Kohl, Helmut

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Helmut Josef Michael Kohl (Lebensrune.png 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein, Todesrune.png 16. Juni 2017 ebenda) war ein Politiker der BRD-Blockpartei CDU und BRD-Alt-Bundeskanzler. Er war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Kohl wirkte maßgeblich am weiteren Aufgehen BRD in der sogenannten Europäische Union mit. 1990 verhinderte er zusammen mit dem damaligen BRD-Außenminister Hans-Dietrich Genscher einen Friedensvertrag und die Wiederherstellung der deutschen Staatshoheit.[1][2][3]

Helmut Kohl
Unterschrift Kohl, Helmut.png

Werdegang

Herkunft

Helmut Kohl, katholisch, wurde am 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein als jüngstes von drei Kindern eines Finanzbeamten geboren. Im Ersten Weltkrieg war sein Vater Oberleutnant bei der berittenen Artillerie. Die Vorfahren väterlicherseits waren Bauern. In der Familie seiner Mutter wurde der Lehrerberuf ausgeübt. Das Elternhaus nannte Kohl „katholisch, aber gleichzeitig liberal – und gemäßigt national“. Das Ende des Zweiten Weltkrieges erlebte er in einem „Wehrertüchtigungslager“ bei Berchtesgaden. Kohls vier Jahre älterer Bruder Walter fiel in den letzten Kriegsmonaten als Fallschirmjäger.[4]

Ausbildung

1945, nach Kriegsende, arbeitete Helmut Kohl noch für kurze Zeit bei einem Bauern, bevor er an die Schule zurückkehrte. An der Oberrealschule in Ludwigshafen machte er schließlich 1950 das Abitur. Das anschließende Studium (Geschichte, Rechts- und Staatswissenschaften) an den Universitäten Frankfurt und Heidelberg schloß er 1958 mit der Promotion zum Dr. phil. ab (Diss.: „Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedererstehen der Parteien nach 1945“; Doktorvater war Walther Peter Fuchs). Während des Studiums hatte er in den Semesterferien der Jahre 1952 bis 1955 fünfmal für insgesamt zehn Monate in einer Steinschleiferei des BASF-Konzerns gearbeitet.[5]

Wirken

Kohl im Jahre 1990 auf Wahlkampftour zum Anschluß Mitteldeutschlands
Bundeskanzler Helmut Kohl, General a. D. Johannes Steinhoff, VS-Präsident Ronald Reagan und General a. D. Matthew B. Ridgway auf dem Kriegsgräberstätte Bitburg-Kolmeshöhe am 5. Mai 1985. Kohl und Staatsgast Reagan legten am zentralen Denkmal der Kriegsgräberstätte Kränze nieder. Am Besuch in Bitburg entspann sich von seiten der Linken eine Debatte, weil dort neben deutschen Wehrmachtsangehörigen und VS-amerikanischen Soldaten auch gefallene Angehörige der Waffen-SS ruhen.
Bundeskanzler Helmut Kohl und US-Verteidigungsminister William Cohen (Jude) am 5. März 1997 in Bonn

Helmut Kohl war während seiner Promotionsjahre wissenschaftlicher Mitarbeiter des Politischen Seminars im Alfred-Weber-Institut, Heidelberg. Nach der Promotion wurde er Assistent des Inhabers einer Eisengießerei, dann Referent des „Industrieverbandes Chemie“ in Ludwigshafen (1959–1969).

Schon früh politisch engagiert, gehörte Kohl 1947 zu den Gründern der Jungen Union (JU) in Ludwigshafen und wurde später Vorsitzender ihres Kreisverbandes. 1947 auch in die CDU eingetreten, wurde er 1953 Mitglied des Geschäftsführenden CDU-Vorstandes der Pfalz. 1955 rückte er auch in den CDU-Landesvorstand ein. Von 1960 bis 1969 saß er außerdem im Stadtrat seiner Heimatstadt Ludwigshafen. Seinen endgültigen Wechsel in die Politik markierte indes sein Einzug als Abgeordneter 1959 in den Landtag von Rheinland-Pfalz, dem er ohne Unterbrechung bis 1976 angehörte. Ab 1961 war er stellvertretender Fraktionsvorsitzender, nach der Landtagswahl 1963 Fraktionsvorsitzender.[5]

1964 wurde Kohl in den CDU-Bundesvorstand gewählt, 1966 kürte die rheinland-pfälzische CDU ihn zu ihrem Landesvorsitzenden (bis 1974). Am 19. Mai 1969 übernahm Kohl das Amt des Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz. Bei den Landtagswahlen am 21. März 1971 gewann die CDU unter seiner Führung die absolute Mehrheit. Kohl bildete am 18. Mai 1971 eine reine CDU-Regierung.

