Afrikaner Weerstandsbeweging

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Fahne mit dem Erkennungszeichen der Afrikaner Weerstandsbeweging – the three sevens (die drei Siebenen) als Triskele

Die Afrikaner Weerstandsbeweging (AWB; deutsch: „Afrikaaner Widerstandsbewegung“, englisch: „Afrikaner Resistance Movement“) ist eine weiße Freiheitsbewegung in Südafrika. Ziel des Wehrverbandes ist ein eigener burischer Staat („Volkstaat“) zum Schutze der in Südafrika immer weiter unter Druck geratenden weißen Rasse. In Südafrika kam es im Jahr 2023 zu 49 Morden an weißen Farmern und insgesamt 296 Angriffen auf weiße Farmen.[1]

Farm-Morde, auch Farm-Terror oder Farm torture, geschehen mit ausdrücklicher Zustimmung und wohl auch unter Weisung der schwarzen, südafrikanischen Regierung.[2]

Präsident der AWB ist seit dem 8. April 2010 Steyn van Ronge (Stand: Februar 2025).

Erläuterung

Eugène Terre’Blanche, Mitgründer und seit dem 7. Juli 1973 bis zu seiner Ermordung Führer, ab dem 12. Oktober 1991 nach Kongreßbeschluß „Präsident“, der AWB

Gründung

Coen und Sohn Jan Strydom protestieren gegen die Morde an Weißen durch Schwarzafrikaner, Oktober 2013; die Red-October-Bewegung ist eine landesweite, inzwischen internationale, Initiative von weißen Südafrikanern gegen den Völkermord an Weißen (White Genocide), die zwar von der AWB unterstützt wird, aber die dabei keine führende Rolle spielt. Alleine zwischen 1994 und 2011 wurden nach offiziellen Zahlen 1.900 weiße Farmer ermordet, darunter auch Frauen.

Gegründet wurde die Selbstschutzorganisation am 7. Juli 1973[3] von sieben Männern in Heidelberg, Transvaal:

  • Eugène Terre’Blanche; ehemaliger Polizist und Sicherheitsexperte, am 3. April 2010 von kommunistischen Negern ermordet
  • Jan Groenewald; erster Generalsekretär und bis 1988 stellvertretender Führer
  • Johannes „Jorrie“ Jacobus (J. J.) Jordaan; später Rektor der Andries-Gerhardus-Visser-Grundschule in Heidelberg
  • Piet Preller
  • Renier Oosthuizen
  • Kobus Strydom

Zusammenhänge

Alle Gründer der AWB waren zugleich Mitglieder der „Herstigte Nasionale Party“ (HNP), zu Deutsch „Wiedergestiftete Nationale Partei“ – Terre’Blanche und sein Vize Groenewald waren zur Zeit der Gründung Hauptangestellte der HNP. Die HNP wurde von Anhängern Dr. Albert Hertzogs, Sohn des Generals im Burenkrieg Barry Hertzog (1866–1942; Gründer der Nationalen Partei) und Nestor der südafrikanischen Rechten gegründet. Dr. Hertzog war Unternehmer und Multimillionär, er unterstützte insgeheim die AWB viele Jahre finanziell erheblich. Politischer Arm der AWB war die „Volkstaat Party“. Kurz nach der Gründung stießen prominent werdende Mitglieder zur AWB, darunter Piet Rudolph (Stadtrat für die HNP in Pretoria und später stellvertretender Führer von Robert van Tonders „Boerestaat Party“) und Corrie Jooste (Sohn des HNP-Funktionärs Pfarrer Jan Jooste). Anfänglich waren Frauen als Mitglieder oder Versammlungsteilnehmer[4] nicht erlaubt.

Nachfahren der Gründer

Die meisten Söhne und Enkelsöhne der Gründungsväter wurden hohe Offiziere der AWB, so beispielsweise der AWB-General Roelf Jordaan aus Ladybrand, der bei der Abwehr des kommunistischen Putsches in Bophuthatswana 1994 eine bedeutende Rolle spielte, als er mit AWB-Brigadier Leon van Deventer vom Kalahari Wenkommando einen Stoßtrupp bildete und den entführten 15jährigen Sohn des schwarzafrikanischen Landwirtschaftsministers von Bophuthatswana aus den Händen von ANC-Terroristen befreite.

Wahlspruch und Erkennungszeichen

Wahlspruch der AWB ist „God – Volk – Vaderland“ (GottVolkVaterland). Die Zahl 777 in der Fahne der AWB steht in der Numerologie für die göttliche Vollkommenheit und Gerechtigkeit und soll laut AWB ein Gegengewicht zur „Zahl des Antichristen 666“ symbolisieren.

