Bargeld

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Reichsmark-Schein von 1948

Bargeld ist – in seiner heutigen Bedeutung – das in Form von Münzen (Münzgeld) oder Banknoten (Papiergeld) umlaufende Geld, das mittlerweile wie das Buchgeld als Zahlungsmittel vom eigentlichen Wert abgekoppelt ist (Fiat-Geld). Die Einlösung gegen einen Wert gilt als Versprechen des Ausgebers, das in der Regel eingehalten werden kann. Als Bargeld galt hingegen vor dem Ersten Weltkrieg, im Gegensatz zum ungedeckten Buch- und Papiergeld, entweder das durch seinen ihm innewohnenden Edelmetallwert gedeckte Münzgeld (→ Kurantmünze) oder von der Staatsbank herausgegebene gedeckte Banknoten, für die eine entsprechende Menge an Edelmetall (in der Regel Gold) in den Banktresoren hinterlegt werden musste, welche jederzeit und vom Staate garantiert gegen Vorlage der Banknote dem Besitzer im entsprechenden Wert ausgehändigt werden musste.

Bargeldverbot

Pfeil 2 siehe auch.pngSiehe auch: Hauptartikel Bargeldverbot
Immer mehr Regimes versuchen die Benutzung von Bargeld zunehmend einzuschränken, um die Staatsbürger besser kontrollieren zu können, vordergründig in Bezug auf ihre Ehrlichkeit zur Entrichtung von Steuern. In Italien sind bereits Barzahlungen von mehr als 1000 Euro verboten, in Frankreich ab einer Höhe von 3000 Euro bzw. meldepflichtig. In Spanien sind ähnliche Restriktionen für Firmen in Kraft getreten. Das BRD-Regime verlangt, daß Personen, die Geldsummen von mehr als 10.000 Euro ins Ausland bringen wollen, diese Beträge gegenüber der zuständigen Behörde melden.[1] Gelegentliche Beteuerungen von offizieller Seite, daß an eine Abschaffung des Bargeldes „derzeit“ nicht gedacht werden, bestätigen nur das Ziel einer Bargeldabschaffung.

In diesem Zusammenhang wird von seiten des politischen Systems das bargeldlose Bezahlen mit EC-Karte und Handy-Zahlsystemen massiv gefördert. In den VSA ist das Mobiltelefon an der Kasse bereits üblich, hierzulande stehen die entsprechenden Systeme ebenso bereit. Die Franzosen bezahlen schon Einkäufe unter 5 Euro überwiegend mit Scheckkarten und haben meist mehrere davon dabei. In Griechenland sollen Rechnungen über 70 Euro nur noch per EC-Karte bezahlt werden können. Der VS-dominierte „Internationale Währungsfonds“ fordert bereits seit Jahren die Abschaffung des Bargeldes weltweit.[2]

Hauptgründe für die Abschaffung des Bargeldes sind:

- Der Bevölkerung wird es in Krisenzeiten unmöglich sein, Geld außerhalb einer Bank zu horten.

- Staatsbürger können schneller bei einer Bankensanierung oder Zwangsabgabe zur Kasse gebeten werden

- Mit Hilfe bargeldloser Zahlungssysteme, dem „intelligenten Geld“ kann jeder einzelne Einkauf genau überwacht werden. Jede Geldbewegung wird gespeichert, ausgewertet und mit Daten aus anderen Quellen zusammengeführt. Die Finanzämter können Kopien anfordern.

- Banken wird es erheblich erleichtert, Guthaben-Strafzinsen zu berechnen.

Einschränkung bzw. Abschaffung des Bargeldverkehrs ist auch eine Vorbereitung für den bevorstehenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch. Kollabierende Banken werden nicht mehr durch einen Ansturm ihrer Kunden belästigt

„Dummes“ und „intelligentes“ Geld

Zudem wird das Bargeld zunehmens durch kontaktlose Geldkarten ersetzt. Alleine die Sparkassen werden im Jahre 2015 etwa 45 Millionen „SparkassenCards“ mit einer solchen kontaktlosen Zahlungsmöglichkeit ausrüsten. In diesem Zusammenhang ist auch die zunehmende Technologie mit der Bezahlung über das Smartphone mit einer entsprechend ausgestatteten SIM-Karte oder an die bargeldlosen Zahlungssysteme für den Online-Handel zu sehen. Der bargeldlose Zahlungsverkehr soll sicherer, schneller und kostengünstiger sein. Papiergeld wird hingegen zu „dummem und altmodischem“ Geld degradiert, während das Plastikgeld, das „Smart cash“, zu „intelligentem und modernem“ Zahlungsmittel hochstilisiert wird. Dies sind die ersten Schritte, um die Bevölkerung vom Bargeld/Papiergeld zu „entwöhnen“.

Zitate

  • „Papiergeld, das sich allein auf das Vertrauen in die Regierung stützt, die es druckt, kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück - Null.“Voltaire
  • „Erst kommt der Ruin der Staatshaushalte durch die Politik, dann kommen die Erfüllungsgehilfen in den Zentralbanken, und am Ende steht das Ende der bürgerlichen Freiheiten.“ — Roland Tichy, Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung, 2015

Siehe auch

Literatur

  • Adolf Weber: „Die Geldqualität der Banknote. Eine juristisch-social-ökonomische Untersuchung“ (1900) (PDF-Datei)

Verweise

Fußnoten