Mair, Birgit

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Birgit Mair
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Birgit Mair am 18. Februar 2012 in Fürth

Birgit Mair (geb. 1967 in der Republik Österreich)[1] ist eine antideutscheSozialwissenschaftlerin“ aus der Republik Österreich. Sie ist Mitbegründerin des Nürnberger „Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung e. V.“ (ISFBB).[1]

Wirken

Mair ist Koautorin der „internationalen Studie zur Zwangsarbeit zur Zeit des Nationalsozialismus“ mit dem Titel „Hitlers Sklaven“ („Hitlers Slaves“) und Autorin des Buches „Überlebensberichte von Josef Jakubowicz“.

Sie konzipierte Wanderausstellungen über die Holocaustüberlebenden Franz Rosenbach (1927–2012) und Josef Jakubowicz (1925–2013) und begleitet weitere Überlebende wie Siegfried Heilig bei Zeitzeugengesprächen. Die selbsternannte „Rechtsextremismus-Expertin“ hielt zahlreiche Vorträge über „Neonazismus und Rassismus in Nordbayern“. Unter anderem betätigte sie sich an der Konzeption und Leitung des von der Bundesrepublik Deutschland alimentierten Projektes „Tacheles! Handlungsstrategien gegen Rechtsextremismus in der Jugendarbeit in Mittel- und Oberfranken“ sowie von Fachtagungen zum Thema Rechtsextremismus.[2]

Wanderausstellung

2013 konzipierte Mair die Wanderausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“. Die pseudowissenschaftliche Ausstellung ist seit November 2013 auf 22 Schautafeln zu besichtigen und kostet den Aussteller 500 Euro im Monat.

Die Ausstellung wurde zuerst im fränkischen Raum und dann bundesweit durch Gewerkschaftshäuser, Rathäuser und Schulen herumgereicht. Beispielsweise gastierte sie vom 19. bis 30. Mai 2014 in Berlin-Buch und wurde durch die Parteien „Die Linke.“ und „Piratenpartei“ finanziell unterstützt.[3] Weiterhin war vom 5. bis 25. Juni 2015 die Ausstellung im Foyer des Polizeipräsidiums Berlin am Platz der Luftbrücke 6 in Tempelhof unter Vorlage des Personalausweises zu besichtigen.[4]

Die Technische Universität (TU) Chemnitz lehnte es ab, die Ausstellung über den NSU-Phantom-Komplex in ihrem Foyer zu zeigen. Die Ausstellung lasse laut TU Chemnitz keine wissenschaftliche Arbeitsweise erkennen.[5]

Familie

Birgit Mair ist mit Max Gnugesser-Mair, Protagonist vom Bündnis „Nazistopp Nürnberg“ verheiratet,[6] sie brachte eine Tochter mit in die Beziehung.

Veröffentlichungen

  • als Herausgeberin: Überlebensberichte von Josef Jakubowicz – Eine biographische Analyse, Selbstverlag, 1. Auflage, 2006

Verweise

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 isfbb.de: Biographie der Ausstellungsmacherin Birgit Mair (Diplom-Sozialwirtin Univ.)
  2. Institut für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung: Birgit Mair, Diplom-Sozialwirtin (Univ.), Buchautorin und Rechtsextremismus-Expertin
  3. niemandistvergessen, 12. April 2014: Ausstellung: „Opfer des NSU“
  4. Polizei Berlin, 3. Juni 2015: „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“ – Bedeutsame Wanderausstellung im Polizeipräsidium
  5. http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/5495/akat/1/infotext/TU_Chemnitz_NSU_Ausstellung_zu_unwissenschaftlich/Politik_Gesellschaft_und_Wirtschaft.html
  6. 33-cabinet.png Abgerufen am 21. Februar 2012. Archiviert bei WebCite®.Der Kriminalisierung nationaler Publizistik entgegentretenFreies Netz Süd, 21. Februar 2012