Shemittah-Zusammenbruch

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Als Shemittah-Zusammenbruch (oder Shemittah-Crash, auch Shmita genannt, früher als „Sabbatjahr“ bezeichnet) wird ein zyklisch auftretendes Ereignis an Börsen und in Volkswirtschaften bezeichnet, das mit dem jüdischen Shemittah-Jahr in Zusammenhang steht. Ältere Kulturhistoriker waren stets der Meinung, daß das große Siebente Jahr, in welchem Schuldzinsen erlassen werden und weiteres Zinsnehmen nicht gestattet ist, bloß eine abstrakte sittliche Forderung sei (auf Fruchtfolgen im Agrarzyklus zurückgehend), die mit kulturgeschichtlichen, belegten Fakten des Geldverkehrs überhaupt nichts zu tun habe. Mit anderen Worten gesagt: Das siebente Jahr (mitsamt Schuldenerlaß) gilt gemeinhin als Mythos ohne jegliche geschichtliche Grundlage.

Jonathan Cahn: The Mystery of the Shemitah (2014)

Die akademische Kulturwissenschaft sagt, es habe niemals rituelle, terminierte Schuldnachlässe gegeben. Was aber, wenn es eine rituell überformte, periodische Kreditvernichtung sehr wohl gibt, jemand aber nicht nur Geldhändler und Kreditvermittler sein muß, sondern auch gläubger Jude, um von dem Termin dieses herbeigeführten periodischen Ereignisses überhaupt zu erfahren? Das verändert die gesamte Auffassung der Sache. Mit der Bestseller-Offenbarung The Mystery of the Shemitah (2014) hat ein jüdischer Rabbiner namens Jonathan Cahn eine völlig neue Wirtschaftsbetrachtung unter Nicht-Juden ausgelöst: Es behandelt folgenden Crash-Zylus:

  • Es begann 1966 mit einem 20-prozentigen Wertverlust der Börsen, der 1967 zum ersten Rezessionsjahr der jungen Bundesrepublik Deutschland (BRD) machte.
  • Sieben Jahre später verlor der Markt weitere 45 Prozent (1973-74), eine geplante „Ölkrise“ stürzte die Industrienationen in einen Schock und veränderte nachhaltig die Bedingungen industriellen Wirtschaftens (ab hier beginnt auch die De-Industrialisierung europäischer Länder).
  • Sieben Jahre später setzte die „harte Rezession“ ein („Eurosklerose“, 1980).
  • Sieben Jahre später, 1987, kam es zum Schwarzen Montag.
  • Sieben Jahre später erlebten wir den Börsencrash von 1994.
  • Sieben Jahre später bescherte uns den 11. September 2001 und das Platzen der Internetblase.
  • Sieben Jahre später, 2008, brach die globale Finanzkrise aus.
  • 2015, weitere sieben Jahre danach, ist die weltpolitische Situation angespannt wie nie und schwere Börsenturbulenzen (auch „Volatilität der Märkte“ genannt) kündigen den gravierendsten Zusammenbruch des Jahrhunderts an.

In seiner Analyse der Arbeit von Jonathan Cahn legt Michael Snyder großen Wert auf die Feststellung, daß jede Fixierung auf einen einzelnen Tag irreführend sei. Die gegenwärtige Jahrhundertkrise sei so tiefgreifend und katastrophal, daß sie wochen- und monatelang anrolle, um dann so richtig machtvoll als Jahrhundertkatastrophe durchzuschlagen. Snyder schreibt im September 2015:

„Viele Menschen erwarteten ›etwas Großes‹ für den 14. September [2015] und als dann nichts geschah, waren sie enttäuscht. Doch in Wahrheit ging es nie um ein einzelnes Datum. Während der vergangenen 60 Tage sind rund um den Globus absolut außergewöhnliche Dinge geschehen, aber dennoch schenken einige Leute dem keinerlei Beachtung, weil die Ereignisse nicht den vorgefassten Erwartungen dieser Menschen entsprachen. Und das ist erst der Anfang. Von der großen aufziehenden Derivatekrise haben wir noch nichts gesehen. All diese Dinge entwickeln sich nicht von heute auf morgen, es braucht alles seine Zeit. Bei vielen Menschen, die über ›wirtschaftlichen Zusammenbruch‹ schreiben, klingt es so, als gebe es da dieses eine Ereignis, das an einem bestimmten Tag oder während einer bestimmten Woche eintreten wird und von dem wir uns dann anschließend erholen. Tja, nur wird es leider nicht so kommen. Sie müssen sich darauf einstellen, dass es eine sehr, sehr lange Krise wird. Was an Leid auf Amerika zukommt, übersteigt die Vorstellung der meisten Menschen. Und die ersten Anzeichen der Krise sind bereits zu erkennen. Der Bürgermeister von Los Angeles beispielsweise sagt, in seiner Stadt habe die Zahl der Obdachlosen derart zugenommen, dass es sich mittlerweile um einen Notfall handele [...].“[1]

