Einsiedel, Heinrich Graf von

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Heinrich Graf von Einsiedel (geb. 26. Juli 1921 Potsdam; gest. 18. Juli 2007 in München) war ein deutscher Politiker, Kommunist, Landesverräter, Opportunist und Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg.

Leben und Wirken

Einsiedel war eines von drei Kindern des Grafen Herbert von Einsiedel und der Gräfin Irene von Bismarck-Schönhausen; er war Urenkel Otto von Bismarcks. Einsiedel war Jagdflieger (Jagdgeschwader 3 „Udet“) an der Ostfront und wurde 1942 auf Feindflug abgeschossen. Einsiedel wurde Mitbegründer des Nationalkomitees Freies Deutschland und des Bundes Deutscher Offiziere. Nach Kriegsende arbeitete er als Journalist in der SBZ, siedelte dann aber 1948 in den westlichen Teil des besetzen Deutschen Reiches über, wo er sein Geld als Autor verdiente. Einsiedel war bis 1992 SPD-Mitglied und dann von 1994 bis 1998 Bundestagsabgeordneter für die PDS. Einsiedel war zwei Mal verheiratet und hat zwei Kinder. Zeitweise stellte er sich als Zeitzeuge für den BRD-Geschichtsfälscher Guido Knopp zur Verfügung.

Filmbeitrag

Einsiedel im Dienst der Bolschewisten

Auszeichnungen

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Tagebuch der Versuchung - 1942–1950, 1950; Ullstein (Taschenbuch) 1985
  • Der Überfall, Hoffmann und Campe 1984

Verweise