Dausch, Konstantin

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Konstantin Dausch (* 30. November 1841 in Waldsee, Oberschwaben; † 12. Juli 1908 in Rom) war ein deutscher Bildhauer.

Leben

Dausch wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf und arbeitete als Steinmetz in seinem Geburtsstädtchen. Während seiner Wanderjahre in der Schweiz und in Bayern zeigte er nicht nur eine große Geschicklichkeit in der Führung des Meißels, sondern auch bereits eine idealistisch-künstlerische Begabung für höhere Aufgaben, welche sich in seinen späteren Leistungen zeigte. Nachdem er in München eine Zeitlang mit der plastischen Ausschmückung des neuen Rathauses beschäftigt gewesen war und die Kunstschule besucht hatte, wanderte er 1869 nach Rom. Hier gründete er 1873 ein Atelier, in welchem er zunächst zahlreiche Porträtbüsten modellierte und das Gipsmodell einer kolossalen Standbild-Gruppe (Simson und Delila) schuf.

Dausch hatte sich zeitlebens von dem zu seiner Zeit aufkommenden Realismus in der Skulptur ferngehalten, das Element seiner Kunst war das Antike und Klassische (→ Klassizismus), wobei er sich vor allem mythologisch-poetischen Themen als auch Porträtbüsten widmete.

Werke (Auswahl)

  • Flora (Marmor)
  • Kalliope und Erato
  • Der Tag
  • Die Nacht
  • Jugend
  • Alter
  • Caritas
  • Porträtbüste Fürst Friedrich zu Waldburg-Wolfegg und Waldsee
  • Ägypterin der Göttin Isis huldigend (1891)
  • Ägyptische Königstochter (1892)
  • Siegfried mit dem Drachen
  • Herkules mit dem Kentauren
  • Jesusknabe mit Dornenkrone

Verweise

  • Dausch, Konstantin. In: Brockhaus' Konversationslexikon. F. A. Brockhaus in Leipzig, Berlin und Wien, 14. Auflage, 1894-1896