Kupfer

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche
Pfeil 1 start metapedia.png Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Kupfer (Auswahlseite) aufgeführt.

Kupfer ist ein Mineral und chemisches Element.

Beschaffenheit

Kupfer ist das einzige Metall, das auch in ungebundener Form in größeren Mengen vorkommt. Es bildet nur selten würfelige oder rhombenähnliche Kristalle; es zeigt sich mehr in bäumchen- oder federartiger Ausbildung. Die rote Farbe ist oft von schmutzigen Anlauffarben oder einer farbigen Verwitterungsrinde überdeckt.

Der Name des Minerals leitet sich von der Insel Zypern her, wo man seit ca. 3900 v. Chr. Kupfer abbaute. In Ägypten wurde Kupfer bereits zu Gegenständen verarbeitet, seit ca. 3500 v. Chr. ist die Legierung aus Kupfer und Zinn als Bronze bekannt.

Kupfer dient als Wärmeleiter in der Elektroindustrie, als Legierung mit Zink zu Messing und mit Aluminium und Berylium zu Speziallegierungen. Große Fundstätten befinden sich in den VSA (Utah) und Chile. Große Teile des Kupfers gewinnt man aus Kupfererzen (Kupferglanz, Kupferkies, Bornit).

Auf deutschem Boden findet man Kupfer im Siegerland und bei Reichenbach im Odenwald[1].

Verweis

Fußnoten

  1. Der große Natur- und Landschaftsführer (Gierth, Heiden, Herold, Möhn (Herausgeber), Richter, Liebold, Turian), BRD 1979