Euro

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Der Euro () ist die Währung und somit das offizielle Zahlungsmittel der Europäischen Währungsunion (EU). Nach dem Fed-Dollar ist der Euro der zweitwichtigste Vertreter im Weltwährungssystem. Er wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) in Frankfurt am Main kontrolliert und ist offizielle Währung in 22 europäischen Staaten. 17 dieser Staaten gehören der EU an.

Euro Einstiegssatz (Offiziell: Euro-Starter-Kit), Bundesrepublik Deutschland 2002; Das Starterkit, je nach Euro-Staat mit eigener oder ohne aufgedruckter Bezeichnung, ist ein Münzbeutel, der vor der Einführung des Euro am 1. Januar 2002 in den Banken der zu diesem Zeitpunkt zwölf Euro-Staaten erhältlich war. Es hatte den Nutzen, die Völker Europas mit dem Euro vertraut zu machen und die Einführung – vor allem des Münzgeldes – zu erleichtern. Auch die Länder, die nach 2002 den Euro einführten, gaben Starterkits aus. Als letztes Starterkit erschien am 10. Dezember 2013 das lettische Starterkit, da Lettland am 1. Januar 2014 Mitglied der Euro-Staaten wurde. In der BRD enthielt ein Starterkit 20 Münzen im Wert von 10,23 Euro und hatte den Gegenwert von 20 Deutsche Mark. Der rechnerische Differenzbetrag von einem Pfennig ging dabei zu Lasten der öffentlichen Hand. In Deutschland waren die Starterkits ab dem 17. Dezember 2001 in allen Sparkassen und Banken zu erhalten.

Geschichte

Der Euro wurde 1999 zunächst nur als Buchgeld eingeführt. Am 1. Januar 2002 wurde erstmals Euro-Bargeld in Umlauf gebracht. Der Euro löste damit die früher verwendeten nationalen Währungen als Zahlungsmittel ab. Ein Euro ist in 100 Cent unterteilt.

Die Haltung der Deutschen zum Euro war jedoch stets ablehnend. Der Bund Freier Bürger (1994-2000), der sich den Kampf gegen die Gemeinschaftswährung auf die Fahnen geschrieben hat, blieb bei Wahlen erfolglos. Auch Pro D-Mark (1998-2007), der Partei von Bolko Hoffmann, ist kein Durchbruch gelungen.

Durch den Euro kamen auf die BRD immense Belastungen zu, die im deutschen Volk keine Unterstützung finden. Im Juni 2010 haben sich in einer Forsa-Umfrage 55 Prozent der Befragten gegen den „Rettungsschirm“ für Griechenland ausgesprochen. Inzwischen ist mit Irland ein weiterer Schuldenstaat dazugekommen, für dessen Verbindlichkeiten das BRD-Regime eine Garantie übernommen hat.

Im Oktober 2011 lehnte die Slowakei den „Euro-Rettungsschirm“ ab.[1]

Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn sah im Juni 2012 bei der „Euro-Rettung“ die Finanzstabilität der BRD gefährdet: „Um an unser Geld zu kommen, hat man Deutschland imperiale Gelüste vorgeworfen und uns den Hass der Völker prophezeit“.[2]

EU-Länder mit Euro-Währung

EWWU-Mitglieder
Andere Staaten

Euro ohne Volkslegitimation eingeführt

Die Einführung des Euro in der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht mit einer Volksabstimmung legitimiert.

Innerhalb Europas und auch weltweit hatte die sich die Deutsche Mark, entsprechend den Vorgaben an die Deutsche Bundesbank als stabile Währung etabliert. Eine Mehrheit für eine neue, gemeinsame Währung zusammen mit bekannt inflatorischen Währungen, insbesondere südeuropäischer Länder, hätte es bei einer Abstimmung im Deutschen Volk nicht gegeben. Ebenso wie die sogenannte Europäische Union dient der Euro vorrangig der weiteren Ausplünderung Deutschlands zugunsten der anderen Staaten.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ meldete im Mai 2012,[3] nunmehr die Freigabe von bislang unter Verschluß gebliebenen Regierungsakten der Ära Kohl zur Einführung des Euro und namentlich zur Aufnahme Italiens. Es handele sich um mehrere hundert Blatt Dokumente, darunter Berichte der deutschen Botschaft in Rom, regierungsinterne Vermerke und Briefe, sowie handschriftliche Protokolle von Kanzlergesprächen. Diese Dokumente beweisen - dem „Spiegel“ zufolge - nicht allein das bislang Bekannte (daß die Aufnahme Italiens eine politische und keine nach wirtschaftlichen Kriterien erfolgte Entscheidung war). Sondern diese Dokumente beweisen darüber hinaus, daß der Vorgang wesentliche Merkmale einer politischen Täuschung und der Täuschung des Bundesverfassungsgerichts trage[4] und deshalb als Währungsbetrug anzusehen sei. Es habe damals in Italien mehr Rentner als Erwerbstätige gegeben, die statistischen Manipulationen und buchhalterischen Einmal-Effekte des italienischen Finanzministeriums, seien den deutschen Regierungsfachleuten vollumfänglich bekannt gewesen.

