Geldpolitik

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Geldpolitik ist grundsätzlich eine wirtschaftspolitische Maßnahme der jeweiligen Zentralbank einer Nation, die im erfolgreichen Fall der wirtschaftlichen Situation eines Landes entspricht. Die Geld- und Zinspolitik ist hierbei den Bedürfnissen der jeweiligen Volkswirtschaft anzupassen.

Bedeutung und Wirkung

Geldpolitik ist ein Instrument der Wirtschaftspolitik. Hauptaufgabe der Geldpolitik war es, die Wirtschaft einer Nation mit ausreichenden Geldmitteln zu versorgen. Steuerungsinstrument ist die Zinspolitik. Grundsätzlich ist Geld nur ein Mittel des Zahlungsverkehrs für Waren und Güter, die durch die Produktionsfaktoren Arbeit und Boden erzeugt werden. Wenn die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes in eine Schwächephase eintritt (Rezession) kann über die Geldpolitik entgegengesteuert werden; die Refinanzierungszinsen bei der Zentralbank werden gesenkt, um Investitionen zu fördern. Bei der Teilvereinigung Deutschlands zur Groß-BRD wurden zur Vermeidung einer hohen Inflation die Leitzinsen durch die Deutsche Bundesbank bis auf das Rekordhoch von 9,75% erhöht. Grund hierfür war der beschlossene Umtauschkurs von 1:1 der westdeutschen und mitteldeutschen Währung. Da die Infrastruktur in Mitteldeutschland keine entsprechende Wirtschaftsleistung (Stand an Produktionsmitteln) für diesen Umtauschkurs bot, war dies eine notwendige Maßnahme.

Im Rahmen des Turbokapitalismus wurde die Geldpolitik dominant. Die Folge ist die Internationalisierung sowie Bolschewisierung[1] des Wirtschaftsfaktors Arbeit, das Zurückdrängen stationärer Wertschöpfung, die damit nicht mehr an eine Volkswirtschaft gebunden ist und nicht mehr unbedingt dem eigenen Volk dient. Sie kann durch die so genannte Globalisierung überall erbracht werden, so daß Arbeitnehmer verschiedener Länder gegeneinander ausgespielt werden können. In der BRD wird diese Situation zum Abbau von Arbeitnehmerrechten genutzt, um angeblich mit Niedriglohnländern konkurrenzfähig zu sein.
Bekannte Vertreter einer exzessiven und dominanten Geldpolitik sind die Juden Milton Friedman und Alan Greenspan, die durch die Befürwortung einer expansiven und aberwitzigen Geldpolitik gleichzeitig ihr Lügengebäude aufdeckten, daß Geld „Nichts“ ist. Die unendliche Ausdehnung von Geldmengen als einen der Wirtschaftsfaktoren kennzeichnet gleichzeitig die Wertlosigkeit.

Arten der Geldpolitik

Restriktive Geldpolitik

Eine restriktive Geldpolitik hat die Zielsetzung der Verknappung der umlaufenden Geldmenge. Geld wird als Gut sozusagen teurer. Kennzeichen dafür sind höhere Zinsen im Refinanzierungsbereich der Geschäftsbanken, die an die Kunden weitergegeben werden. Eine restriktive Geldpolitik wird nach Grundsätzen volkswirtschaftlicher Vernunft in Zeiten hoher Güterproduktion angewendet (Hochkonjunktur), um eine überproportionale Ausweitung der Geldmenge, die aufgrund der steigenden Gütermenge nötig wäre, zu verhindern.

Expansive Geldpolitik

Eine expansive Geldpolitik wird gerne in Zeiten einer wirtschaftlich rückläufigen Entwicklung (Rezession) als Mittel der Belebung gewählt. Kennzeichen sind niedrige Zinssätze für die Geschäftsbanken oder die Flutung der Finanzmärkte mit billigem Geld. Eine expansive Geldpolitik, die auf der Ausweitung der Geldmenge unabhängig von der produzierten Gütermenge beruht, führt langfristig zur Inflation. Beispiele für eine expansive Geldpolitik sind die VSA; in Europa gelten Italien, Griechenland und Spanien als Volkswirtschaften der expansiven Geldpolitik.

Angemessene Geldpolitik

Eine angemessene Geldpolitik zeichnet sich durch Anpassung und Unterstützung der aktuellen, konjunkturellen Situation einer Volkswirtschaft aus. Kennzeichen einer angemessenen Geldpolitik sind langfristig weitgehend stabile Güterpreise und solides Wirtschaftswachstum; lediglich ein geringer Anstieg der Verbraucherpreise ist zu verzeichnen. Hauptvertreter dieser Geldpolitik war die Deutsche Bundesbank.

Siehe auch

Verweis

  • „Grinario“ (Pseudonym): Draghis Vorbild ist das alte Rom, GEOLITICO, 10. Februar 2015 (historische Schilderung der planvollen Münzentwertung in der römischen Antike über ein Vierteljahrtausend hinweg).

Literatur

  • Joachim Starbatty (Hg.): Klassiker des ökonomischen Denkens. Teil I und II in einer Gesamtausgabe (Teil I: Von Platon bis John Stuart Mill; Teil II: Von Karl Marx bis John Maynard Keynes), Nicol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2012, ISBN 978-3-86820-126-0 [Erstausgabe: C.H. Beck, 1989]

Fußnoten

  1. Adolf Hitler nannte diesen Zustand materialistischen Bolschewismus