Bereits jetzt leben 46 Millionen VS-Amerikaner von Lebensmittelkarten. Dies sind nicht mehr die rabattmarken-ähnlichen Zettel früherer Zeiten, an die Viele jetzt denken mögen, sondern vielmehr gewöhnliche Plastikkarten, die wie Kreditkarten an der Supermarktkasse funktionieren; nur mitunter sind sie auf „leer“ gestellt, wenn etwa städtische Dienste lahmliegen oder gesperrte Steuermittel nicht weitergegeben werden können und der Supermarkt sie tageweise oder länger nicht anerkennt. Es gibt spektakuläre Videos von Empfängern, die mit vollem Einkaufswagen an der Supermarktkasse stehen, dort belehrt werden, daß ihre Karte jetzt (oder diese Woche) vom betreffenden Supermarkt als Kreditzahlungsmittel nicht akzptiert wird – und die dann umgehend in den Aufstandsmodus wechseln.

Prophetie vs. wissenschaftliche „Rationalität“

Prophetische Aussagen widersprechen der an den Universitäten gelehrten Rationalität, die dem wirtschaftlichen Geschehen und auch den Börsenvorgängen angeblich zugrunde liege. Was aber, wenn etliche (oder eben: die wesentlichen) Akteure an der Börse gläubige Juden sind, die die prophetischen Aussagen völlig anders verstehen? Wenn wesentliche Akteure an der Börse und in der Wirtschaftspresse die besagten Prophetien als Handlungsanweisung auffassen, ergibt sich eine vollständig verwandelte Situation. Dann sind sie es, die aufgrund der Sabbatjahr-Verschwörung zuvor bereits wissen, wann ein Börsenzusammenbruch sich ereignen wird, und sich entsprechend verhalten. Für diesen Fall müßte die Wirtschaftsgeschichte vollständig umgeschrieben werden und das gegenwärtige Geschehen, dem politische Beobachter alle Merkmale der Unwägbarkeit zuschreiben, stattdessen als geplantes, als zielgerichtetes und sogar auf dem Zeitpfeil koordiniertes Geschehen qualifiziert werden.

Noch deutlicher gesagt: Bislang glaubten wir, es gebe so etwas wie eine Volkswirtschaftslehre, die sich mit den tatsächlichen ökonomischen Vorgängen befasse und zu sicheren „wissenschaftlichen“ Ergebnissen gelangt sei. Wenn Jonathan Cahn jedoch recht hat, dann gibt es all das überhaupt nicht. Wenn Jonathan Cahn recht hat, dann sind VWL und BWL in Wahrheit nur Scheinwissenschaften. Sie sind nur scharlatanische Schummelfakultäten, die die dummen Gojim davon abhalten sollen (und denen dies auch gelingt), jemals zu begreifen, was sich tatsächlich vor ihren Augen abspielt, ohne daß sie es sehen können. Wenn Jonathan Cahn recht hat, dann gibt es keine „plötzlichen“ Börsencrashs, sondern es gibt vielmehr den sicher erwartbaren Beginn des Shemittah-Jahres. Es gibt keine rätselhaften Zyklen, sondern es gibt nur gemachte, ausgeheckte Zyklen. Es gibt keine „unvorhersehbare“ Krise, sondern es gibt lediglich eine von Juden gemachte und geplante Krise, die die unendlich dummen Christen wegen ihrer anerzogenen extremen Dummheit unfähig sind, zu verstehen.

Siehe auch

Literatur

  • Jonathan Cahn: The Mystery of the Shemitah: The 3,000-Year-Old Mystery That Holds the Secret of America's Future, the World's Future, and Your Future! (2014)
  • Gerhard Spannbauer: Finanzcrash. Die umfassende Krisenvorsorge, Kopp Verlag, Rottenburg am Neckar 2010, ISBN 978-3-942016-32-2
  • Joachim Starbatty: Klassiker des ökonomischen Denkens. Von Platon bis John Maynard Keynes, Nikol Verlag, 2008

Verweise

Fußnoten