Euro-Kurse

In der Vereinigung Europäische Union wurden in einzelnen Staaten die eigenen, teils seit vielen Jahrzehnten bestehenden Währungen zu Gunsten einer europäischen Einheitswährung Euro – European Currency – abgeschafft. Das Wort Euro wird im Singular und Plural verwandt.

Für die partizipierenden Staaten ergaben sich eine Vielzahl von Vorteilen, jedoch auch von Nachteilen. Die Währungshoheit liegt nun nicht mehr bei den einzelnen Staatsregierungen, sondern bei der EU-Regierung in Brüssel.

Ein Euro entsprach am 18. Oktober 2001:

  • DEM 1,95583 Deutsche Mark (BR Deutschland)
  • BEF 40,3399 Belgische Franken (Belgien)
  • FRF 6,55957 Franc (Frankreich)
  • GRD 340,750 Drachmen (Griechenland)
  • ITL 1936,27 Lire (Italien)
  • LUF 40,3399 Luxemburger Franken (Luxemburg)
  • NLG 2,20371 Gulden (Niederlande)
  • ATS 13,7603 Schilling (BRÖ)
  • PTE 200,482 Escudo (Portugal)
  • ESP 166,386 Peseten (Spanien)

Umrechnungsbeispiel

von Euro in DM: 9,90 E x 1,95583 = 19,36 DEM

von DM in Euro: 14,90 DM : 1,95583 = 7,61 Euro

Quelle: Börsennotierte Kurse vom 18. Oktober 2001

Euro-Sondermünzen

Zusätzlich zu den normalen Münzen und Scheinen werden "Gedenkmünzen" aus Silber geprägt.

Ab 2011 wird der Silbergehalt bei den 10-Euro-Gedenkmünzen deutlich verringert. Das geht zum einen über das geänderte Gewicht und zum anderen über den Silbergehalt. In der Fachsprache des Finanzministeriums nennt man das “Anpassung der technischen Parameter”. Ab 2011 sinkt der Silberanteil an der Legierung von 92,5% auf 62,5%. Der Rest wird durch Kupfer ersetzt. Das Gewicht der Münzen geht von 18 Gramm auf 16 Gramm zurück. Die 10-Euro-Silbermünzen des Bundes enthalten dann nur noch 10 Gramm Edelmetall, was einer Verminderung im Vergleich von etwa 40% entspricht.

(Auch daran kann man gut sehen, daß auch die BRD-Regierung und die Notenbanken im Grunde genommen kein Interesse daran haben werthaltiges Geld an das Volk auszugeben.)

Euro-Transfer

Der Euro gilt zwar in den genannten Staaten, darf jedoch bei einer Androhung einer Geldbuße bis 1 Million Euro keineswegs beliebig transferiert werden.

Bei Reisen innerhalb der EU gelten ab 15. Juni 2010 folgende Regeln: Die verschärften Bargeldkontrollen lassen nur 9.999,- Euro passieren; ab 10.000,- Euro müssen diese auf Nachfrage eines Zöllners angegeben werden.

Wer außerhalb der EU reisen will, z. B. in die Schweiz, muß mitgeführte Barmittel ab 10.000,- Euro schriftlich auf einem zweiseitigen Formular deklarieren. Für Zöllner gelten als Barmittel auch Sparbücher, Schecks und Reiseschecks.

