Conan der Barbar

Aus Metapedia
Wechseln zu: Navigation, Suche

FILM

Conan the Barbarian by Renato Casaro.jpg
Filmdaten
Deutscher Titel: Conan der Barbar
Originaltitel: Conan the Barbarian
Produktionsland: VSA
Erscheinungsjahr: 1982
Laufzeit: 126 (121) Minuten
Sprache: Englisch
Altersfreigabe: 16 Jahre
Stab
Regie: John Milius
Drehbuch: John Milius,
Oliver Stone
Produzenten: Buzz Feitshans,
Raffaella De Laurentiis
Musik: Basil Poledouris
Kamera: Duke Callaghan
Schnitt: Carroll Timothy O’Meara
Besetzung
Darsteller
(Synchronstimme)
Rolle
Arnold Schwarzenegger
(Thomas Danneberg)
Conan
James Earl Jones
(Edgar Ott)
Thulsa Doom
Max von Sydow
(Friedrich W. Bauschulte)
König Osric
Sandahl Bergman
(Rita Engelmann)
Valeria
Gerry Lopez
(Wolfgang Condrus)
Subotai
Mako
(Heinz Theo Branding)
Akiro „Der Hexer“/Erzähler
Ben Davidson Rexor

Conan der Barbar (Originaltitel Conan the Barbarian) ist ein 1982 veröffentlichter Fernweltenfilm mit Arnold Schwarzenegger in der Hauptolle. Der Film basiert auf Motiven der Conan-Kurzgeschichten Howard E. Carters.

Kurzgefaßte Inhaltswiedergabe

In einer Zeit zwischen dem Untergang Atlantis' im Meer und dem Aufstieg der Söhne Aryas': Als fremde Reiter, die auf der Suche nach den begehrten Waffen aus Stahl sind, ein cimmerisches Dorf überfallen, gerät der junge Conan mit den restlichen Überlebenden des Massakers in Gefangenschaft. Als er erwachsen ist, setzt man ihn für blutige Kampfspiele ein, bei denen Conan einen Sieg nach dem anderen erringen kann. Im Osten lehrt man ihm, wie man meisterhaft mit dem Schwert umgeht, ebenso bringt man ihm Lesen und Schreiben bei, damit er philosophische Schriften lesen kann. Als er eines Tages in die Freiheit entlassen wird, macht er sich zusammen mit einem Gefährten auf die Suche nach den Leuten, die einst sein Volk ermordeten. Dabei findet er heraus, daß es sich bei dem Mörder seiner Eltern um Thulsa Doom, einen mächtigen Zauberer handelt, dessen Schlangenkult inzwischen in den größeren Städten floriert. Conan lernt bei dem Eindringen in einen solchen Turm, wo sie einen wertvollen Edelstein entwenden, die Diebin Valeria kennen, sie werden ein paar. König Osric bittet Conan darum, daß dieser seine Tochter, die sich dem Kult angeschlossen habe und mit einer Reihe vin Gläubigen auf dem Weg zu einer Festung im Osten ist, zurückholen soll. Er gibt ihm im Voraus eine Menge Edelsteine, mit denen Conan eines Tages selbst König zu werden vermag. Conan bricht ohne Valeria nach Osten auf und infiltriert Dooms Anhängerschaft, wird jedoch enttarnt und gekreuzigt, wo er schließlich stirbt. Valeria, die ihm mit Conans Gefährten Subotai folgte, bringt einen Magier dazu, Conan wieder ins Leben zu holen. Gemeinsam dringen sie in die Festung ein und rauben die Prinzessin aus den Händen Dooms. Als sie fliehen, tötet Doom jedoch Valeria mit einem Schlangenpfeil. Als Doom vor seinen Anhängern spricht, tötet ihn Conan auf die gleiche Weise, wie Doom einst seine Mutter. Die Anhänger erkennen, daß sie betrogen wurden, und verlassen die Kultstätte. Conan, der zurückbleibt, zündet die Festung schließlich an und bringt anschließend die Tochter Osrics zurück an den Hof ihres Vaters. Die Trauer über den Verlust seiner großen Liebe Valeria verläßt ihn jedoch nicht.

