Heimatpartei Österreich
| Heimatpartei Österreich | |
| |
| Parteivorsitzender | Thomas Ingo Edelmann |
| Gründung | 28. Februar 2008 |
| Gründungsort | Hallein |
| Hauptsitz | Hallein |
| Jugendorganisation | Die Jugend der HPÖ |
| Zeitung | Zeitung der HPÖ |
| Ausrichtung | Heimatbewußt |
| Farbe(n) | rot-weiß-rot |
| Mitgliederzahl | 300 |
| Mindestalter | 16 |
| Durchschnittsalter | 30 |
Die Heimatpartei Österreich (HPÖ) war eine politische Partei in der Republik Österreich, die sich gegen neoliberale und egalitaristische Entwicklungen positionierte. Im Frühjahr 2012 fanden letzte öffentliche Auftritte statt, sie gilt seitdem als aufgelöst.
Inhaltsverzeichnis
Positionen
Unabhängigkeit
Die HPÖ wollte Österreich in Richtung Unabhängigkeit und Souveränität führen. Der Austritt aus der Europäischen Union hatte hierbei oberste Priorität. Die Partei sah in einem ihrer Meinung nach ausufernden Neoliberalismus und rücksichtslos agierenden Kapitalismus die größte Gefahr für die Existenz Österreichs.
Kultur
Die Partei bekannte sich zum Deutschtum (→ Deutsches Bekenntnis), war also kulturdeutsch geprägt. Die deutsche Kultur in Österreich, dem von Italien annektierten Südtirol sowie in anderen Länden Europas, wo deutsche Minderheiten existieren, sollten geschützt werden. Die deutsche Sprache sollte erhalten, unnötige Anglizismen vermieden werden. Traditionen und Bräuche, die in Österreich seit längerem existieren, sollten weiter gepflegt und gefördert werden, um den typischen Charakter Österreichs zu erhalten.
- „Die Heimatpartei Österreich (HPÖ) bekennt sich voller Stolz dazu, daß Österreich Teil des deutschen Sprach- und Kulturraumes ist. Die deutsche Sprache muß in ihrer Schönheit erhalten bleiben und darf nicht aufgrund gesellschaftspolitischer Fehlentwicklungen verunstaltet werden. Die traditionelle Volkskultur trägt einen wesentlichen Teil zu unserer Identität bei und muß daher auch in jeder Weise gefördert werden. Brauchtum und Tradition sollen auch in Zeiten des technischen Fortschrittes einen wichtigen Bereich in der Gesellschaft einnehmen.“ — aus dem Parteiprogramm
Umwelt
Der Umwelt- und Tierschutz sollte verstärkt werden, die Partei war ferner für ein Verbot von gentechnisch manipulierten Nahrungsmitteln. Die Umwelt dürfe nicht unter der Profitgier von global agierenden Konzernen leiden.
Die Forderungen der Partei
- Der Austritt aus der Europäischen Union
- Förderung der Klein- und Mittelwirtschaft
- Senkung der Lohnnebenkosten
- Abschaffung von Basel II bzw. keine Einführung von Basel III
- Entlastung bzw. Wiedererschaffung des Mittelstandes
- Aktive Bekämpfung der Kriminalität
- Ausweisung aller kriminellen Ausländer
- Lebenslange Haftstrafen für Kinderschänder
- Forcierung einer energetischen Unabhängigkeit Österreichs
- Südtirol als 10. Bundesland
- Schaffung neuer Arbeitsplätze und Ausbildungszweige
- Sozialansprüche nur für österreichische Staatsbürger
- Heimatbewußte Familienpolitik
- Beibehaltung der allgemeinen Wehrpflicht
- Förderung der Jugend in jedem Bereich
- Umweltschutz muß vor Profitdrang stehen
- Änderung der österreichischen Verfassung.
- Absolute Presse- und Meinungsfreiheit.