Mitglieder

Kurz nach der Gründung hatte die AWB über 1.000 Mitglieder, 1992 wurden die Mitgliederzahlen von Medien auf 10.000 bis 18.000 geschätzt, 1993 gab die AWB eine offizielle Zahl von über 50.000 an, 1994 waren es 70.000 Mitglieder und ein Umfeld von 300.000 vorwiegend weißen Sympathisanten. Nach dem Bophuthatswana-Putsch und den Bildern der AWB-Blutopfer in allen Medien stieg die Zahl der Mitgliederanträge.

Nach Auskunft von General Tienie Groenewald sollen 1993 die unabhängigen Kräfte „Afrikaner Boer“ (darunter AWB, Volksfront usw.) über 500.000 Mann unter Waffen verfügt haben, die für das Heer des „New Volkstaat“ vorgesehen waren.[5]

Zusammenarbeit

Die Vereinigung arbeitet mit zahlreichen anderen Organisationen zusammen, u. a. der „Afrikaner Volksfront (AVF)“, gegründet im Mai 1993 von General a. D. Constand Viljoen als Dachorganisation für über 20 Widerstandsorganisationen; im Rahmen der „Freedom Alliance“ auch Verbündeter der „Konserwatiewe Party“ unter Dr. Ferdinand „Ferdi“ Hartzenberg sowie schwarzafrikanischer, antikommunistischer Organisationen, insbesondere der Zulu, der „Boere-Weerstandsbeweging“ und der „Suid-Afrikaanse Nie-Joodse Nasionaal-Sosialistiese Beweging“. Die AWB, wie auch andere weiße Bewegungen, unterstützte die „Inkatha Freedom Party“ der Zulus im Kampf gegen den kommunistische ANC.

Putsch in Bophuthatswana – Dritter Burenkrieg

Der bestialische Mord an drei AWB-Mitgliedern in Bophuthatswana („Bop“), 11. März 1994; Der 33-jährige Fotograf Kevin Carter, der für seine Aufnahme berühmt wurde, beging, nach offiziellen Angaben, am 30. Juli 1994 in Johannesburg Suizid.
Denkmal für die Gefallenen der AWB in Ventersdorp
„Am 10./11. März 1994 marschierten ‚Wenkommandos‘ der AWB in einer Stärke von 1500 Mann in Bophuthatswana ein, um dem dortigen Homeland-Präsidenten Mangope zu Hilfe zu kommen. Bei den Auseinandersetzungen mit meuternden Bophuthatswana-Soldaten wurden ca. 50 Schwarze und drei AWB-Angehörige getötet, davon zwei kaltblütig exekutiert, nachdem sie sich ergeben hatten. Erstmals nahmen AWB-Kommandomitglieder an konventionellen Kriegshandlungen teil. Spätestens an diesem Tag begann der ‚Dritte Burenkrieg‘, wie ihn Terre’Blanche bereits bei frühen Konfrontationen prophezeit hatte. In ihrem Streben nach einem souveränen Volksstaat sind zahlreiche Buren nicht beriet, sich einem künftig schwarz geführten Einheitsstaat Südafrika/Azania unterzuordnen, genauso wie ihre Vorväter in zwei Burenkriegen 1880–81 bzw. 1899–1902 ihre Unabhängigkeit gegen den britischen Imperialismus zu verteidigen gesucht hatten.“[6]

Im März 1994 brach Chaos in Bophuthatswana aus, ANC-Schergen demonstrierten, plünderten und verübten Gewalttaten. Präsident des unabhängigen Homelands Lucas Mangope, ein überzeugter Antikommunist, befürchtete das Schlimmste, da er sich Frederik Willem de Klerk nicht beugen wollte, der sich das seit dem 5. September 1977 unabhängige Land einverleiben wollte. In der Nacht vom 9. auf den 10. März 1994 rief Präsident Mangope Eugène Terre’Blanche persönlich an und bat um militärische Hilfe. Terre’Blanche gab sein Wort, spätestens am nächsten Morgen aktiv zu werden und rief über „Radio Pretoria“ (Donkerhoek) seine Wenkommandos zu den Waffen. In einem Gespräch mit General a. D. Constand Viljoen von der „Afrikaner Volksfront“, die selbst dabei war, eine Eingreiftruppe von 4.000 Mann unter dem Befehl von Oberst a. D. Jan Breytenbach zu entsenden – im Gegensatz zu den AWB-Mitgliedern beinahe ausnahmslos erfahrene ehemalige Soldaten der Südafrikanischen Armee – wurde Terre’Blanche davor gewarnt, unvorbereitet einzuschreiten, da zu befürchten war, daß die Mehrheit der aufgewiegelten Polizei und erhebliche Teile des Bop-Militärs meutern würden, was sich dann auch bewahrheitete.