In der Bundespartei kam Kohl zügig voran. Im November 1969 wurde er stellvertretender CDU-Bundesvorsitzender und Leiter der Parteiprogramm-Kommission. Nach der eklatanten Wahlniederlage der CDU bei der Bundestagswahl vom 19. November 1972 und Barzels Verzicht auf weitere Spitzenfunktionen wählte ein Sonderparteitag in Bonn Kohl am 12. Juni 1973 zum neuen Parteichef. Neuer Generalsekretär wurde Kurt Biedenkopf. Auf dem Hamburger Parteitag vom November 1973 setzten sie gemeinsam das Mitbestimmungsmodell des Bundesvorstandes der Partei ohne wesentliche Abstriche durch.[5]

1976 verlor Kohl die Bundestagswahl gegen Helmut Schmidt. 1982 wurde Kohl durch ein konstruktives Mißtrauensvotum gegen diesen, doch noch Bundeskanzler. Vorher trug Kohl einen internen Machtkampf mit dem CSU-Chef Franz-Josef Strauß aus. Kohl gewann diesen Machtkampf und blieb länger Bundeskanzler als jeder seiner Vorgänger, obwohl Strauß Kohl für völlig „unfähig“ für das Amt hielt.[6] Den Versuch u. a. von Heiner Geißler, Lothar Späth und Rita Süßmuth ihn 1989 auf dem CDU-Parteitag wegen schlechter Umfragen zu stürzen weil bei der Bundestagswahl 1990 ein rot-grüner Wahlsieg drohte überstand Kohl als Sieger. Nach der deutschen Teilwiedervereinigung gelang es Kohl sich erfolgreich als „Kanzler der Einheit“ zu inszenieren. Dadurch verlängerte sich seine Amtszeit wahrscheinlich um das Doppelte, obwohl dies kaum sein eigenes Verdienst war. Auch die Inszenierung als „großer Europäer“ gelang ihm mit der Euroeinführung. Später gab Kohl freimütig zu, daß er dabei als Diktator handelte und dem deutschen Volk seine geliebte DM nahm, um sie durch den Euro zu ersetzen. Dies soll auch der Preis gewesen sein, den Frankreichs Staatschef Mitterand ihm abpresste, für Frankreichs Zustimmung zur kleinen Wiedervereinigung.[7]

Während Kohls Amtszeit lösten linke Medien Skandale aus, z. B. über die Rede Philipp Jenningers zur Reichskristallnacht. Auch Kohls Besuch auf dem Soldatenfriedhof in Bitburg zusammen mit Ronald Reagan wurde von diesen zum Skandal aufgebauscht, weil dort auch Angehörige der Waffen-SS ihre letzte Ruhe gefunden haben.

Am Anfang seiner Kanzlerschaft setzte Kohl den NATO-Doppelbeschluss und damit die Stationierung der US-amerikanischen Pershing-2 Raketen in der BRD durch. Hunderttausende Linke demonstrierten dagegen – ohne Erfolg.

EU und Euro

Helmut Kohl war von 1969 bis 1976 Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und von 1982 bis 1998 der sechste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Kohl versuchte, den Prozeß der deutschen Teilvereinigung mitzugestalten und wirkte maßgeblich an der weiteren Integration der BRD in die sogenannte Europäische Union (EU) mit. Unter seiner Kanzlerschaft wurde die Deutsche Mark, als eines der letzten verbliebenen Restbestände BRD-deutscher Souveränität, zugunsten des Euro abgeschafft. Kohl äußerte hierzu in einem Interview mit dem Journalisten Jens Peter Paul am 14. März 2002 in Berlin:

