Krolzig, Sascha

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Sascha Krolzig aus Hamm ist ein deutscher Nationalsozialist, Aktivist der Freien Kameradschaften in Nordrhein-Westfalen, der bundesweit als Anmelder und Redner bei nationalen Kundgebungen auftritt, Publizist und Politiker der Partei Die Rechte.

Beruf

Krolzig ist studierter Jurist, wurde aber nach eigener Aussage von keinem Landgericht zum juristischen Referendariat zugelassen.

Wirken

Krolzig gibt die Zeitschrift N.S. Heute heraus, verlegt in Dortmund.

Für die Europawahl 2014 kandidierte Sascha Krolzig für die Partei DIE RECHTE.

Verurteilungen

Anläßlich einer Versammlung unter freiem Himmel in Dortmund am 14. März 2005 hielt Sascha Krolzig eine Rede, die er mit dem Satz beendete, man solle alles für Deutschland geben. Mit der Begründung, daß diese Losung diejenige der SA, der Sturm-Abteilung im Dritten Reich, gewesen sei, wurde er zu einer Jugendstrafe von sechs Monaten ohne Bewährung vom Amtsgericht Hamm durch Urteil vom 28. Juni 2005, Az. 139 Js 435/05 verurteilt, und dieses Urteil wurde vom Oberlandesgericht Hamm durch Urteil vom 1. Februar 2006, Az 1 Ss 432/05 und durch den Beschluß des Bundesverfassungsgerichtes vom 24. Mai 2006, Az. 1 BvR 693/06, bestätigt.

Krolzig wurde am 22. Februar 2018 vom Amtsgericht Bielefeld wegen „Volksverhetzung“ und Beleidigung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe ohne Bewährung verurteilt (rechtskräftig seit 7. Juli 2020, anschließend Strafantritt). Krolzig hatte in der Bewährungszeit in einem Online-Bericht den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Herford/Detmold Matitjahu Kellig als „selbstgefälligen frechen Judenfunktionär“ bezeichnet. Rechtsanwalt Björn Clemens verteidigte ihn.

Das Dortmunder Landgericht verurteilte Krolzig am 3. Februar 2022 wegen „Volksverhetzung“ und der Verbreitung von Propaganda für verfassungswidrige Organisationen zu einer Haftstrafe von einem Jahr zur Bewährung (rechtskräftig seit August 2023).