Vorteile des Euro

  • Währungen kleinerer Staaten konnten leicht manipuliert werden, was bei einer europaweit genutzen Währung sehr problematisch ist.
  • Diese Währung kann auch erstmalig bei internationalen Großgeschäften mit dem amerikanischen Dollar in Wettbewerb treten.
  • Vorteile bietet der Euro für Reisende innerhalb der Eurozone, denn sie brauchen kein Geld mehr umzutauschen und sparen somit die damit verbundenen Wechselkosten. Außerdem können sie in ihrem Reiseland die Preise nun leichter mit den Preisen ihres Herkunftslandes vergleichen.

Nachteile

  • Die Bürger der Länder haben jedweden ausschlaggebenden Einfluß (z. B. durch Mengenregulierung, Zinsen, Zwangsdepothaltung, Schuldenhaftung etc.) auf ihre Währung verloren.
  • Die vorher möglichen Devisengewinne der Bundesbank mit europäischen Ländern (erwirtschaftet u.a. besonders durch DM-Stabilität und Exportüberschuß), welche dem Bundeshaushalt zugefügt wurden, entfallen.
  • Die Devisengewinne mit außereuropäischen Ländern werden, obwohl überwiegend durch D-Exporte generiert, zu Ungunsten Deutschlands in Europa aufgeteilt.
  • Bisherige Währungen mit geringer Inflationsquote und Exportüberschuß sind jetzt „in einem Topf“ mit Währungen von Staaten in denen
a) hohe Staatsverschuldung üblich ist (Griechenland, Italien etc).
b) höhere Inflation zur staatlichen Schuldentilgung traditionell erwünscht ist (Frankreich, Italien, etc).
  • Tausende von kleinen Wechselstuben in ganz Europa haben ihre Existenz verloren.
  • Die Länder können bei wirtschaftlicher Erfordernis ihre Währung nicht anpassen (Ab-, Aufwerten).

Entgegen den gebetsmühlenartig vorgetragenen Lügen des antideutschen BRD-Blockparteienregimes, brach der Export aus der BRD im Jahre 2013 auf Grund der sogenannten „Euro-Krise“ um 10% ein.[5]

Die Euro-Trittbrettfahrer

15 großteils frankophone Staaten Afrikas bilden die CFA „Comunaute Financiere Africaine“. Deren Währung war früher an den französischen Franc gekoppelt; sie mußten dafür 65 Prozent ihrer Devisenreserven beim französichen Schatzamt hinterlegen. Die französische Regierung bürgte dafür für die Landeswährungen und glich evtl. Handeldefizite aus. So hatten diese Länder eine relativ stabile Währung und Frankreich sicherte sich Wettbewerbsvorteile und Einfluß in diesen Afrika-Ländern. Es waren Senegal, Mali, Burkhina-Faso, Niger, Tschad, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Äquatorialguinea, Gabun, Kongo, Benin, Togo, Elfenbeinküste, Guinea, Komoren. Mit der Euro-Einführung wird nun letzendlich dieser nach Abschaffung des Franc mit diesen Währungen „verbandelt“. Frankreichs Finanzminister Dominique Strauss-Kahn versprach in Libreville (Gabun): „Der Euro ändert nichts an der CFA-Zone“.

Weitere Euro-Außenposten

Es sind Azoren, Gouadeloupe, St. Pierre und Miquelon, Madeira, Französisch-Guayana, Mayotte, Reunion, Martinique. In Nordafrika wird in den Städten Ceuta und Melilla, die zu Spanien („Spanisch-Marokko“) gehören, ebenso mit Euro bezahlt. Mit dem Beitritt Zyperns zur Eurozone wurde in den britischen Überseegebieten Akrotiri und Dekelia als Zahlungsmittel der Euro eingeführt. Die Insel Zypern ist im Nordteil von der Türkei besetzt, es gilt seither die Türkische Lira als gesetzl. Zahlungsmittel. Der Euro wird jedoch als Zweitwährung in fast jedem Geschäft angenommen.

Fall Griechenland

Theo Waigel, im Frühjahr 1996 BRD-Finanzminister sagte zu seinem griechischen Amtskollegen, Yannos Papantoniou:

„Ihr seid nicht dabei und werdet nicht dabei sein.“

Auf dem EU-Finanzministertreffen hatte Papantoniou plötzlich gefordert, daß auch griechische Buchstaben auf die Banknoten gedruckt werden. „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, daß Griechenland mit seinen Zahlen in absehbarer Zeit Mitglied werden würde“, erzählte Waigel. Doch Papantoniou blieb bei seiner Forderung und schlug Waigel eine Wette vor: Griechenland werde den Euro bekommen. Griechenland bekam insgeheim nichtgedeckte Einnahmen-Gutschriften zugeschrieben durch das Bankhaus Goldman Sachs und unter Joschka Fischer bekam Griechenland dann den Euro. Schon im Jahre 2004 wurde offiziell, daß die griechische Regierung in Athen sich mit falschen (irreal-optimistischen, aber bankseitig beglaubigten) Zahlen Eintritt zur Euro-Zone verschafft hatte.

