Ehrendolch der Kriegsmarine

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Der Ehrendolch der Kriegsmarine, auch Ehrendolch der Marine, ist eine Ehrenwaffe mit Brillanten für Angehörige der Kriegsmarine, nach außerordentlichen Leistungen im Zweiten Weltkrieg zugesprochen. Schon bei der Kaiserlichen Marine gab es Dolche für Offiziere in einer Luxusausführung mit echter Damastklinge und beidseitiger Ätzung.

Ehrendolch der Kriegsmarine mit Brillanten.jpg

Erläuterung

Die Klinge besteht aus Damaszenerstahl, der Dolch basiert auf dem Offiziersdolch der Marine, jedoch mit zahlreichen Aufwertungen, darunter, in der besonderen Ausführung, 17 Brillanten auf dem Hakenkreuz, dem Elfenbeingriff und verschiedenen kunstvollen Eichenlaub- und Ankerverzierungen im Gold der Dolchscheide. Die wenigen Exemplare dieser Waffe wurden von Großadmiral Raeder verliehen, später von dessen Nachfolger Großadmiral Dönitz. Insgesamt sollen, je nach Quelle, zwischen 16 und 25 Ehrendolche verliehen worden sein, andere Quellen gehen jedoch von einer deutlich niedrigen Zahl aus.

Nachkriegsmodelle

In der Nachkriegszeit wurden auf dem Militariamarkt schlechte Fälschungen, aber auch hochwertige Nachahmungen gehandelt. Echte Exemplare sind selten und werden, wie das von Böhmer, für 50.000 Euro und mehr angeboten.[1]

Bekannte Träger (Auswahl)

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. „In dankbarer Anerkennung RAEDER, 31. August 1942“. Alle Beschläge feuervergoldet. Weißer Elfenbeingriff mit goldenem feinem Eichenlaub. Knaufadler in der besonderen Ausführung mit 17 Brillanten. Scheide mit plastischem Eichenlaubdekor. Zwei Trageringe. Im Etui. Dunkelblaues, genarbtes Leder. Auf dem Deckel Hoheitsadlerprägung. Herstellerprägung innen „Eickhorn“.