Steinzeit

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Die Steinzeit ist weltweit die früheste Epoche der Menschheitsgeschichte; sie ist durch die dominierende Überlieferung von Steinwerkzeugen gekennzeichnet. Als Begriff wurde die Steinzeit im Jahre 1836 von dem dänischen Altertumsforscher Christian Jürgensen Thomsen mit dem Dreiperiodensystem eingeführt, der die Urgeschichte Nordgermaniens nach vorrangigen Werkstoffen für Werkzeuge, Waffen und Schmuck in Stein-, Bronze- und Eisenzeit gliederte. Im Jahre 1836 erläuterte Thomsen seine Erkenntnisse in einem „Leitfaden zur nordischen Alterthumskunde“.

Die Steinzeit Europas wird unterteilt in die Altsteinzeit, Mittelsteinzeit und Jungsteinzeit. Am Ende der Steinzeit wird – regional sehr unterschiedlich – durch das Aufkommen des Werkstoffs Kupfer eine Epoche der Kupfersteinzeit eingeschoben. Erst mit der Frühbronzezeit wird die Steinzeit in einigen Regionen der Welt abgelöst, in Mitteleuropa etwa um 2200 v. d. Z.

Germanen der Steinzeit

Zur Zeit der ersten geschichtlichen Erwähnung der Germanen hatten diese bereits eine kulturelle Entwicklung von Jahrtausenden durchlebt. Feste Siedlungen einer bäuerlichen Bevölkerung sind schon für die jüngere Steinzeit nachgewiesen. Die klimatisch günstigen Verhältnisse in der folgenden Bronzezeit (ca. 2. Jahrtausend v. d. Z.) förderten die ruhige Entfaltung einer Hochkultur.

Filmbeiträge

„Ausgrabungen aus der Steinzeit“ (Aufnahme aus den 1930er Jahren)

Siehe auch

Literatur

  • Martin Kuckenburg: Kultstätten und Opferplätze in Deutschland. Von der Steinzeit bis zum Mittelalter, Anaconda Verlag, 2014, ISBN 9783730600887 [Großformat, Abb., 160 S.]
  • Uta von Freeden: Germanica – Unsere Vorfahren von der Steinzeit bis zum Mittelalter, Weltbild Verlag (2006), ISBN 978-3828905818