Euro-Inflation

Karikatur zum Euro

Der Anstieg des Preisniveaus infolge längerfristiger Ausweitung der Geldmenge durch die Europäische Zentralbank (EZB) ist vorhersehbar. Inflation wird dadurch erreicht, daß die Europäische Zentralbank immer mehr ungedecktes Schein-Geld in den Umlauf bring — Papiergeld druckt (Bsp. Euro-Bonds).
Es wird sich kurzfristig das Austauschverhältnis von Geld zu anderen Gütern zu Lasten des Geldes verändern, d.h. für einen Euro gibt es weniger Güter, oder umgekehrt: für Güter wird mehr Geld gezahlt werden müssen. Daher versteht man unter Inflation umgangssprachlich auch eine Geldentwertung.

Insbesondere durch Öffnung des Weltmarktes und dadurch massenhafte Billigimporte aus Fernoststaaten in sehr vielen Branchen, konnten in den letzten Jahren schnelle Preiserhöhungen vermieden werden.

Ein Beispiel für frühere „Inflation“ (Teuerungsrate)

Preis für ein Frühstücksei um 1923 Jahr Kaufpreis

6. Juni 1912 7 Pfennig

6. August 1923 923 Papiermark

27. August 1923 177.500 Papiermark

17. September 1923 2,1 Millionen Papiermark

15. Oktober 1923 227 Millionen Papiermark

5. November 1923 22,7 Milliarden Papiermark

3. Dezember 1923 320 Milliarden Papiermark


Beispiel für aktuelle Euro-Entwertung

Der Euro, diese von Politikern und dann in vielen der weitgehend gleichgeschalteten westlichen Medien gepriesene Superwährung, hat seit seiner Einführung 2001 bereits 56% seiner Kaufkraft verloren. Die Tendenz ist weiter fallend!

Bundestag und Bundesrat billigten den deutschen Anteil am 750-Milliarden-Rettungspaket für den Euro. Dabei ging es um Garantien von bis zu 148 Milliarden Euro. Die Bundesländer verzichteten darauf, den Vermittlungsausschuss einzuschalten. Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnete am 21. Mai 2010 das umstrittene Gesetz. [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14]

Troika (EU, EZB, IWF)

In den Medien wird das Wort „Troika“ für Gläubiger und Maßnahmen verwendet – es bedeutet: Europäische Union (EU), Europäische Zentralbank (EZB) und Internationaler Währungsfonds (IWF). Die „Troika“ wird von der BRD finanziert, und auch beim „Rettungsschirm“ EFSF, EFSM ist die BRD der größte Geldgeber.

Euro „Rettungsschirm“

Zahlen verschiedener Euro „Rettungsmaßnahmen“:

  • Europäischer „Finanzstabilisierungsfonds“ (EFSF): 780 Milliarden Euro, davon BRD 211 Milliarden Euro.
  • Europäischer Finanzstabilisierungsmechanismus (EFSM): 60 Milliarden Euro, davon BRD 11 Milliarden Euro.
  • Internationaler Währungsfonds (IWF): 250 Milliarden Euro, davon BRD 15 Milliarden Euro.
  • EU/IWD Griechenland-Paket vom Mai 2010: 110 Milliarden Euro, davon BRD 24,2 Milliarden Euro.
  • EZB-Staatsanleihenkäufe: 110,3 Milliarden Euro, davon BRD 29,8 Milliarden Euro.

Zusammen 1.310,3 Milliarden Euro, davon haftet BR-Deutschland für 291 Milliarden Euro.[15]

Für 2013 sind geplant:

  • Europäischer Stabilisierungsmechanismus: 700 Milliarden Euro, davon BRD 190 Milliarden Euro.
  • Internationaler Währungsfonds: 250 Milliarden Euro, davon BRD 15 Milliarden Euro.