„Aber ich wußte, daß ich die Abstimmung nie gewinnen kann in Deutschland. Eine Volksabstimmung über die Einführung des Euro hätten wir verloren. Das ist ganz klar. Ich hätte sie verloren. Eine Volksabstimmung hätte ich natürlich verloren, und zwar im Verhältnis 7 zu 3. [...] In einem Fall war ich wie ein Diktator, siehe Euro, in einem Fall war ich ein Zauderer, habe alle Probleme ausgesessen.“[8]

Finanziers und Drahtzieher des „Strategieplans für Deutschland“

1996 bezeichnete Egon Bahr alle Kanzler von Adenauer bis Kohl als „IM[9] der CIA“.[10][11]

Im Mai 2012 erstmals freigegebene regierungsamtliche Dokumente beweisen – so das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ –, daß bei der Aufnahme Italiens in die Währungsunion 1998 nicht allein die deutsche Öffentlichkeit durch die Regierung Kohl systematisch getäuscht wurde, sondern auch das sogenannte Bundesverfassungsgericht durch Kabinettsmitglieder angelogen wurde.[12] Nach diesen Aktenfunden darf die Vorgehensweise von Helmut Kohl als Währungsbetrug, Helmut Kohl selber als Währungsbetrüger bezeichnet werden.

Wahlversprechen

Einst versprach Kohl, daß die Anzahl der Ausländer in der BRD halbiert werden sollte.[13] Bisher unveröffentlichte Dokumente der englischen Regierung sollen nunmehr belegen, daß er tatsächlich beabsichtigte, die Hälfte der Türken nach Hause zu schicken.[14] Sein Sohn Peter Kohl distanzierte sich von den früheren Äußerungen seines Vaters und forderte ihn auf, sich zu diesen zu äußern und sie klarzustellen. Er glaube, diese Äußerungen hätten viele Türken verbittert. Außerdem müsse die CDU die heutige Realität anerkennen und diese sei, daß die Türkei „einer der wichtigsten Zukunftspartner für Deutschland ist“.[15]

Geistiger Diebstahl

Der Journalist Günter Gaus beschuldigte Kohl des geistigen Diebstahls, weil Kohl sein Schlagwort von der Gnade der späten Geburt[16] aufgriff, ohne auf Gaus’ Urheberschaft hinzuweisen.[17]

Deutsche Teilvereinigung

Jürgen Todenhöfer kritisierte Kohl einst dafür, daß dieser nicht genug für die Deutsche Einheit tue. Nach Ansicht von Ferdinand Kroh habe Michail Gorbatschow 1988 das Gespräch mit Kohl über eine Wiedervereinigung gesucht. Kohl habe aber darauf nicht reagiert.[18] Im Jahr 2022 freigegebene Akten belegen laut Hauptstrommedien, daß Kohl 1990/91 einem möglichen Zusammenbruch des Ostblocks nichts abgewinnen konnte, er vielmehr einen möglichen Untergang der Sowjetunion als „Katastrophe“ ansah.[19]

Kohls Erinnerungen

Der WDR-Journalist Heribert Schwan zeichnete in den Jahren 2001 und 2002 rund 600 Stunden Gespräche mit Kohl auf. Die Gespräche dienten Schwan für die Erstellung der Kohlschen Erinnerungen, bevor sich Kohl 2009 im Streit von Schwan trennte. Kohl erstritt vor Gericht, daß seine Ansichten nicht vollständig veröffentlicht werden dürfen.[20][21][22]

Zitate

von Kohl

Helmut Kohls Grab
Speyer, Alter Friedhof (Hirschgraben)
Links ist ein Hinweis, daß die Grabstätte video überwacht wird, rechts ein Hinweis zur Ablage von Blumen, Kränzen etc.
  • Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen. Diese Dame ist ja wenig vom Charakter heimgesucht. Da kann man sich nur bekreuzigen. Sie lungerte sich bei den Staatsessen rum, so dass ich sie mehrfach zur Ordnung rufen musste.“[21]
  • „Die Merkel hat keine Ahnung, und der Fraktionsvorsitzende [ Friedrich Merz ] ist ein politisches Kleinkind.“[21]
  • „Eine Schreckschraube, die sich wegen günstiger Todesfälle in der Frauenunion ins Kabinett hochhievte.“ – über Rita Süssmuth[21]
  • „Ein trottelhaft katholisches Subjekt.“ – über Bernhard Jagoda[21]
  • „Es ist irrig zu glauben, daß der Heilige Geist über die Plätze in Leipzig gekommen ist und die Welt verändert hat. Am Ende hat der Gorbatschow kein Bimbes mehr gehabt.“[21]
  • „Was wir jetzt erleben täglich ist ja, daß Schlepper und Menschenhändler Wirtschaftsasylanten, Leute, die nicht verfolgt sind, im üblichen Sinne zuhause, hierherbringen. Das geht nicht und das müssen wir ändern.“ (1986)[24]