Ausführliche Inhaltswiedergabe

In einer Zeit zwischen dem Untergang Atlantis' im Meer und dem Aufstieg der Söhne Aryas': Der junge Conan wächst in einem Dorf in Cimmerien im hohen Norden auf. Sein Vater, ein Schmied, erklärt ihm, daß er das Rätsel des Stahls lösen muß, wenn er nach seinem Tode vor seinem Gott Crom steht. Eines Tages kommen fremde Reiter in das Land, um die begehrten Waffen aus Stahl zu erbeuten, und töten Conans Vater und viele andere Dorfbewohner. Der Junge muß mitansehen, wie der Anführer der fremden des Schwert von Conans Vater an sich nimmt und damit seine Mutter enthauptet. Conan wird zusammen mit anderen Kindern nach Süden gebracht, wo sie ein großes Mühlrad antreiben müssen. Durch die harte Arbeit in der Knechtschaft entwickelt es sich zu einem äußerst starken jungen Mann. Eines Tages wird er weiterverkauft und für Kämpfe Mann gegen Mann eingesetzt, wo es Conan gelingt, einen Sieg nach dem anderen zu erlangen. Man schafft ihn daher mit wenigen anderen in den Osten, wo er von Schwertmeistern ausgebildet wird. Neben der Disziplin des Stahls, die er erlernt, bringt man ihm auch das Lesen und Schreiben bei, damit er philosophische Schriften studieren kann. Ebenso erhält er edle Frauen in seine Unterkunft gebracht, wo er als Zuchthengst dienen soll. Eines Tages wird Conan befreit, da sein Besitzer erkannte, daß er schon zu lange wie ein Tier gefangengehalten wurde.

Conan findet sich in einer kargen Landschaft wieder und wird plötzlich von Hunden verfolgt. Er klettert, um den Tieren zu entkommen, auf einen Felsen hinauf und fällt dabei in dessen Innere. Er findet sich in einer von Menschen geschaffenen Kammer wieder, wo das Skelett eines einstigen Herrschers auf einem Thron erblickt. Dieses trägt noch ein Schwert, das aus Atlantis stammt, welches Conan ihm abnimmt. Mit diesem setzt er seinen Weg fort, der ihn zu einer Hütte führt, wo eine Frau ihn hineinbittet. Es handelt sich dabei um eine Hexe, die über übernatürliche Kräfte verfügt. So sagt sie ihm etwa, daß sie wußte, er würde kommen. Sie sah voraus, daß vom Norden her ein starker Mann, ein Eroberer kommen würde, der einst auch eine Königskrone besitzen wird. Als sie hinzusetzt, daß er die Schlangen besiegen wird, wird Conan hellhörig, denn er erinnert sich daran, daß die Fremden, welche seine Eltern töteten, eine Standarte mit zwei sich anblickenden Schlangenköpfen mit sich trugen. Conan will von der Hexe wissen, wo er diese Menschen finden kann und um an diese Information zu kommen, verlangt sie, daß er sie beschläft. Während des Geschlechtsakts offenbart sie jedoch ihr wahres Ich und will Conan töten. Dieser wirft sie daraufhin in das offene Feuer, wo sie umkommt. Am nächsten Morgen verläßt Conan die Hütte und stößt in deren Nähe auf den angeketteten Subotai, den er befreit, als Kameraden gewinnt und fortan mit diesem weiterzieht.