Die deutschen Steuerzahler haften laut ifo-Institut (im September 2011) für Rettungsmaßnahmen in der Euro-Zone mit 465 Milliarden Euro.[16]

EFSM-Befürworter und Gegner unter den politischen Vertretern des BRD-Systems

Für einen „Euro-Rettungsfonds“ sind:

Gewerkschaften,[17] Michael Sommer (DGB-Chef), Frank Bsirske (Verdi-Chef), Berthold Huber (Vorsitzende der IG Metall), Cem Özdemir (Grüne), Frank-Walter Steinmeier (SPD), Sigmar Gabriel (SPD)

Gegen einen „Euro-Rettungsfonds“ sind:

CDU: Wolfgang Bosbach, Thomas Dörflinger, Alexander Funk, Manfred Kolbe, Carsten Linnemann, Klaus-Peter Willsch
CSU: Herbert Frankenhausen, Peter Gauweiler, Josef Göppel, Thomas Silberhorn
FDP: Jens Ackermann, Frank Schäffler, Torsten Staffeldt
SPD: Wolfgang Gunkel, Wilhelm Hankel, Wilhelm Nölling
Grüne: Hans-Christian Ströbele
Linkspartei: Von den 76 Abgeordneten der Linkspartei stimmten 2011 alle 70 Anwesenden mit Nein.[18]
weitere: Karl Albrecht Schachtschneider, Dieter Spethmann, Joachim Starbatty

OECD fordert Billionen für Euro-Rettung

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) forderte im März 2012 von der „Euro-Zone“, sich deutlich stärker gegen die „Schuldenkrise“ zu stemmen. Nach Berechnungen von OECD-Experten sollte der Euro-Rettungsfonds auf eine Billion Euro ausgeweitet werden.[19]

Filmbeitrag

Prof. Wilhelm Hankel zum Euro


Der Dollar regiert die Welt und die USA spielen den Weltbankier. Dieses Privileg wird nicht freiwillig aufgegeben, denn es verhilft den USA zu einem höheren Lebensstandard auf Kosten anderer. Deshalb blockieren die USA die Verbreitung der Sonderziehungsrechte. Doch der Dollar-Betrug könnte bald beendet werden. Interview mit Prof. Wilhelm Hankel. [20] (Siehe: Der Welt-Geldbetrug)


