Fleischhauer, Jan

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Jan Fleischhauer

Jan Fleischhauer (* 1962 in Hamburg) ist ein deutscher Journalist und Publizist.

Leben

Jan Fleischhauer studierte Literaturwissenschaft und Philosophie, bevor er die Henri-Nannen-Schule von Gruner + Jahr besuchte. Seit 1989 ist er Redakteur beim SPIEGEL in wechselnden Funktionen, darunter stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts und stellvertretender Leiter des Hauptstadtbüros. Von 2001 bis 2005 war er Wirtschaftskorrespondent in Neu York. Seit September 2008 ist er Autor des SPIEGEL in Berlin. Ab August 2019 schreibt Jan Fleischhauer beim Focus (München) eine feste Kolumne.

Positionen

Fleischhauer gibt sich innerhalb der Spiegel-Autorenschaft als konservativ. Bereits in der Sarrazin-Debatte zeigte sich allerdings, daß seine Positionen von den meisten heute vorherrschenden linken Glaubenssätzen kaum abweichen. Die 2014 aufgekommene Bewegung PEGIDA bezeichneter er als „Aufmarsch der Netzverschwörer“. Fleischerhauser leugnet die aus der Überfremdung resultierende Islamisierung der BRD und anderer europäischer Staaten. In Bezug auf den Demonstrationsort Dresden mokiert er, es gäbe dort doch kaum Fremde und deshalb seien die Demonstrationen doch lächerlich.

Mit diesem Argumentationsmuster versuchen BRD-Systemjournalisten ihre Leser immer wieder arglistig zu täuschen, denn würden die Demonstrationen in stark überfremdenten Großstädten Westdeutschlands stattfinden, spräche man den Demonstranten die Legitimität dazu ebenso ab, weil die Zugereisten dort ja schon so lange und zahlreich lebten, was eine Veränderung der Situation realitätsfern mache. Um die islamkritische PEGIDA-Bewegung zu kriminalisieren, hält Fleischhauer auch den Einsatz des sogenannten Verfassungsschutzes für angemessen.[1]

Zitate

  • Wenn diese Menschen lesen, dann Bücher, in denen steht, wie man den Euro-Crash überlebt oder sich für den Dschihad in deutschen Städten wappnet.[1]
  • „Bei PEGIDA zeigt der rechte Onlinebürger Gesicht, es ist der Aufmarsch der digital Erregten.“[1]
  • Für alles Weitere ist der Verfassungsschutz zuständig und, bei Zuwiderhandlung gegen das Demonstrationsrecht, der Wasserwerfer.[1]

Filmbeiträge

Jan Fleischhauer: „Unter Linken“
Menschen bei Maischberger“ - 4 Linke & 1 Aussenseiter[2]

exemplarische Veröffentlichungen

  • Unter Linken: Von einem, der aus Versehen konservativ wurde, Rowohlt Mai 2009, ISBN 978-3-498-02125-2
  • Ingenieure der Macht – zu den deutschen Bundeskanzlern, Spiegel 2009
  • Die Heimatlosen – zur Rolle der Konservativen, Spiegel 2008
  • Im Alptraumkeller – über Innenminister Wolfgang Schäuble, Spiegel 2008
  • Keine Spur von Diktatur – zur Erinnerungskultur der Hauptstadt mit Blick auf den Mauerfall, Spiegel 2008
  • Der Anti- Politiker über den Bundespräsidenten Horst Köhler, Spiegel 2008
  • Die Heimatvertreibung – über politische Grundsatzprogramme ohne Grundsätze, Spiegel 2007

Verweise

Artikel von Jan Fleischhauer

Fußnoten