über Kohl

  • „Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU) und der ehemalige bayrische Ministerpräsident Franz Joseph Strauß (CSU) waren sich darin einig, daß der Ausländeranteil in den nächsten zehn Jahren halbiert werden soll […] und daß es keine Ausländerghettos und keine ‚Subkultur‘ geben dürfe.“[25]
  • „Etliche Politiker stürzten über die Affäre: Der damalige Bundeswirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff und sein Vorgänger Hans Friderichs (beide FDP) hatten mehrere Hunderttausend Mark erhalten. Lambsdorff trat im Juni 1984 zurück. Friderichs wurde am 1. Januar 1985 von seinem damaligen Amt als Vorstandssprecher der Deutschen Bank freigestellt. Beide wurden später wegen Steuerhinterziehung zu hohen Geldstrafen verurteilt. Im Oktober 1984 trat auch der Bundestagspräsident Rainer Barzel (CDU) zurück, der vor dem Ausschuss belastet worden war. Brauchitsch wurde zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren verurteilt, die gegen eine Geldbuße von 550.000 Mark zur Bewährung ausgesetzt wurde. Der ebenfalls belastete Bundeskanzler Helmut Kohl kam davon. Der CDU-Politiker berief sich vor Gericht und vor dem Untersuchungsausschuss auf Erinnerungslücken.“[26]

BRD-Referenzen, Auszeichnungen und Ehrungen

Jüdische Ehrungen

Am 28. Februar 1994 nahm Kohl als Ehrengast an der Jubelfeier teil, die von den Mitgliedern der Rothschildfamilie anläßlich des 700jährigen Bestehens dieser Großbankfamilie in Frankfurt (Main) ausgerichtet wurde. Er gehörte zu den vertrauten Freunden der Rothschilds.

Helmut Kohl war unter anderem:

Familie

Helmut Kohl war seit 1960 mit der Diplomdolmetscherin Hannelore, geb. Renner, verheiratet. Sie nahm sich im Juli 2001 das Leben (→ Suizid). Aus der Ehe stammen die beiden Söhne Walter (Lebensrune.png 1963) und Peter (Lebensrune.png 1965), die beide mit fremdländischen Frauen verheiratet sind (Türkin, Koreanerin).[30] Eine neue Lebensgefährtin fand Kohl in Maike Richter, die er am 8. Mai 2008 heiratete. Der Familienwohnsitz blieb auch während Kohls Kanzlerschaft und danach Oggersheim.[5]

Filmbeiträge

Wilhelm von Gottberg über Ostgebiete, Ostpreußen, angebliches Rückgabeangebot der Sowjetunion 1989, Kohl und Genscher hätten abgelehnt.

Diese zum Schluss der Veranstaltung von von Gottberg erzählte Avance Gorbatschows zur Rückgabe deutschen Landes ist vollständig unglaubwürdig und durch nichts belegt, siehe näher → Falsche Gerüchte um angebliche Rückgabebereitschaft der Sowjets. Der insgesamt substanzlose Spiegel-Bericht, den von Gottberg schließlich als Beglaubigung der Geschichte und als unbezweifelbar anbringt, besagt nichts von Gorbatschow und einem angeblichen Angebot.

