Fichtel, Konrad

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Konrad Fichtel (Lebensrune.png 25. Januar 1933, Todesrune.png 7. April 2014) war ein deutscher Chemiker, Erfinder und Autor.

Leben und Wirken

Konrad Fichtel wuchs auf einem Allgäuer Bauernhof auf und erfuhr, wie er selbst sagte, eine starke Prägung durch „heidnisches Brauchtum im christlichen Gewand“ und eine althergebrachte elterliche Einstellung zu Hof, Arbeit und Sitte.

Nach dem Abitur studierte er Chemie bei dem deutschen späteren Nobelpreisträger für Chemie Ernst Otto Fischer, erlangte das Diplom und promovierte erfolgreich. Er begab sich in die Forschung in der Industrie und im öffentlichen Dienst, mit dem Schwerpunkt Umweltschutz. Daneben betrieb er umfangreiche Studien zur irischen Megalithkultur und beschäftigte sich bis zuletzt mit römischer und deutscher Geschichte.

Kritischer Autor gegen Römertum und Christentum

Konrad Fichtel publizierte in verschiedenen Zeitschriften, unter anderem in „Volk in Bewegung“.

Als Buchautor setzte er sich vor allem kritisch mit dem Vordringen des römischen Weltreiches nach Germanien auseinander. Hierzu verfaßte er das Buch „Roms Kreuzzüge gegen Germanien – 1200 Jahre Grausamkeiten, Ausplünderung und Überfremdung“. Darin trat er der weitverbreiteten Darstellung entgegen, die alten Römer seien eine friedensbringende Ordnungsmacht und Kulturbringer gewesen, die Germanen hingegen Meuterer und Barbaren. Fichtel vertrat die Auffassung, daß es eher umgekehrt war, wenn man mit Kultur auch Recht und Gesittung, Freiheit und Menschlichkeit verbindet. Die im Westen ausgeprägte Idealisierung und Bewunderung des Römertums und seiner tatsächlichen oder angeblichen Leistungen teilte Konrad Fichtel in keiner Weise.

Titelabbildung „Roms Kreuzzüge gegen Germanien“

Die Römer hätten in ihren Angriffskriegen Provinzen erobert, um sie skrupellos auszubeuten, die Bewohner zu versklaven und unmenschlich zu unterdrücken. Bei Widerstand seien ganze Landstriche ausgerottet, bedenkenlos sei Völkermord betrieben worden. Daß es in Germanien nicht für längere Zeit zu diesen Zuständen gekommen ist, sei dem Wirken und der großen Persönlichkeit von Armin dem Cherusker zu verdanken, der durch seine zeitweise Einigung der germanischen Stämme verhindert habe (→ Hermannsschlacht), daß das Gebiet zwischen Rhein und Elbe römische Provinz wurde.

Schließlich unterzieht er die Geschichte der Christianisierung einer Revision. Das Christentum, aufgeladen „mit römischem Ungeist und römischer Intoleranz“, habe das noch freie Germanien seiner Selbstbestimmung beraubt und dessen Stämmen mit großer Grausamkeit und durch Psychologische Kriegführung, die er als Umerziehung bezeichnet, ein fremdes System gebracht.

Zitate

  • „Man muß endlich erkennen, daß die offizielle deutsche Geschichtsdarstellung ein Herrschaftsinstrument der Lüge zum Schaden und zur Ausbeutung des deutschen Volkes ist. Es wird eine gewaltige Arbeit sein, den Schutt von 1200 Jahren abzutragen, um unter ihm die Götzen der falschen Lehren in Religion, Wirtschaft und Lebenshaltung zu begraben und den Neuaufbau Germanien-Deutschlands und Europas nach seiner wahren Veranlagung zu beginnen.“ — Konrad Fichtel

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Roms Kreuzzüge gegen Germanien. 1200 Jahre Grausamkeiten, Ausplünderung und Überfremdung. Grabert-Verlag, Tübingen, 2004, ISBN 3878472099 [348 S.]

Siehe auch