Freyberg, Alfred

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Alfred Freyberg (1893-1945)

Bruno Erich Alfred Freyberg (Lebensrune.png 12. Juli 1893 in Harsleben bei Halberstadt; Todesrune.png 18. April 1945 in Leipzig) war ein deutscher Jurist, Politiker (NSDAP) und SS-Gruppenführer und von 1939-1945 Oberbürgermeister von Leipzig.

Leben

Jugend

Alfred Freyberg war Sohn eines Landwirts und am 12. Juli 1892 in Harsleben bei Halberstadt geboren. Er besuchte das Realgymnasium in Halberstadt und studierte Jura in Genf, München, Königsberg und Halle Rechtswissenschaft. Als Freiwilliger zog er in das Feld und bis 1917 stand er ununterbrochen an der Front. Dann mußte er – schwer erkrankt – in die Heimat geschafft werden und nach notdürftiger Genesung beendet er zunächst sein Studium.

Weimarer Republik

1922 wurde er Gerichtsassessor, bald darauf als Regierungsassessor in die Reichsfinanzverwaltung übernommen. Am 1. August 1924 wurde er Regierungsrat am Finanzamt Quedlinburg. 1922 bekannte er sich zur völkischen Idee und geriet dadurch nicht selten in Gegensatz zu seinen Vorgesetzten. 1925, nach der Widergründung der NSDAP, zieht er die Ortsgruppe Quedlinburg auf, ferner rief er in ganz Mitteldeutschland Ortsgruppen ins Leben. Als die Tätigkeit der Finanzämter in dieser bäuerlichen Gegend infolge der verfehlten Steuergesetzgebung immer mehr zum Henkertum an der Wirtschaft sich entwickelte, zieht er daraus die Konsequenzen und nahm unter Verzicht auf Pensionsansprüche seinen Abschied. Er ließ sich als Rechtsanwalt in Quedlinburg nieder und stellte seine Erfahrungen den unterdrückten und aufgesogenen Volksgenossen zur Verfügung, denen er vorher das letzte Hemd vom Leibe ziehen lassen mußte. 1929 wurde er auch zum Notar am Oberlandesgericht in Naumburg ernannt. 1929 wurde Freyberg Stadtverordneter in Quedlinburg. Als im Mai 1932 die Ernennung eines nationalsozialistischen Ministerpräsidenten in Anhalt möglich wurde, fällt die Wahl sofort auf Alfred Freyberg, dem ja die anhaltliche Verhältnisse aus eigener Anschauung nicht fremd waren. Denn Quedlinburg grenzt hart an anhaltisches Gebiet. Als Ministerpräsident in Anhalt wurde er Vorkämpfer des staatlichen geförderten Freiwilligen Arbeitsdienstes, indem er mit staatlichen Mitteln die ersten Musterstammabteilungen des Freiwilligen Arbeitsdienstes in Dessau zusammenstellte.

Drittes Reich

Als aus Ersparnisgründen das Ein-Minister-System in Anhalt eingeführt wurde, übernahm er allein die Führung der Verwaltung. Ab 1936 gehörte Freyberg in der Zeit des Nationalsozialismus dem Reichstag an. Seit 1938 arbeitete er im SD-Hauptamt mit. Vom 21. August 1939 bis zum 18. April 1945 war Freyberg Oberbürgermeister der Stadt Leipzig. In der SS (Mitgliedsnr. 113.650) wurde er am 12. Juli 1942 zum SS-Gruppenführer befördert. Am 18. April 1945, dem Tag, an dem VS-amerikanische Truppen Leipzig einnahmen, nahm Freyberg sich – gemeinsam mit seiner Frau und Tochter – das Leben.