Lenz, Fritz

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Fritz Lenz (1887–1976)

Fritz Lenz (Lebensrune.png 9. März 1887 in Pflugrade, Kreis Naugard, Pommern; Todesrune.png 6. Juli 1976 in Göttingen) war ein deutscher Anthropologe, Humangenetiker und Eugeniker. In der Zeit der Weimarer Republik und im Dritten Reich war er einer der führenden Rassenhygieniker. Mit Erwin Baur und Eugen Fischer verfaßte er 1921 das Standardwerk Grundriß der menschlichen Erblichkeitslehre und Rassenhygiene.

Leben und Werk

Schon Lenz' Vater betrieb Zuchtversuche mit Tieren und Pflanzen, um Vererbungsfragen zu erforschen.

Fritz Lenz studierte Medizin in Freiburg im Breisgau, interessierte sich jedoch ebenso für Philosophie und verband diese beiden Themen in seinen Theorien zur Rassenhygiene. 1912 promovierte Lenz bei dem Pathologen Ludwig Aschoff (1866–1942) mit der Arbeit „Über die krankhaften Erbanlagen des Mannes und die Bestimmung des Geschlechts beim Menschen“. Schon während seines Studiums begegnete er Eugen Fischer; daraus entwickelte sich eine freundschaftliche Zusammenarbeit. 1909 lernte Lenz Alfred Ploetz kennen. Auch sie arbeiteten künftig freundschaftlich zusammen.

Lenz entwickelte Vorschläge zur praktischen Rassenhygiene, wie Steuergesetzgebung, Erbrecht, Wirtschaftsordnung, Gestaltung des persönlichen Lebens; Einführung der Rassenhygiene als Pflichtfach für angehende Mediziner, Volkswirtschaftler, Juristen und Erzieher sowie die Einrichtung rassenhygienischer Forschungsanstalten und die fortlaufende medizinalstatistische Registrierung der gesamten Bevölkerung.

Nach dem Ende des von England 1939 entfesselten europäischen Krieges, den die in den VSA tonangebenden Kreise durch Kriegseintritt des Landes zum Weltkrieg machten, arbeitete Lenz von 1947 bis zu seinem Ruhestand an der Universität Göttingen.[1]

Siehe auch

Veröffentlichungen

Fußnoten

  1. Prominente ohne MaskeDrittes Reich, FZ-Verlag, 1998, ISBN 3924309396