Sie gelangen gemeinsam in die nächste Stadt, wo sie nach der Schlangenstandarte herumfragen. Dabei erfahren sie, daß seit kurzer Zeit ein neuer Kult rasant angewachsen ist und sich nun in jeder Stadt schon fast ein sogenannter Schlangenturm befindet. Über die Sekte, die den Schlangenkult betreibt sagt man unschöne Dinge, sie seien Betrüger und würden des Nachts Leute ermorden. Conan und sein Begleiter beschließen, sich einen dieser Schlangentürme näher anzusehen. Bei dem Versuch, dort einzudringen, stoßen sie auf die blonde Diebin Valeria, die einen wertvollen Edelstein auf dem Turm entwenden will. Sie begeben sich gemeinsam hinein und erleben, wie in einer Zeremonie eine junge Frau einer im Boden des Turmes befindlichen Riesenschlange geopfert werden soll. Conan entwendet den gesuchten wertvollen Edelstein und tötet die Schlange, die ihn angreift, mit dem Schwert. Gemeinsam fliehen die drei anschließend wieder aus dem Turm, als sie entdeckt werden. Conan und Valeria, die ein Paar werden, verpressen rasch den Reichtum, zu dem sie gekommen sind. Boten von König Osric tauchen auf und verschleppen sie nach einem größeren Gezeche.

Osric, der ebenso wie auch Conan ein Nordmann ist, war einst ein mächtiger König, doch nun ist er ein alter Mann ohne große Kraft geworden. Er berichtet Conan und seinen Begleitern, daß sich seine eigene Tochter dem Schlangenkult angeschlossen habe und mit den sogenannten Kindern Dooms auf dem Weg nach Osten zu der Festung Thulsa Dooms beim Mountain of Power ist. Er bittet Conan, daß er sein Kind aus den Klauen dieses Kultes befreie und sie wieder nach Hause bringe. Er gibt Conan jede Menge Edelsteine, die ihm nichts mehr bedeuten. Er meint, damit können Conan sich eines Tages eines eigenes Königreich gewinnen. Valeria will Conan von dem Unternehmen abraten, denn sie hat bereits von Thulsa Doom gehört - ein mächtiger Zauberer, der Dämonen beschwören kann. Sie meint zudem, daß sie dank Conan noch nie so viel hatte wie jetzt und will nicht, daß ihr Glück nun wieder verloren geht. Conan verläßt sie jedoch in der Nacht und bricht nach Osten auf, um den Zug der Kinder Dooms und somit den Mörder seiner Eltern zu finden.

Das Land ist im Osten ist zum Großteil verwaist, früher gab es dort aber mächtige Königreiche, von denen jedoch nur noch Ruinen vorhanden sind. Conan stößt dabei auf einen allein lebenden Magier in der Wildnis, bei dem er eine Nacht verbleibt. Bei diesem handelt es sich auch um die Person, die die ganze Geschichte später wiedergibt. Nach dem Abschied schließt sich Conan den Kindern Dooms an und tötet bei einer günstigen Gelegenheit einen der Priester, dessen Kleider er anzieht. Als Priester getarnt gelangt er so mit dem Zug der Doom-Anhänger zu dessen Festung am Mountain of Power, wo er Thulsa Doom sieht, der zur Menge spricht. Conan wird jedoch enttarnt und überwältigt. Man schafft ihn in die Festung, wo Doom nach Mißhandlungen mit ihm spricht. Conan bezichtigt ihn als Mörder seines Vaters, der auch dessen Schwert stahl. Thulsa Doom erinnert sich nicht daran und meint, dies müssen geschehen sein, als er noch jünger war. Damals, so sagt er, habe er noch versucht, das Rätsel des Stahls zu lösen, doch nun kam er zur Erkenntnis: Was ist schon der härteste Stahl im Vergleich zu der Hand, die ihn führt? Das Fleisch, so Doom, ist mächtiger als der Stahl. Zum Beweis dafür läßt winkt er eine Frau heran, die sich ohne Widerstand ihm ergeben die Klippe herabstürzt. Thulsa Doom teilt seinen Männern mit, daß man Conan nach draußen bringen und kreuzigen soll.

Conan findet sich somit an einem Baum angebunden in der Hitze wieder. Er sieht noch, wie sein Gefährte Subotai sich ihm nähert, um seinen Freund zu retten, doch eher dieser den Baum erreicht, ist Conan bereits gestorben. Valeria und Subotai bringen Conans toten Leib zu dem Magier, an dem Conan zuvor vorbei kam und dessen Hütte auf einem magischen Ort errichtet wurde. Valeria bittet ihn darum, ihren Gebliebten wieder ins Leben zurückzuholen. Der Magier führt ein Ritual durch, weist sie jedoch daraufhin, daß die Totengeister des Nachts versuchen werden, Conan in die Unterwelt zu entführen, was es zu verhindern gilt. Valeria gelingt es schließlich, den Überfall abzuwehren und Conan öffnet wieder die Augen.

