Hepp, Odfried

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Odfried Hepp (geb. 18. April 1958) ist ein ehemaliger deutscher Nationalsozialist.

Wirken

Odfried Hepp galt in den 1980er Jahren als der „Chefdenker der deutschen Neonazis“[1] und als einer der meistgesuchten Terroristen der Welt. Der Weg Hepps in die Militanz begann in seinen Jugendjahren mit der Gründung einer eigenen „Kameradschaft“ und in den Reihen der heute verbotenen Wiking Jugend. Seine weiteren Stationen führten ihn über die Wehrsportgruppe Hoffmann, Anschläge auf die VS-amerikanischen Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland, die Stasi und die Palästinensische Befreiungsfront (PLF) direkt ins Gefängnis. Während sich Hepp in Frankreich aufhielt, kurz vor seiner Gefangennahme, verliebte er sich in eine Araberin aus Frankreich und dies markierte den Anfang eines Umdenkprozesses. Er sagte sich von dieser Einstellung los. Im Rahmen seines Strafprozesses sagte er teilweise als Hauptzeuge gegen ehemalige Kameraden aus der militaristischen Szene aus. Trotzdem wurde er noch im Jahr 2001 verdächtigt mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in Verbindung zu stehen. Heute lebt Odfried Hepp als selbständiger Übersetzer im Raum Karlsruhe.

Siehe auch

Fußnoten

  1. Spiegel.png  Umerziehungsliteratur: ArtikelRechtsextremist verhaftet, Der Spiegel, 16/1985,