Noch in der Nacht zum Freitag, dem 11. März 1994, machten sich 600 bis 700 Mann in ihren Zivilfahrzeugen auf den Weg zum Luftwaffenstützpunkt Mmabatho (West-Transvaal), wo sie mit weiteren Männern zusammentrafen. Insgesamt rund 1.500 Mann, nur mit Handwaffen sowie wenigen Gewehren bewaffnet. AWB und Volksfront waren Waffen und gepanzerte Fahrzeuge des Depots der Luftwaffenbasis zugesagt worden. Als sie aber eintrafen teilte ihnen General Jack Turner, der Kommandeur der Bop-Streitkräfte, mit, daß meuternde Soldaten das Depot geplündert hatten. Ohne Logistik, Verpflegung, Benzin, automatische Waffen und Kampffahrzeugen beschloss die AWB den Rückzug anzuordnen. Mangope, den die AWB-Freiwilligen unterstützen sollten und dessen Sohn Eddie in den Händen der Putschisten war, hatte am Nachmittag des 10. März 1994 das Land verlassen.

Die AWB-Kolonne machte sich mit Polizei- und Militäreskorte auf den Weg, aber der Verrat war allgegenwärtig. Die Männer wurden durch vier Hinterhalte geführt, ANC-Terroristen mit Maschinengewehren warteten auf die verhaßten AWB-Männer. Es kam zu zahlreichen Feuergefechten.

Am Ende des Konvois, den Rückzug deckend, fuhr General Fourie mit zwei Kameraden. Als der Mercedes sich der wichtigsten Polizeistation von Mmabatho näherte, wurde das Fahrzeug von Bop-Soldaten aus gepanzerten Einsatzwagen beschossen und durchlöchert. Fourie wurde in den Hals getroffen. Wolfaardt wurde im Arm getroffen, Uys ins Bein. Inmitten von in- und ausländischen Berichterstattern gelang es den beiden Männern, ihren sterbenden General aus dem Auto und auf die Straße zu ziehen. Polizisten erklärten daraufhin ihre Festnahme, nahmen ihnen die Waffen ab, ließen sie jedoch ohne Behandlung liegen und fingen an, sie zu verhören. Auch kein einziger Journalist vor Ort schritt ein, um zu helfen. Nach rund 20 Minuten traten zwei Bop-Soldaten vor, wobei mindestens einer von ihnen die Verwundeten kaltblütig erschoß.

„Der AWM-Konvoi, der sich von Hinterhalt zu Hinterhalt durchkämpfte, hatte nicht rechtzeitig bemerkt, daß das letzte Fahrzeug hängengeblieben war. Erst als er sich von dem Ort des Geschehens bereits erheblich entfernt hatte, wurde das Fehlen bemerkt. Mindestens fünf weitere AWB-Männer wurden bei den Schießereien verletzt; mindestens 50 Bophuthatswana-Soldaten fielen und weitere 300 wurden verwundet. [...] Auch die Volksfront-Einheiten verließen an diesem Tag zu einem späteren Zeitpunkt Bophuthatswana und mußten sich ebenfalls durch verschiedene Hinterhalte durchkämpfen. Hierbei fiel ein Mann (AWB-Mitglied), und verschiedene andere Volksfront-Männer wurden verwundet.“[7]

Märtyrer von Bophuthatswana

Es fielen bei der Unterstützung von Präsident Lucas Mangope gegen einen kommunistischen Putsch die Offiziere des AWB-Wenkommandos

  • AWB-General Nicolaas Cornelius Fourie
  • AWB-Oberst Alwyn Wolfaardt und
  • AWB-Leutnant (Veldkornet) Jacobus Stephanus Uys.

Bildergalerie

Filmbeiträge

AWB-Treffen mit ergreifender Rede von Eugène Terre’Blanche:

Literatur

Verweise

Fußnoten

  1. Farm murders: Almost one murder a week yet government looks the other way, politicsweb, 20. Mai 2024
  2. ‘Bury them alive!’: White South Africans fear for their future as horrific farm attacks escalate, Genocide Watch, 25. März 2017
  3. Mathie Terre’Blanches Geburtstag
  4. die Erste fand in Villiers statt
  5. Afrikaner Volksfront (AVF), volkstaat.net
  6. Arthur Kemp: Dritter Burenkrieg. Der Kampf der südafrikanischen AWB und ihres Führers, Seite 7
  7. Arthur Kemp: Dritter Burenkrieg. Der Kampf der südafrikanischen AWB und ihres Führers, Seite 213–214