Müller, Ursula

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Ursula Müller

Ursula Müller (Lebensrune.png 8. Dezember 1933) und ihr Ehemann Curt Müller aus Mainz-Gonsenheim sind bekannte nationale Aktivisten.

Aktivitäten

Ursula Müller und ihr Ehemann begannen ihre Aktivitäten in der nationalen Bewegung in den 1960er Jahren und gründeten in den späten 1960er Jahren die NS-Kampfgruppe Mainz mit. In den 1970er Jahren waren beide Führungskader der NSDAP/AO, ihr Familienanwesen wurde zum Stützpunkt der NSDAP Rheinland-Pfalz erklärt. Wenig später arbeiteten sie eng mit Michael Kühnen zusammen und engagierten sich in den 1980er Jahren im Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers (KAH) und der Gesinnungsgemeinschaft der Neuen Front (GdNF).

Ebenfalls in den 1980er Jahren war Ursula Müller die Vorsitzende der „Deutschen Frauenfront“ (DFF). Bereits zu dieser Zeit gehörten beide zu den führenden Aktivisten der „Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V.“ (HNG), einer der größten und einflußreichsten parteiungebundenen Organisationen des Nationalen Widerstandes in der BRD. 1991 übernahm Ursula Müller den Vorsitz bei der HNG. Seither tritt sie auch als Rednerin bei Veranstaltungen der nationalen Bewegung auf, so z. B. an einer Veranstaltung der NPD am 27. März 2000 unter dem Motto „2. Tag des nationalen Widerstandes“ in der Nibelungenhalle in Passau, an der ca. 4.000 Personen teilnahmen.

In dieser Zeit pflegten beide Ehepartner engen Kontakt zu verschiedenen Wehrsportgruppen in der gesamten BRD sowie zu vielen nationalen Parteien und Organisationen wie „Nationale Volksfront“ (NVF), Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei (FAP), Deutsche Alternative (DA) und „Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten“ (ANS/NA). Darüber hinaus unterhielten sie internationale Kontakte, so z. B. zum Ku Klux Klan, zum National Socialist Movement und zur World Union of National Socialists (WUNS). 1976 wurde der VS-Amerikaner und Nationalsozialist Gary Lauck bei einem Besuch der Müllers vom BRD-System verhaftet.

Das Anwesen der Müllers in Mainz-Gonsenheim

Das Wohnhaus des Ehepaares Müller und die angrenzende, von ihnen betriebene Gärtnerei in Mainz-Gonsenheim waren bis Mitte der 1990er Jahre ein Treffpunkt von überregionaler Bedeutung. Häufig fanden hier Feierlichkeiten zur Sonnenwende oder zum Geburtstag Adolf Hitlers statt, bei denen bis zu 350 Nationalisten aus dem gesamten Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland anwesend waren. Seit dem Verbot der Abhaltung einer Sommersonnwendfeier vom 17. Juni 1993 haben keine Treffen dieser Art mehr stattgefunden. Trotzdem dient das Anwesen weiterhin als Stützpunkt für Treffen, so z. B. für das in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz aktive Koordinierungs- und Organisationsbüro „Widerstand West“.

Repression

Sowohl Ursula als auch ihr Ehemann Curt Müller wurden in zahlreichen Fällen Opfer der politischen Verfolgung in der BRD.

Verweis