Gebrüder Skladanowsky

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Am 1. November 1895 hatten die Gebrüder Skadanowsky im Berliner Wintergarten zum erstenmal ihren „Bioscope“ gezeigt. Hier wurden Varietészenen, die mit einer bereits 1892 selbstgebauten Kamera aufgenommen waren, mit eigenen Projektionsapparates als lebende Bilder auf die Leinwand geworfen. Dabei waren Max Skladanowsky der Techniker, sein Bruder Emil Skladanowsky der Schausteller, ein dritter Bruder Eugen Skladanowsky der Mime. Diese erste öffentliche Filmvorführung in Berlin hat also zwei Monate vor der Vorführung der Gebrüder Lumiére in Paris stattgefunden.

Geburtsstunde des Kinos

Das Jahr 1895 kann somit als die Geburtsstunde des Kinos angesehen werden. Damals wurde im Berliner „Wintergarten“ die erste öffentliche Filmvorführung vor einer großen Menschenmenge gestartet. Max und Emils Vorführung dauerte etwa 15 Minuten, in dem acht Filmstreifen gezeigt wurden. Da die Filme keinen Ton hatten, wurden sie mit Klaviermusik begleitet. Wenige Monate später fanden auch Aufführungen in Paris und Wien statt und Bilder von Berliner Straßenszenen wurden 1897 in Stettin gezeigt.

Erste Filme

Die ersten Filme 1895 waren unter anderem:

  • Italienischer Bauerntanz, 1 Minute
  • Ringkämpfer, 1 Minute
  • Das Boxende Känguruh (1895)

Filmbeitrag

Siehe auch

Verweise