Kleist-Schmenzin, Ewald-Heinrich von

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Ewald von Kleist-Schmenzin, hier als junger Leutnant

Ewald-Heinrich Hermann Konrad Oskar Ulrich Wolf Alfred von Kleist-Schmenzin (Lebensrune.png 10. Juli 1922 auf Gut Schmenzin, Landkreis Belgard (Persante), Pommern; Todesrune.png 8. März 2013 in Prien am Chiemsee) war ein deutscher Offizier der Wehrmacht und Beteiligter am Attentat vom 20. Juli 1944. Er war zuletzt Oberleutnant und Kompanieführer des Heeres im Zweiten Weltkrieg.

Leben

Ewald Heinrich von Kleist war das älteste von sechs Kindern von Ewald von Kleist-Schmenzin (1890–1945) und dessen erster Ehefrau Anna, geborene von der Osten. Er soll von Oberstleutnant i. G. Claus Schenk Graf von Stauffenberg als Ersatz für den an der Ostfront schwer verwundeten Axel von dem Bussche als Mitverschwörer angeworben worden sein.

Am 20. Juli 1944 fungierte von Kleist, so seine Aussage nach dem kriege, im Bendlerblock in Berlin als einer der zahlreichen Helfer des Putschversuches. Er behauptete, ihm sei es gelungen, seine verräterische Handlungen zu vertuschen. Ein Verfahren gegen ihn wurde im Dezember 1944 aus Mangel an Beweisen eingestellt. Eine Anklage vor dem Volksgerichtshof erfolgte nicht, bis zum Kriegsende kämpfte er bei der Reichsverteidigung.

Auszeichnungen und Ehrungen (Auszug)

Weitere Orden und Ehrenzeichen:

Fußnoten