Kolbow, Karl Friedrich

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Karl Friedrich Kolbow

Karl Friedrich Kolbow (Lebensrune.png 20. November 1899 in Schwerin; Todesrune.png 14. September 1945 in Department Sarthe, Frankreich) war ein deutscher Politiker und Landeshauptmann in der Provinz Westfalen.

Leben und Wirken

Sein Vater war Justizrat, seine Mutter eine geborene Freiin von Puttkamer. Er diente im Ersten Weltkrieg als Frontsoldat, später im Grenzschutz Ost (Litauen) und im Freikorps Oberland.
An der Bergakademie Freiberg schloß er sein Ingenieursstudium ab. Ab 1929 arbeitete er als Stahlarbeiter in Westfalen, wo er seit 1927 wohnte. Im Oktober 1933 wurde er zum Landeshauptmann der Provinz Westfalen mit Sitz in Münster ernannt und stand dem Westfälischen Heimatbund vor.
Als Landeshauptmann verteidigte er die Einheit Westfalens als Provinz, als Landschaft, als Begriff gegen alle übertriebenen Machtansprüche der jeweiligen Gauleiter. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Offizier an der Westfront. Nach der „Befreiung“ verstarb Kolbow elend im französischen Lager Thorée bei La Fléche. Seine Heimatschriften wurden in der SBZ verboten. Im Sauerland befindet sich die Kolbow-Quelle mit Gedenkstein.[1]

Werke

  • Die Kulturpflege der preussischen Provinzen. Stuttgart 1937
  • Fragen der Binnenschiffahrt zwischen Rhein und Elbe. Münster 1937
  • Natur und Heimat. Wolfshagen-Scharzbeutz 1939
  • Geschichte Westfalens. Bochum 1941

Auszeichnungen (Auszug)

Literatur

Fußnoten