March, Werner

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Werner March (1894–1976)

Werner March (Lebensrune.png 17. Januar 1894 in Berlin-Charlottenburg; Todesrune.png 11. Januar 1976 in Berlin) war ein deutscher Architekt.

Leben

Familie und Jugend

March war der Sohn des berühmten Architekten Otto March, u. a. Erbauer des Schiller-Theaters und der Wettkampfsportstätten in Grunewald. Er studierte nach dem Abitur Architektur in Dresden und Berlin; March unterbrach nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges sein Studium und meldete sich freiwillig zur Armee, aus der er 1918 als Offizier entlassen wurde.

Zwischenkriegszeit

March war Mitglied im Freikorps, beendete sein Studium und war danach als Architekt tätig. Im Oktober 1933 billigte der Reichskanzler Adolf Hitler seine Pläne für die Olympiabauten auf dem Gelände in Grunewald mit dem imposanten, 100.000 Zuschauer fassenden Berliner Olympiastadion als Mittelpunkt. 1934 war er am Bau von Carinhall beteiligt. 1936 erhielt March für seine Bauten den Professorentitel; das Internationale Olympische Komitee überreichte ihm die Olympischen Medaillen in Gold und Silber für Baumeisterei.

1937 errang March für das Modell des Olympia-Stadions den Großen Preis bei der Pariser Weltausstellung. 1937/38 wurde sein Entwurf der Reichsjugendführerschule in Potsdam errichtet. March war vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges auch international ein gefragter Baumeister und erhielt zahlreiche Aufträge.

1940 meldete er sich freiwillig zur Wehrmacht und kam nach der „Befreiung“ in VS-amerikanische Gefangenschaft. Danach machte er sich um den Wiederaufbau besonders in Minden verdient. Er erhielt Bauaufträge aus Jugoslawien und Ägypten und war Professor an der Technischen Hochschule Berlin.[1]

Siehe auch

Literatur

  • Mortimer G. Davidson: Kunst in Deutschland 1933–1945, Bd. 3 Architektur, Grabert-Verlag, Tübingen, 1995, ISBN 978-3-87847-111-0 [repräsentativ, Atlasformat, 1.012 Abbildungen. Beschreibung auf Netzpräsenz Buchdienst Hohenrain]

Fußnoten

  1. Prominente ohne MaskeDrittes Reich, FZ-Verlag, 1998, ISBN 3924309396