Erinnerungsabzeichen für die Besatzung der Luftschiffe

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Ansichtskarte, deutsche Zeppeline über London.jpg
Erinnerungsabzeichen für Besatzungen der Heeres-Luftschiffe.jpg

Das Erinnerungsabzeichen für Besatzungen der Heeres-Luftschiffe wurde am 1. August 1920 durch Reichswehr-Minister Otto Geßler für die Angehörigen der Luftschiffwaffe geschaffen.

Erläuterung

Erinnerungsabzeichen für die Besatzung der Marine-Luftschiffe.jpg

Erinnerungsabzeichen für Besatzungen der Heeres-Luftschiffe

Verliehen wurde das Abzeichen auf Antrag, und die Anschaffung mußte vom Beliehenen selbst bezahlt werden. Voraussetzung für die Verleihung war eine mindestens einjährige Tätigkeit auf einem Luftschiff des Heeres während des Ersten Weltkrieges. Beantragen konnten dieses Abzeichen Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die diese Bedingung erfüllten unabhängig davon, ob sie noch im aktiven Wehrdienst waren oder schon ausgeschieden.

Bei Soldaten, die im Einsatz auf Luftschiffen bzw. auf einem Zeppelin verwundet wurden oder in Kriegsgefangenschaft geraten waren, konnte von der einjährigen Mindestdienstzeit abgesehen werden.

Trageweise

Getragen wurde die Auszeichnung als Steckabzeichen auf der linken Brustseite.

Aussehen

Liegendes ovales Abzeichen aus versilbertem Buntmetall, innen durchbrochen. Hinten eine waagerechte Anstecknadel.

Das Oval wird oben aus Lorbeerlaub und unten aus Eichenlaub gebildet, dieses ist grün lackiert. Das Eichenlaub ist in gleichmäßigem Abstand dreimal mit Band umwickelt. Das Lorbeerlaub ist oben mit einer Schleife gebunden, die oberhalb zwei Bögen und unterhalb einen Bogen zeigt. Mittig aufliegend befindet sich die Abbildung eines Heeres-Luftschiffes in Silber, den ovalen Kranz leicht überragend.

Erinnerungsabzeichen für die Besatzung der Marine-Luftschiffe

Für Besatzungen von Luftschiffen der Kaiserlichen Marine wurde gleichzeitig ein ähnliches Abzeichen gestiftet mit einem Marine-Luftschiff und der deutschen Kaiserkrone über der Bandschleife. Bei Matrosen bzw. Marine-Luftschiffer, die im Einsatz auf Luftschiffen verwundet wurden oder in Gefangenschaft geraten waren konnte von der einjährigen Mindestdienstzeit abgesehen werden.

Siehe auch

Verweise