EUPOLY - Ein europäischer AlptraumWaehrungsreform unvermeidbar Andreas Popp


Zitate

  • „Um die bürgerliche Gesellschaft zu zerstören, muss man ihr Geldwesen verwüsten.“ — Wladimir Iljitsch Uljanow (Kampfname Lenin)
  • „Der Euro und die Europäische Währungsunion sind in gar keiner Weise ein unkalkulierbares Risiko.“ — Helmut Kohl
  • „Wir werden keinen Zusammenbruch des Euro erleben, weil der Euro keine Währung ist, sondern in erster Linie eine Waffe. Und die Leute, die die Waffe kreiert haben — im Wesentlichen, um die deutsche Wirtschaftskraft zu schwächen, um die deutschen Kapitalreserven auszusaugen —, diese Mächte werden diese Waffe nicht aus der Hand legen, solange sie für diese nützlich ist.“ — Jürgen Elsässer[21]
  • „Mit dem Vertrag von Maastricht hat sich Europa eine breite Stabilitätskultur entwickelt, wie wir sie uns vor zehn Jahren kaum vorzustellen gewagt hätten“ — Theo Waigel (6. Mai 1998)
  • „Der Euro ist ein riesiger Erfolg.“ — Theo Waigel
  • „Es liegt überhaupt kein Grund vor, von einer Krise des Euro zu reden.“ — Helmut Schmidt
  • „Da Helmut Schmidt die Idee der Euro-Bonds unterstützt, muß man annehmen, daß er an der Illusion einer dauerhaften Koexistenz völlig ungleicher Volkswirtschaften unter dem Dach einer gemeinsamen Währung festhält. Ob er in dieser Mesalliance ungleicher Systeme die Chance erkennt, den Euro für den deutschen Export hinreichend zu schwächen? Selbst für den klugen Senior ist Politik nicht länger die Kunst des Möglichen, vielmehr ein Ausfluß höheren Wunschdenkens. Als politisch motiviertes Projekt bleibt der Euro, was er von Anfang an war, ein Werkzeug des magischen Realismus in einem monetären Dialekt. Den Theoretiker versetzen diese Beobachtungen in eine prekäre Lage: Man bräuchte eine Theorie, die es erlaubte, unvermeidliche Illusionen von vermeidlichen zu trennen, doch eine solche gibt es nicht. Alles spricht dafür, daß zu der klassischen Devise, wonach die Menge betrogen werden will, ein unklassischer Anhang hinzugefügt werden muß: Die politischen Eliten wollen sich selbst betrügen, um den Anforderungen der Führung durch den Nebel zu genügen.“ — Peter Sloterdijk[22]
  • „Der Euro ist kein Teuro. Er ist genau so hart wie die D-Mark.“ — Hans Eichel
  • „Der Euro beruht auf derselben Art von Stabilität wie die Mark. Dafür haben wir mit dem Stabilitätspakt gesorgt.“ — Romano Prodi
  • Zur Euro-Krise: „Ich bin fest davon überzeugt, daß Griechenland diese Hilfe nie wird in Anspruch nehmen müssen, weil das griechische Konsolidierungsprogramm in höchstem Maße glaubwürdig ist.“ — Jean-Claude Juncker (25. März 2010)
  • „Ihr könnt darauf vertrauen, daß der Euro eine stabile Währung sein wird. Das funktioniert.“ — Wolfgang Schäuble
  • Zur Euro-Krise: „Die Rettungsschirme laufen aus – das haben wir klar vereinbart“. — Wolfgang Schäuble (Juli 2010)
  • Zur Euro-Krise: „Wir haben das Glück ein sehr solides Land zu sein. [...] Wir machen uns überhaupt keine Sorgen.“ — Silvio Berlusconi (24. Juni 2011)
  • Zur Euro-Krise: „Wir haben solide ökonomische Fundamentaldaten“ — Silvio Berlusconi (3. August 2011)
  • Zur Euro-Krise: „Die Vorstellung, wir hätten ein Liquiditätsproblem, ist falsch“. — Der ehemalige EZB-Präsident Jean-Claude Trichet (27. August 2011)[23]
  • Zur Euro-Krise: „Wir werden jeden Cent zurückzahlen“. „Deutschland [gemeint ist die BRD] bekommt sein Geld zurück – und zwar mit hohen Zinsen“. „Der deutsche Steuerzahler wird mehr zurückerhalten, als er verliehen hat.“ — Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou (24. März 2011)[24]
  • Zur staatlich verordneten Bankenschließung in Zypern im März 2013: „Was am Wochenende in Zypern geschah, war eine der bedeutendsten Entwicklungen in der Euro-Zone seit den griechischen Wahlen im vergangenen Sommer. Die Enteignung war eine ominöse Nachricht an die gesamte globale Investment-Gemeinschaft. Um ganz deutlich zu sein, sie initiierten einen Überraschungsangriff auf die Vorsorge-Ersparnisse des eigenen Volkes. Dieser Schritt wird Schockwellen in der gesamten Bevölkerung der Industrieländer auslösen. Es ist ein Nuklearanschlag auf den Wohlstand — etwas, das sehr wahrscheinlich die Lebensgeister zertreten wird. Wenn die europäischen Regierungen heimlich die hart arbeitenden Bürger nach Geschäftsschluss an einem Freitagabend um 7 bis 10 Prozent enteignen können, wozu sind sie dann sonst noch in der Lage? — Davos Zervos (VS-Ökonom)[25]
  • „Wenn einer Bundeskanzler ist, will etwas durchsetzen, muß er doch ein Machtmensch sein! Und wenn er gescheit ist, dann weiß er: Jetzt ist eine Zeit reif, um etwas durchzusetzen. Und wenn er gescheit ist, dann weiß er: Es gibt Sachen, da muß ich warten. Es ist mein volles Leben: In einem Fall war ich wie ein Diktator, siehe Euro, in einem Fall war ich ein Zauderer, habe alle Probleme ausgesessen. Ist immer noch der gleiche Helmut Kohl, von dem wir reden. Mit Machtmensch hat das nichts zu tun. Der Euro ist ja nur ein Synonym für Europa. Verstehen Sie: Für mich ist die Idee der Einigung Europas nicht irgend eine Sache wie dem Riester seine Rentenversicherung. Das ist eine wichtige Sache, aber von der Qualifikation ist das ein Nichts gegenüber dem Euro! Die Rentenversicherung wird jetzt geändert, wird wieder geändert, wird noch einmal geändert. Aber Europa hat zum ersten Mal keinen Krieg mehr. Das muß man doch einmal sehen! Das ist doch ein historischer Bezug.“[26]Helmut Kohl
  • „Der Euro macht aus Deutschland einen Gastwirt, der solange Freibier ausschenkt, bis er bankrott ist oder die Gäste, weil sie genug haben oder volltrunken sind, das Lokal verlassen! Eine Langfrist-Perspektive für Deutschland oder Europa ergibt sich daraus nicht.“ Prof. Dr. W. Hankel
  • „Die europäische Gemeinschaftswährung hat Deutschland bislang mehr als 2500 Milliarden gekostet.“[27]Dieter Spethmann