Gemeinsam beschließen Conan, Valeria und Subotai, in Thulsa Dooms Festung einzudringen und die Tochter Osrics zu entführen. Das gelingt ihnen auch und sie setzen die Halle, in der gerade eine Feier stattfindet, in Brand. Thulsa Doom verwandelt sich jedoch in eine Schlange und kann durch eine Öffnung in der Wand dem Tod entgehen. Conan kann jedoch das Schwert seines Vaters wieder an sich nehmen, wenn es auch zerbrochen ist. Bei der Flucht vom Mountain of Power schießt ihnen Doom mit dem Bogen eine Schlange ein, diese trifft Valeria, die daraufhin stirbt. Conan muß seine große Liebe daraufhin mit Feuer bestatten. Da sie wissen, daß Dooms Leute versuchen werden, die Prinzessin zurückzuholen, rüsten sie sich zum Kampf. Bei diesem gelingt es ihnen, zwei der bedeutensten Anhänger Dooms zu töten. Doom versucht, mit einem weiteren Pfeil die Prinzessin zu töten, da sie für ihn keinen Wert mehr besitzt, was Subotai jedoch in letzter Sekunde verhindern kann. Doom flieht daraufhin zurück zu seiner Festung.

Conan begibt sich am Abend zurück zur Festung, wo Doom zu seinen Anhängern spricht. Als er ihm gegenübersteht, schlägt er dem mächtigen Zauberer den Kopf ab, so wie Doom es damals mit Conans Mutter tat. Die versammelten Anhänger erkennen daraufhin, daß sie betrogen wurden, und verlassen die Kultstätte. Conan setzt die leere Festung in Brand. Anschließend bringt er Osrics Tochter zu ihrem Vater zurück. Diese bat sich Conan zwar an, die Trauer über Valeria hindert Conan jedoch daran, darauf einzugehen.

Filmmusik

  1. Prologue / Anvil of Crom
  2. Riddle of Steel / Riders of Doom
  3. The Gift of Fury
  4. Columns of Sadness / Wheel of Pain
  5. Atlantean Sword
  6. Theology / Civilization
  7. Love Theme
  8. The Search
  9. The Orgy
  10. The Funeral Pyre
  11. Battle of the Mounds Pt. 1
  12. Orphans of Doom / The Awakening

Fortsetzung

1984 erschien mit „Conan der Zerstörer“ eine Fortsetzung, in der Arnold Schwarzenegger wieder die Hauptrolle spielte, jedoch erhielt der Film deutlich schlechtere Kritiken. Zu einer geplanten weiteren Fortsetzung namens „Conan der Eroberer“ kam es nicht mehr. 1997 wurde eine Serie mit zwei Staffeln unter dem Titel „Conan der Abenteurer“ produziert, wo der Deutsche Ralf Möller die Rolle Conans übernahm. Der 2011 produzierte Film Conan mit Jason Mamoa in der Hauptrolle trägt zwar im Englischen den gleichen Titel wie der Film von 1982, jedoch handelt es sich dabei um keine Neuverfilmung, sondern eine völlig andere Geschichte, wenn auch Elemente aus dem Original übernommen wurden.

Sonstiges

  • 2006 brachte die finnische Musikgruppe Reverend Bizarre eine aus zwei Liedern bestehende EP mit dem Titel „Thulsa Doom“ heraus. Das Frontmotiv der Veröffentlichung zeigt dabei eine gezeichnete Schlangenstandarte, wie sie auch im Film verwendet wurde. Thematisch wurde in den beiden Liedern Conans Kreuzigung sowie der Zug der Kinder Dooms nach Osten verarbeitet.