Transatlantiker

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Transatlantiker werden Personen genannt, die in Seilschaften und „Klubs” zur Förderung besonders enger nordamerikanisch-europäischer Beziehungen organisiert sind.

Ziele

Die Mitglieder dieser Klubs zur Pflege der transatlantischen Freundschaft verfolgen eine Politik der internationalen Machtverteilung unter Führung der VSA entlang der Militärarchitektur der NATO. Dieses Ziel beinhaltet, weltweit eine durch VS-Propaganda gesteuerte Scheindemokratie amerikanischen Typs einzuführen.

Kommandozentrale

Als Kommandozentrale der Transatlantiker kann der „Council on Foreign Relations“ (CFR) betrachtet werden. Hermann Ploppa schrieb am 28. August 2008 bei Telepolis:

„Die Akteure der wichtigen Weltregionen – das sind laut CFR: Nordamerika, Europa und Asien – sollen in einem solchen Netzwerk von Bündnissen und Institutionen das US-amerikanische Betriebssystem des Kapitalismus durchsetzen.”

Zur Übertragung des erfolgreichen Modells der VS-Dominanz über Westeuropa auf den asiatischen Raum dient dem CFR die „Trilaterale Kommission“, die über das von den VSA besiegte Japan in den asiatischen Raum hineinwirkt.

Koordination

Die Art und Weise, wie die Transatlantiker agieren, zeigt, daß die unterschiedlichen transatlantischen Freundschaftskreise koordiniert vorgehen. Zu den Methoden der Transatlantiker gehört die Übernahme oder Sabotage von als gegnerisch empfundenen Organisationen. Als mögliche Koordinatoren kommen die amerikanischen Führungspersönlichkeiten der transatlantischen Klubs, die nicht selten zuvor hohe Posten in der amerikanischen Außen- und Verteidigungspolitik innehatten, in Frage.

Methodik

Transatlantiker benutzen zur Durchsetzung ihrer Ziele in erster Linie Propaganda. Wenn die Propaganda nicht auf friedliche Weise zu einer im Sinne der VSA handelnden Regierungsgewalt führt, dann wird, wie durch die Enttarnung von Gladio-Operationen in Mitteleuropa inzwischen bekannt wurde, auf psychologische Kriegführung und False-Flag-Terror zurückgegriffen. Durch diese Strategie der Spannung werden unter Ausnutzung von lokalen Rivalitäten religiöse, ethnische oder separatistische Bürgerkriege wie in Guatemala und Tibet und Putsche von Diktatoren wie im Iran und in Chile geschürt, in denen die den VSA hörigen Kriegsparteien von der CIA mit Mordkommandos, militärischer Ausbildung und Waffen wie in Kuba unterstützt werden. Funktioniert auch das nicht, dann überzeugen die VSA die Bevölkerungen anderer Länder mit ausgedehnten Bombardierungen wie in Korea, Vietnam und dem Irak von den Vorzügen der Demokratie amerikanischen Typs, sofern ihre militärische Stärke bzw. die der eingebundenen Vasallen das zuläßt.

Klubs in der BRD

Neben den offiziellen NATO-Organisationen ist der vermutlich mächtigste in der BRD aktive transatlantische Klub die „Atlantik-Brücke e. V.“. Flankierende transatlantische Klubs sind das „Aspen-Institut“, die Deutsche Atlantische Gesellschaft und die „Mid Atlantic Clubs“ in Bonn und Berlin. Außerdem wird die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) als eine Art inoffizielle Außenstelle des CFR von Transatlantikern dominiert. Den Grünen dient das von der CIA-Tarnorganisaton „Ford Foundation“ mitfinanzierte BITS. Die „Deutsche Gesellschaft für Amerikastudien e.V.“ (DGfA) kümmert sich um eine wissenschaftliche Einbindung für die transatlantische Freundschaft. Zur Ausbildung kultureller Kader dient unter anderem die „American Academy“ in Berlin. Zur Nachwuchsrekrutierung dient weiterhin das Instrument Fullbright-Stipendium.

Klubs in der EU

Das Leitungsgremium der transatlantischen Klubs in Europa sind, einem Artikel vom 28. August 2008 von Hermann Ploppa bei Telepolis folgend, runde Tische, an denen Konzerndirektoren und Finanzgrößen mit Politikberatern in lockerer Runde die allgemeinen Richtlinien der Politik für die nächsten Jahre besprechen. Auf amerikanischer Seite existiere seit 1972 der „Business Roundtable”. Seine spiegelbildliche Entsprechung auf europäischer Seite stelle der 1983 gegründete „European Round Table of Industrialists” dar. 45 CEOs bilden den inneren Zirkel. Für die BRD dabei seien Henning Kagermann (SAP), Wulf Bernotat (e.on), Gerhard Cromme (Thyssen-Krupp) und Manfred Schneider (Bayer).

Für die Steuerung der Politik auf EU-Ebene im Sinne der VSA haben das „Transatlantic Policy Network“ (TPN) sowie der „Transatlantic Business Dialogue“ (TABD) große Bedeutung. Hermann Ploppa schrieb dazu am 28. August 2008 bei Telepolis, daß der „Transatlantic Business Dialogue” die EU-Administration in Brüssel betreue und sich das „Transatlantic Policy Network” um die Europa-Abgeordneten in Strasbourg kümmere.

Klubs international

Neben den deutschen Netzwerken gibt es viele weitere international aktive transatlantische Netzwerke, die zum Teil auch in der BRD aktiv sind. Die wichtigsten davon sind die „Bilderberger“ sowie die „Trilaterale Kommission“. 1972 schenkte der eifrige Transatlantiker Willy Brandt dem Aktivisten für jüdische Interessen Guido Goldmann zur Gründung des seitdem in Washington ansässigen „German Marshall Fund“ eine erste Rate an Steuergeldern in Höhe von 150 Millionen Deutsche Mark.

Klubmitglieder

Zu den Mitgliedern der transatlantischen Klubs gehören die einflußreichsten Personen der BRD. Insbesondere sind dort die mächtigsten Führungspersonen aus Medien, Politik und Wirtschaft fast vollständig versammelt. Die Spitzenkräfte des Militärs gehören als NATO-Vertreter natürlich auch zu den Transatlantikern.

Siehe auch

Literatur

  • Udo Ulfkotte: Gekaufte Journalisten – Wie Politiker, Geheimdienste und Hochfinanz Deutschlands Massenmedien lenken, Rottenburg 2014, ISBN 978-3864451430 [Das Buch behandelt transatlantische Netzwerke und ihre in der BRD aktiven Einflußagenten.]
  • Uwe Krüger: Meinungsmacht – Der Einfluß von Eliten auf Leitmedien und Alpha-Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse, Köln 2013, ISBN 978-3869620701 [Für Laien lesbar gemachte Dissertation über Lobbyjournalismus – transatlantische Netzwerke werden behandelt.]
  • Hermann Ploppa: Die Macher hinter den Kulissen. Wie transatlantische Netzwerke heimlich die Demokratie unterwandern, Nomen Verlag, Frankfurt am Main ³2014, ISBN 978-3-93981-622-5

Verweise