Dissziplin

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Ben Arnold alias Dissziplin.

Dissziplin (Lebensrune.png 1985 in Cottbus), eigentlich Ben Arnold, ist ein deutscher Rapper. Sein Künstlername leitet sich vom Slangausdruck „dissen“ (von engl. to discredit, „jemanden diskreditieren, schlechtmachen“) ab.

Leben

Dissziplin stammt aus Cottbus, wo er im Plattenbau aufwuchs. Seine Mutter ist Gitarrenlehrerin, der Adoptivvater im Bergbau tätig. Im Jahre 2008 zog Dissziplin, der im Leistungskurs Geschichte sein Abitur ablegte, für seine Lehre als Mediengestalter nach Leipzig. Nachdem er seine Lehre vorzeitig, aber dennoch erfolgreich abschloß, zog er im Jahre 2010 nach Dresden, wo er bis heute lebt und arbeitet.

Politik

Dissziplin gab im Frühjahr 2014 bekannt, daß er die Alternative für Deutschland (AfD) unterstütze. Laut ihm sei es an der Zeit, daß die etablierten Parteien mit ihren ständigen Lügen und falschen Versprechungen endlich abgewählt werden müssen.[1]

Stil

Dissziplin kleidet sich nicht szenetypisch, etwa mit weiter Hose und Goldkette, sondern trägt zur Baseballmütze gern einen Preußenadler auf dem T-Hemd. Seine Texte sind – ebenfalls untypisch für die Szene – nicht frauenfeindlich, drogen- oder gewaltverherrlichend. Sie drehen sich um das Leben im Post-1990er Mitteldeutschland, das Aufwachsen zwischen Plattenbauten. Neben Künstlern wie Dee Ex und Fler wird Dissziplin zu den patriotischen Rappern gezählt. Er ist stolz auf seine Herkunft und will dies auch sagen dürfen. Sein Anspruch ist es, Stimme der Jugend, einer neuen, unbelasteten Generation zu sein. Zu seinen bekanntesten Liedern gehören Ich bin Deutschland und Gib mir meine Stadt zurück.[2]

Werke

Alben

  • 2007: Plattenbauten
  • 2009: Platz an der Sonne
  • 2009: Ich bin Deutschland (Single)
  • 2012: Volksmusik

Filme[3]

  • 2007: Plattenbauten
  • 2007: Von Angesicht zu Angesicht
  • 2009: Hörst du sie? (feat. Joe Rilla)
  • 2009: Ich bin Deutschland
  • 2009: Steht auf (feat. King Orgasmus One)
  • 2010: Es geht nicht mehr
  • 2012: Invictus
  • 2012: Gib mir meine Stadt zurück
  • 2012: Falscher Freund

Verweise

Fußnoten