Troja

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Troja (griech. Τροία Troia oder Τροίη Troiē, auch Ἴλιος Ilios oder Ἴλιον Ilion; lat. Troia, Ilium; türk. Truva; in den Altertumswissenschaften wird die lateinische Bezeichnung verwendet) ist eine Stadt des Altertums in der Landschaft Troas im Nordwesten der Türkei am Hellespont in der Provinz Çanakkale.

Berühmtheit erlangte der Ort in der Antike durch die Dichtung „Ilias“ von Homer und den dort beschriebenen sagenhaften Trojanischen Krieg. Noch in der Spätantike wurden der Ort und seine sagenhaften Helden im Römischen Reich hoch verehrt (→ Aeneis) und war der Hügel Ilium weit bekannt. Mit dem Beginn des christlichen Mittelalters geriet Troja (und seine Lage) in Vergessenheit und wurde bis zu seiner Entdeckung durch den Deutschen Heinrich Schliemann als griechische Legende abgetan.

Bis weit in die Neuzeit hinein galt es unter Herrschern in Europa als schick, ihre Abstammung auf einen Trojaner zurückzuführen.

Das Wort Troja, Troje oder Tronje ist altgermanisch und kommt auch als Städtename vor, wie bei Hagen von Tronje. Es bedeutet ursprünglich ringförmige Umwallung, Schutzwehr und in übertragener Bedeutung kreisende Bewegung.[1]

Siehe auch

Fußnoten

  1. vgl.: Heinrich Driesmans: Der Mensch der Urzeit: Kunde über Lebensweise, Sprache und Kultur des vorgeschichtlichen Menschen in Europa und Asien, 1907, S. 164 (PDF-Datei) Für Nicht-VSA-Bewohner nur mit US-Proxy abrufbar!