Varoufakis, Yanis

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Yanis Varoufakis

Yanis Varoufakis (Gianis Varoufakis; Lebensrune.png 24. März 1961 in Athen) ist ein neugriechischer Wirtschaftswissenschaftler, Autor und Hochschullehrer, der im Besitz der australischen Staatsbürgerschaft ist.[1] Bei der vorgezogenen Parlamentswahl 2015 wurde er für SYRIZA ins griechische Parlament gewählt. Vom 27. Januar 2015 bis Juli 2015 war er Finanzminister der Regierung unter Alexis Tsipras. Obwohl das in Griechenland am 5. Juli abgehaltene Referendum im Sinne der amtierenden Regierung ausging, kündigte Varoufakis kurz darauf seinen Rücktritt als Finanzminister an.[2] Varoufakis bezeichnet sich selbst als Marxist.[3]

Varoufakis Nachfolger ist Euklid Tsakalotos.[4]

Zitate

  • „Was auch immer Deutschland sagt und tut, es muß in jedem Fall bezahlen.“[5]
  • „Die Reaktion der Europäischen Institutionen auf die im Jahr 2008 beginnende Euro-Krise, deren Ende wir noch lange nicht erreicht haben, wird in die Geschichte als die größte und schlimmste Idiotie eingehen. Alle werden Verlierer sein, bis auf die Nazis, die Fanatiker und die fremdenfeindlichen Rassisten[3]
  • „Warum die Wehrmacht [Anm. d. Red.: Wehrmacht spricht Varoufakis auf Deutsch aus] losmarschieren lassen, wenn die Troika monatlich in Athen, Dublin und Portugal zusammentritt? Bald auch in einer Stadt in Ihrer Nähe“[3]

Siehe auch

Verweise

Literatur

  • Oliver Janich: Das Kapitalismus-Komplott. Die geheimen Zirkel der Macht und ihre Methoden. FinanzBuch-Verlag, München 2010, ISBN 978-3-89879-577-7 [erschien 2012 bereits in der 6. Auflage, erweitert um 14 „neue Artikel“]
  • Karl Albrecht Schachtschneider: Die Rechtswidrigkeit der Euro-Rettungspolitik. Ein Staatsstreich der politischen Klasse. Kopp-Verlag, Rottenburg 2011, ISBN 978-3-86445-002-0
  • Oliver Janich: Die Vereinigten Staaten von Europa. FinanzBuch Verlag, München 2014, ISBN 978-3-898-79820-4

Veröffentlichungen

  • mit David P. T. Young (Hrsg.): Conflict in Economics; Harvester Wheatsheaf, 1990, ISBN 0-745-00559-4
  • Rational Conflict. Blackwell, 1991, ISBN 0-631-16606-8
  • mit Shaun P. Hargreaves Heap: Game Theory: A critical introduction; New York, Routledge 1995, ISBN 0-415-09403-8 (PDF)
  • Foundations of Economics: A beginner’s companion. Routledge, 1998, ISBN 0-415-17892-4
  • (Hrsg.): Game Theory. Critical Concepts in the Social Sciences. 5 Bände. Routledge, 2001, ISBN 0-415-22240-0
  • mit Shaun P. Hargreaves Heap: Game Theory: A critical text. Routledge, 2004, ISBN 0-415-25095-1
  • mit Joseph Halevi und Nicholas J. Theocarakis: Modern Political Economics: Making sense of the post-2008 world. Routledge, 2011, ISBN 978-0-41542-888-0
  • The Global Minotaur: America, the True Origins of the Financial Crisis and the Future of the World Economy. Zed Books, 2011, ISBN 978-1-78032-014-4; 2. aktualisierte Auflage ebd., 2013, ISBN 978-1-78032-450-0
  • Economic Indeterminacy: A personal encounter with the economists’ most peculiar nemesis. Routledge, 2013, ISBN 978-0-41566-849-1
  • mit Stuart Holland & James K. Galbraith: A Modest Proposal for Resolving the Eurozone Crisis. Version 4.0. 2013 (PDF)
    • Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise. Kunstmann, München 2015, ISBN 978-3-95614-051-8[6]

Fußnoten

  1. Was stinkt an Varoufakis und dem ganzen Griechenland-Schlamassel?, Kopp-Online
  2. Griechischer Finanzminister Varoufakis tritt zurück, Junge Freiheit, 6. Juli 2015
  3. 3,0 3,1 3,2 „Geständnisse eines unsteten Marxisten“, Blu-News, 19. Februar 2015
  4. Der Mann mit Stofftasche und Che-Guevara-Plakat, FAZ, 6. Juli 2015
  5. National-Zeitung, 6. Februar 2015, S. 3 (Auszug aus einen Interview Varoufakis' mit der französischen Zeitung „La Tribune“)
  6. sueddeutsche.de / Nikolaus Piper 7. März 2015: Rezension / Analyse