Auszeichnungen

  • 2002: Karlspreis (der bislang nur Personen zugesprochen worden war)

Siehe auch

Literatur

  • Bruno Bandulet: Beuteland – Die systematische Plünderung Deutschlands nach 1945. Kopp Verlag, Rottenburg 2016, ISBN 978-3864453076
  • Matthias Weik / Marc Friedrich: Der größte Raubzug der Geschichte. Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden. Bastei Lübbe, Köln 2014, ISBN 978-3-404-60804-1
  • Paul Schreyer: Wer regiert das Geld? Banken, Demokratie und Täuschung, Westend Verlag, Frankfurt am Main 2016, ISBN 978-3-86489-626-2
  • Walter Krämer: Kalte Enteignung — Wie die Euro-Rettung uns um Wohlstand und Renten bringt. Campus-Verlag, Frankfurt a.M., New York 2013, ISBN 978-3-593-39924-9
  • Institut für Staatspolitik: Warum Deutschland nicht vom Euro profitiert – Volkswirtschaftliche Bilanz und politische Konsequenzen. 2013, ISBN 978-3939869221
  • Udo Ulfkotte: Raus aus dem Euro — rein in den Knast. Das üble Spiel von Politik und Medien gegen Kritiker der EU-Einheitswährung. Kopp-Verlag, Rottenburg 2013, ISBN 978-3-864-45062-4
  • Frank Schäffler / Eberhard & Eike Hamer: Warum lassen wir das geschehen? Eurokrise: Die Lust am gemeinsamen Untergang. Herausgegeben von der Deutschen Mittelstandsstiftung, Hannover o.J. [2012], ISBN 978-3-00-036875-2
  • Friedrich Romig: ESM — Verfassungsputsch in Europa. [= Reihe: kaplaken, Bd. 32]; Edition Antaios, Schnellroda 2012, ISBN 978-3-935063-68-5
  • Ursula Weidenfeld / Michael Sauga: Gelduntergang. Wie Banken und Politik unsere Zukunft verspielen. Piper Verlag, München 2012, ISBN 978-3-492-05534-5