Siehe auch

Literatur

Fußnoten

  1. Kohl und Genscher verhindern Friedensvertrag
  2. Die alliierten Siegermächte richteten über „Deutschland als Ganzes“, welches sie in den Grenzen vom 31. Dezember 1937 definierten.
  3. Wie nahezu alle BRD-Politiker vertrat Kohl die Parole Einheit in Freiheit. Dennoch hatte er kein Interesse an der Wiederherstellung des Reiches in den Grenzen vom 31.12.1937.
  4. Erinnerungen an jene Zeit und Einblicke in das familiäre Umfeld Kohls bot u. a. ein Interview seiner acht Jahre älteren Schwester Hildegard in der Illustrierten stern (Nr. 38/1996).
  5. 5,0 5,1 5,2 5,3 Munzinger-Archiv GmbH, 2003
  6. „Kohl ist total unfähig zum Kanzler“, Der Spiegel, 29. November 1976
  7. Mitterrand forderte Euro als Gegenleistung für die Einheit, Der Spiegel, 25. September 2010
  8. Vgl.: Helmut Kohl: „Bei der Euro-Einführung war ich ein Diktator“, Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 9. April 2013
  9. Inoffizielle Mitarbeiter (IM): Anspielung an die Stasi-IMs
  10. David Korn: Wer ist wer im Judentum?, FZ-Verlag, ISBN 3-924309-63-9
  11. Germany – Made in USA – Wie US-Agenten Nachkriegsdeutschland steuerten, phoenix tv, 4. März 2003
  12. Sven Böll/Christian Reiermann/Michael Sauga/Klaus Wiegrefe: Operation Selbstbetrug, Der Spiegel; Nr. 19, 2012 (7. Mai 2012), S. 22–26
  13. Zitate deutscher Politiker und anderer zu Ausländern
  14. „SPON“: Kohl wollte laut Geheimpapieren Hälfte der Türken loswerden, Badische Zeitung, 1. August 2013
  15. Peter Kohl fordert seinen Vater zur Klarstellung der Türken-Pläne auf, Iran German Radio, 11. August 2013
  16. Damit war gemeint, daß z. B. Kohl anders als sein älterer Bruder nicht in die damalige Maschinerie hineingeriet, einfach weil er noch zu jung dafür war. Allerdings war Kohl in der Hitlerjugend und wurde von polnischen Fremdarbeitern verprügelt, weil er eine entsprechende Uniform trug, siehe: Jörg Lau: Auf der Suche nach der verlorenen Normalität – Helmut Kohl und Hans Magnus Enzensberger als Generationsgenossen, Eurozine, 3. September 2001
  17. Verschwiegene Enteignung – Wer erfand die Wendung von der „Gnade der späten Geburt“?, Der Spiegel, 15. September 1986
  18. Glaubhafte Verschwörungstheorien – Ferdinand Krohs „Wendemanöver“ gießen Wasser in den bundesrepublikanischen Vereinigungswein, Junge Freiheit, 6. Januar 2006
  19. Neue Akten über Helmut Kohls Ostpolitik aufgetaucht, Epoch Times, 29. April 2022
  20. Von Bimbes und Schreckschrauben, Die Zeit, 7. Oktober 2014
  21. 21,00 21,01 21,02 21,03 21,04 21,05 21,06 21,07 21,08 21,09 21,10 21,11 Tiefer Hass bis in alle Ewigkeit, Süddeutsche Zeitung, 7. Oktober 2014
  22. Frau Merkel konnte ja nicht mit Messer und Gabel essen, Die Welt, 6. Oktober 2014
  23. Helmut Kohl im Bundestag der BRD
  24. Helmut Kohl über Wirtschaftsasylanten
  25. Die Welt, 17. März 1983
  26. Ein Mann kaufte die Republik, Der Spiegel, 6. Oktober 2006
  27. Freimaurer-Wiki, Artikel B’nai B’rith
  28. die auch, wie das „Neue Lexikon des Judentums“ schreibt, „ein Zentrum der Judaistik ist“.
  29. Im Beisein zahlreicher Politprominenz hielten Ex-US-Präsident Bill Clinton und Weltbankchef Robert Zoellick die Lobreden. Die Auszeichnung selbst übergab der Namensgeber des Preises, der Ex-US-Außenminister Henry Kissinger. Kohl bedankte sich sichtlich gerührt für den Preis: „Weil wir daraus sehen können, daß wir eine Chance haben.“
  30. „Ich wünsche meinem Vater mehr Güte und Einsicht“, Die Welt, 6. Juni 2015