AIPAC

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Barack Obama vor der AIPAC (4. Juni 2008)

Das 1953 durch Isaiah L. Kenen gegründete American Zionist Committee for Public Affairs wurde später in American Israel Public Affairs Committee (AIPAC, dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuß für öffentliche Angelegenheiten”) umbenannt.

Stärke

Mit ihren mehr als 100.000 Mitgliedern aus Politik, Wirtschaft und Hochfinanz ist sie der einflußreichste pro-israelische Lobbyverband in den Vereinigten Staaten.

Spionage

Der VS-amerikanische Offizier Lawrence Anthony Franklin bekannte sich schuldig, Staatsgeheimnisse zur Weiterleitung nach Israel an die AIPAC-Manager Steven Rosen und Keith Weissman verraten zu haben und wurde im Jahr 2006 dafür zu zwölf Jahren und sieben Monaten Gefängnis verurteilt.

Kritiker

Scott Ritter

Forderung nach geheimdienstlicher Überwachung (Israel's influence of US policy & the Israeli lobby)


Der UN-Inspekteur Scott Ritter empfahl 2006 in einer Publikation, Lobbyisten wie AIPAC, die offen für israelische Interessen eintreten, künftig unter dem Foreign Agents Registration Act zu erfassen und zu überwachen. [1][2]

George Soros

Im April 2007 äußerte sich der Milliardär George Soros kritisch über den tiefgreifenden Einfluß („pervasive influence”) des AIPAC auf die VS-amerikanische Außenpolitik und erklärte, die engen Bindungen der Bush-Regierung mit Israel seien ein Hindernis für einen Friedensvertrag („peace deal”) zwischen Israel und den Palästinensern. In einem Artikel im New York Review of Books kritisierte er, daß jeder, der die AIPAC oder die Politik Israels kritisierte, Subjekt von Schmierkampagnen werde.

Mitgliederliste (Auszug)

Mitglieder sind neben anderen die folgenden amerikanischen Politiker:

Israelische Politiker:

Mitglied können auch Organisationen sein, wie z. B. die Anti-Defamation League.

Siehe auch

Filmbeiträge

Peace, Propaganda & The Promised Land


Die Dokumentation „Peace, Propaganda & The Promised Land”, die sich u. a. mit der Arbeit der AIPAC befaßt, betrachtet die VS-amerikanische Medienlandschaft. Zu Wort kommen Mitglieder der israelischen Friedensbewegung sowie ehemalige IDF-Soldaten und Reporter der BBC.


Einfluß Israels auf die USA [3] - The Israel Lobby and U.S. Foreign Policy


Republican Paul Findley Dares to Speak Out – Again! – AIPAC Exposed
<googlevideo>-3252642434022358005</googlevideo>

69 Min. – 10. April 2006


Video - Die Israel-Lobby in den USA

Die Israel-Lobby in den USA - ein Schlüsselthema für den Nahen Osten. Deutschsprachiger Vortrag von Malcolm Sylvers mit anschließender Diskussion, auf Einladung des Nahostkomitees der Berliner Friedenskoordination am 29. April 2009 im Haus der Demokratie in Berlin. Video etwa ab Minute 3, etwa eine Stunde. Zweiter Teil mit Fragen und Diskussion, 50 Minuten.

Galerie

Literatur

  • Greg Felton: The Host and The Parasite: How Israel's Fifth Column Consumed America. CreateSpace Independent Publishing Platform, 2010, ISBN 978-1450590341 [549 S.; E-Book-Version fortgeschrieben bis 2017]
  • Grant F. Smith: Big Israel. How Israels Lobby Moves America. Institute for Research, 2016, ISBN 978-0982775714 [330 S.]

Verweise

Karikatur

Fußnoten

  1. Target Iran: The Truth about the White House's Plans for Regime Change. Nation Books, Oktober 2006. - ISBN 1-56025-936-1
  2. Video - Israel's influence of US policy & the Israeli lobby
  3. Israel Lobby: Eine Kontroverse über den Einfluß Israels auf die USA, 3sat, 07. September 2007 (Textbeitrag)