Burgenland

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Burgenland ist das östlichste Gebiet Süddeutschlands und im Moment ein Bundesland des deutschen Staates Österreich. Es grenzt im Osten an Ungarn, Slowenien und die Slowakei, innerdeutsch an Niederösterreich und die Steiermark.

[bearbeiten] Geschichte

Seit den Türkenkriegen ist das Gebiet vorwiegend deutsch besiedelt gewesen und wurde als Deutsch-Westungarn bezeichnet. Bis 1920 war es Bestandteil Ungarns, mußte dann jedoch durch den Vertrag von Trianon an die Republik Deutsch-Österreich abgegeben werden. Österreichs Argumentation lautete, daß die Versorgung von Wien mit Landwirtschaftlichen Produkten aus diesem Gebiet erfolgt.

In Ungarn führte diese Art von Landraub seitens des befreundeten Österreichs zu heftigen Proteste. Nur die Hauptstadt Ödenburg (ungar. Sopron) blieb nach einer unkorrekten Volksabstimmung bei Ungarn.

Der nach dem 1. Weltkrieg geprägte Name „Burgenland“ erinnert daran, daß das Land aus Teilen von vier altungarischen Komitaten zusammengesetzt ist („Vierburgenland“), nämlich Preßburg (slowak. Bratislava, ungar. Pozsony), Wieselburg (ungar. Moson), Ödenburg (Sopron) und Eisenburg (Vas).

Im Großdeutschen Reich wurde das Gebiet aufgeteilt, der nördliche Teil kam zum Gau Niederdonau, der südliche zum Gau Steiermark. 1945 wurde es ein Bundesland der Republik Österreich.

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