Schuldenmonetarisierung

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Schuldenmonetarisierung bzw. Staatsschuldenmonetarisierung (oder: Schuldenmonetisierung, Staatsschuldenmonetisierung), in neuerer Zeit auch propagandistisch-euphemistisch als „quantitative Lockerung“ (engl. quantitative easing) oder „Monetäre Lockerung“ bezeichnet, ist der massive Ankauf bzw. ein umfangreiches Ankaufprogramm von Staatsanleihen (d. h. Staatsschulden) durch eine Zentralbank.

Im Gegensatz zu normalen Investoren, die zum Anleihenkauf zunächst das nötige Geld aufbringen müssen, indem sie etwas anderes verkaufen, finanzieren Zentralbanken derartige Staatsschuldenankäufe durch Erstellen neuen Geldes (→Inflationierung), wie dies zum Beispiel seit den 2000er Jahren das vorwiegend aus verschiedenen jüdischen Privatbanken bestehende „Federal Reserve System“ (Fed) in den Vereinigten Staaten durchführt.

Zentralbanken verwandeln durch dieses Vorgehen letztlich die Schulden ihrer jeweiligen Regierung in neues Geld. Marode Regimes finanzieren ihre exzessiven Ausgaben durch den Verkauf ihrer Anleihen an ihre Zentralbanken gegen frisch gedrucktes Geld, welches das Regime direkt in die Finanzmärkte leitet. Das führt schließlich dazu, daß relativ gesehen mehr Geld gegenüber weniger Waren und Dienstleistungen verfügbar ist, was unweigerlich das allgemeine Preisniveau nach oben treibt. Somit wälzen derartige Regimes ihre Schulden – durch die einsetzende Geldentwertung – einerseits auf die einzelnen Staatsbürger ab, während sie andererseits immer abhängiger von den Zentralbanken werden; befinden sich letztere hierbei in privatem Besitz, führt dies in der Regel zu totalitär agierenden plutokratischen Diktaturen, welche von einigen wenigen Geld-Oligarchen beherrscht werden.

Verweise