Verweise

Karikaturen

Fußnoten

  1. 20min.ch, 11. Oktober 2011: Die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms wurde im slowakischen Parlament vorerst gestoppt. Damit ist die Regierung von Premierministerin Iveta Radicova gescheitert.
  2. Mit scharfen Worten hat der Präsident des Münchner Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, die Brüsseler Beschlüsse zur Euro-Rettung kritisiert. Deutschland werde dadurch immer stärker in die Krise hineingezogen, sagte der Ökonom dem „Handelsblatt“ (1. Juli 2012). Die Bundesrepublik stehe nun für die Rückzahlung der Schulden der südeuropäischen Banken ein. Es sei richtig, dass die Finanzmärkte beruhigt wurden. Dies sei aber nur geschehen, weil ein Weg gefunden worden sei, „das deutsche Vermögen zu verbrauchen“. Das gefährde die finanzielle Stabilität Deutschlands. Auf Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nach Einschätzung des Ökonomen vom Ausland mehr Druck ausgeübt worden, als je zuvor ein deutscher Bundeskanzler nach dem Krieg habe aushalten müssen. „Es wurde ein Kesseltreiben veranstaltet. Um an unser Geld zu kommen, hat man Deutschland imperiale Gelüste vorgeworfen und uns den Hass der Völker prophezeit“, sagte Sinn. Dem Druck habe Merkel nicht mehr widerstehen können und sei eingeknickt. „Jetzt können die Bürger, an deren Vermögen man will, nur noch auf das Verfassungsgericht hoffen.“
  3. Der Spiegel: Operation Selbstbetrug, Nr. 19 /2012 (7. Mai 2012), S. 22-26
  4. vgl. dort S. 26
  5. Euro-Krise belastet deutsche Exportindustrie (Junge Freiheit, 8.7. 2013)
  6. Parlamentarier bringen deutsche Euro-Garantien auf den Weg (Handelsblatt)
  7. Bundestag billigt Euro-Rettungspaket (Frankfurter Allgemeine Zeitung)
  8. Merkel bringt Euro-Rettungspaket durch den Bundestag (Financial Times Deutschland)
  9. Bundestag billigt Euro-Rettungspaket (Frankfurter Rundschau)
  10. Bundestag billigt Milliarden-Garantien für den Euro (Die Welt)
  11. German Bundestag votes to share £650bn cost of protecting eurozone (The Guardian)
  12. German Parliament Approves Euro-Zone Bailout (The Wall Street Journal)
  13. German lower house approves $1 trillion eurozone rescue (The Daily Telegraph)
  14. ZDF, 21. Mai 2010: Bundestag und Bundesrat billigen Finanz-Rettungspaket
  15. altermedia: CIVITAS INSTITUT über die Folgen des Karlsruher “Euro-Rettungsschirm”-Urteils vom 7. September (08.09.11)
  16. ARD, 17. September: „Die Eurokrise wird für die deutschen Steuerzahler potentiell immer teurer“, kritisierte ifo-Chef Hans-Werner Sinn. Hintergrund für die Betragssteigerung sind unter anderem die Zinszusagen, die der Hilfsfonds eingeht, wenn er sich refinanziert, und Anleihenkäufe durch die Europäische Zentralbank.
  17. Der Deutsche Gewerkschaftsbund hat die Bundestageabgeordneten im September 2011 aufgerufen, für die Ausweitung des Euro-Rettungsschirms zu stimmen. „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages tragen eine große Verantwortung, denn sie stimmen nicht nur über den Rettungsschirm ab, sondern über die Zukunft Europas“, heißt es in einer gemeinsamen Anzeige, die in mehreren Tageszeitungen veröffentlicht und von DGB-Chef Michael Sommer sowie den Vorsitzenden der acht DGB-Mitgliedsgewerkschaften unterzeichnet wurde — darunter Verdi-Chef Frank Bsirske und der Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber.
  18. Bundestag beschließt erweiterten Euro-Rettungsschirm. Folgende Abgeordnete stimmten mit Nein, am 29. September 2011
  19. Kanzlerin Merkel hatte im März 2012 die Erhöhung des Fonds von 500 Mrd. auf 700 Mrd. Euro vorgeschlagen. Zudem soll der neue Fonds ESM nicht den EFSF ablösen, sondern einige Jahre parallel laufen.
  20. Mit Prof. Wilhelm Hankel sprach Michael Mross: Der Dollar Betrug, mmnews.de, 06. September 2009
  21. Jürgen Elsässer in seiner Eröffnungsrede auf der COMPACT-Werkstatt »Geld« am Sonnabend, den 22. Juni 2013 im Halong Hotel/Viethaus (Leipziger Str. 54-55 - 10117 Berlin)
  22. Peter Sloterdijk: Zeilen und Tage. Notizen 2008-2011. Suhrkamp Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-42342-4, S. 537 [Tagebucheintrag vom 23. Dezember 2010]
  23. bauenschweiz.ch, 10. November 2011
  24. FOCUS, 23. März 2011: Griechenlands Ministerpräsident Giorgos Papandreou hat Zweifel an der Rückzahlung internationaler Notkredite zurückgewiesen. „Wir werden jeden Cent zurückzahlen“, sagte Papandreou laut einer Vorabmeldung dem „Stern“. „Deutschland bekommt sein Geld zurück – und zwar mit hohen Zinsen“, versicherte Papandreou. „Der deutsche Steuerzahler wird mehr zurückerhalten, als er verliehen hat.“ 2010 beschlossen Internationaler Währungsfonds (IWF) und EU ein Rettungspaket mit einem Volumen von 110 Milliarden Euro, um einen drohenden Staatsbankrott zu verhindern.
  25. Davos Zervos zitiert nach: Henning Lindhoff: „Zypern: Wozu sind sie sonst noch in der Lage?“ In: eigentümlich frei, 20. März 2013 (online).
  26. Helmut Kohl: Bei der Euro-Einführung war ich ein Diktator
  27. Der verheimlichte Super-Gau