Slowakei

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Flagge der Slowakei

Die Slowakei (slowakisch: Slovensko) ist eine Region in Mitteleuropa. Die Slowakische Republik ging am 1. Januar 1993 aus dem Kunststaat Tschecho-Slowakei hervor. Zuvor bestand zwischen 1939 und 1945 bereits die „erste slowakische Republik“, die nach der Vernichtung Großdeutschlands ebenso wieder zerschlagen wurde. Von 1918–1938 war die Slowakei ebenfalls in den Versailler Kunststaat „Tschechoslowakei“ zwangseingebunden worden. Davor war sie jahrhundertelang als Oberungarn (auf ungarisch: Felvidék) ein Teil des Königreiches Ungarn, und mit diesem wiederum seit den Türkenkriegen ein Teil des Habsburg-Reiches (→Österreich-Ungarn).

Die slowakische Republik grenzt (im Uhrzeigersinn gezählt) derzeit an die Staaten Republik Österreich, Tschechei, Republik Polen, die Ukraine und Republik Ungarn. Seit dem 29. März 2004 ist die slowakische Republik Mitglied der NATO. Sie gehört seit dem 1. Mai 2004 zur „Europäischen Union“.

Die Grenzlängen zu Nachbarstaaten sind: Republik Österreich 91 km, Tschechische Republik 215 km, Republik Polen 444 km, Ukraine 97 km und Republik Ungarn 677 km. Wichtige Grenzflüsse sind die March (zur tschechischen Republik und zur Republik Österreich), die Donau (zur Republik Österreich und Republik Ungarn) und die Eipel (zur Republik Ungarn).

Inhaltsverzeichnis

Bevölkerung

Die seit 1920 vom Mutterland an die slowakische Republik abgetrennten magyarischen Siedlungsgebiete.

Seit der Gründung des slowakischen Staates nach dem Ersten Weltkrieg handelt es sich um keinen einheitlichen Nationalstaat, sondern um einen Vielvölkerstaat, ebenso wie die Tschechei zwischen 1919 und 1945. In der Slowakei sind derzeit 9,7 Prozent der Bevölkerung Magyaren, die ein einheitliches Siedlungsgebiet im Süden des Landes haben und bis heute den Anschluß an Ungarn fordern. Ihre Situation ist vergleichbar mit derjenigen der Sudetendeutschen. 1938 wurde das Gebiet infolge des 1. Wiener Schiedsgerichts Ungarn angeschlossen, mußte jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg wieder abgetreten werden. Nicht zuletzt aufgrund dessen sind die bilateralen Beziehungen zwischen der Republik Ungarn und der slowakischen Republik nach wie vor angespannt.

Einführung des Euro

Das Staatsgebiet der Slowakei wurde Teil der Euro-Zone. Seit dem 1. Januar 2009 ist die europäische Einheitswährung das offizielle Zahlungsmittel. Der kleine Staat, der einst Teil des Ostblocks war, gilt mit einem Wirtschaftswachstum von mehr als zehn Prozent als osteuropäischer Vorzeigestaat. Sämtliche Kriterien wie Schulden und Inflation zu begrenzen, hat der Staat der Slowakei erfüllt. Manuel Barroso, Präsident der „Europäischen Kommission“, verkündete zur Einführung des Euro: „Als Mitglied der Euro-Zone wird die Slowakei Vorteile haben.“ Der Wechsel zum angeblich starken Euro inmitten der weltweiten Finanzkrise kam für die Slowaken allerdings zu einem günstigen Zeitpunkt. Schon seit Juli 2008 ist die slowakische Krone an den Euro gebunden und damit von Wechselkursschwankungen verschont geblieben – im Gegensatz zu anderen osteuropäischen EU-Staaten wie der Republik Ungarn und Republik Polen.[1]

Literatur

  • Jozef Cincik: „Von der Tatra bis zum Kaukasus - Die slowakische Armee an der Seite des Reiches im Kampf gegen den Bolschewismus“, 1943 (Bestellmöglichkeit des Nachdrucks)

Verweise

Fußnoten

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