Rassenpflege

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Rassenreinheit als Basis der Rassenhygiene und Garant der Arterhaltung

Die Rassenpflege, auch Rassenhygiene (auch: Rassehygiene) oder Volkshygiene genannt, umfaßt die Gesamtheit der medizinischen bzw. wissenschaftlichen Maßnahmen zur Pflege, Erhaltung und Verbesserung der rassischen Eigenarten eines Volkes. Grundlage für die Rassenhygiene ist die deutsche Kulturbiologie. In Abgrenzung zu diesem Terminus befaßt sich die Eugenik vorwiegend mit der Erbgesundheitsforschung und den entsprechenden medizinischen Verfahren zur Erhaltung der Volksgesundheit.

Inhaltsverzeichnis

Rassenhygiene im Nationalsozialismus

Auch der Nationalsozialismus geht davon aus, daß die geistigen und körperlichen Leistungen eines Volkes wesentlich von der Güte seiner erblichen Anlagen abhängen.

Durch Gegenauslese (auch: Negativauslese), z. B. nachhaltige Männerverluste im Kriege, werden die wertvolleren Erblinien vermindert, durch uneingeschränkte Fortpflanzung krankhafter Erblinien (Schwachsinnige, Geisteskranke) wird der Wert eines Volkes herabgesetzt.

Maßnahmen

Die Fortpflanzungsstärke der erhaltungsunfähigen und erhaltungsgefährdenden Erbstämme sollte vermindert und die der erhaltungstüchtigen, hochwertigen erhöht werden. Maßnahmen waren u. a.:

Das Deutsche Reich war die erste Nation, die planmäßig und umfassend Rassenpflege betrieb.

Angeblicher Rassenhaß

Es wird behauptet, daß dies Ausdruck des Rassenhasses der Nationalsozialisten gewesen sei. Die Rassen wurden jedoch als gleichwertige Gedanken Gottes gemäß des Schöpfungsaktes respektiert. Nur waren die Philosophie und die Politik darauf ausgerichtet, die Rassen, gemäß Gottes großem Plan, zu bewahren und nicht durch Vermischung zu zerstören. So wie es den Juden gemäß Talmud und Altem Testament verboten ist, sich mit Nichtjuden, also anderen Rassen, zu vermischen (→ Jüdischer Rassegedanke), so wollte man auch die arische Rasse biologisch unversehrt, also im göttlichen Sinne, erhalten.

Zitat

  • „Rassenpflege hat nicht das geringste mit Rassenhochmut zu tun. Rassenhochmut setzt ein Werturteil über die verschiedenen Rassen voraus. Wir erblicken in den Unterschieden der Rassen nicht Wert-, sondern Wesensverschiedenheiten. Und die Rasse unseres deutschen Volkes, die wir lieben und achten, wollen wir in ihrer Wesenheit erhalten und darum vor der Vermischung mit Wesensfremdem bewahren.“ — Hermann Boehm[1]

Siehe auch

Literatur

Zeitschriften

  • Archiv für Rassen- und Gesellschaftsbiologie, einschl. Rassen- und Gesellschaftshygiene, seit 1904
  • Das kommende Geschlecht – Zeitschrift für Eugenik, seit 1921
  • Volk und Rasse, seit 1926
  • Eugenik, Erblehre, Erbpflege, seit 1930
  • Neues Volk – Blätter des Rassenpolitischen Amtes der NSDAP, seit 1933
  • Der Erbarzt, Beilage zum Deutschen Ärzteblatt, seit 1934
  • Rasse, seit 1934
  • Fortschritte der Erbpathologie, seit 1937

Verweise

Fußnoten


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