung unbekannt)
- Träger des Ordre des Palmes Académiques
- Preisträger der Hermann Ehlers Stiftung
- Landesminister (Rheinland-Pfalz)
- Ehrensenator der Technischen Universität Kaiserslautern
- Ehrendoktor der Ben-Gurion-Universität des Negev
- Ehrenbürger der Friedrich-Schiller-Universität Jena
- Burschenschafter (20. Jahrhundert)
- Ehrenbürger von Speyer