Schneeberg (Sachsen)

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

Schneeberg

Wappen
Staat: Deutsches Reich
Gau: Sachsen
Landkreis: Erzgebirgskreis
Provinz: Königreich Sachsen
Einwohner (2008): 16.042
Bevölkerungsdichte: 687 Ew. p. km²
Fläche: 23,34 km²
Höhe: 470 m ü. NN
Postleitzahl: 08289
Telefon-Vorwahl: 03772
Kfz-Kennzeichen: ERZ
Koordinaten: 50° 36′ N, 12° 39′ O
Schneeberg befindet sich entweder unter Fremdherrschaft oder wird durch die BRD oder BRÖ staatsähnlich verwaltet.
Bundesland: Freistaat Sachsen
Bürgermeister: Frieder Stimpel (CDU)

Schneeberg ist eine deutsche Kleinstadt in Sachsen im Erzgebirge an der Grenze zu Böhmen und in unmittelbarer Nachbarschaft des Sudetenlandes. Im Jahre 1931 wurde der Nachbarort Neustädtel eingemeindet.

Lage

Schneeberg liegt an der Silberstraße im oberen Westerzgebirge. Weithin sichtbar ist die markante St. Wolfgangskirche. Der Stadtkern liegt auf dem 470 m ü. NN hohen Schneeberg, der der Stadt ihren Namen gab. Zu den umliegenden Erhebungen gehören im Osten der Gleesberg (593 m) und im Norden der Keilberg (557 m).

Geschichte

Im Ort wurde durch sowjetische Besatzungstruppen der Uranbergbau eingeführt, der von 1946 bis 1958 andauerte. Dieses Uran wurde für die sowjetischen Atomsprengköpfe benötigt. In Folge trat die sogenannte Schneeberger Erkrankung auf. Dabei handelt es sich um eine besondere Form des Lungenkrebses, der durch Inhalation von radioaktivem Radon auftritt. Erstmals wurde diese Tumorform bei Bergleuten beschrieben, die im Bereich von Schneeberg im Uranabbau (bzw. der zur Urangewinnung notwendigen Pechblende) tätig waren.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1834 6.912
1946 13.602
1984 22.318

Sagen und Märchen

Bekannte, in Schneeberg geborene Personen