Haus der Deutschen Kunst

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Das Haus der deutschen Kunst
(Aufnahme 1939)

Das Haus der Deutschen Kunst gehört zu den frühen Bauwerken des Nationalsozialismus und gilt als sein erstes repräsentatives Monumentalgebäude.

Vorgeschichte

Im Juni 1931, vier Tage nach der Eröffnung der „Münchner Kunstausstellung“, war der Münchner Glaspalast am Botanischen Garten durch ein Feuer vollständig zerstört worden. 3.000 Kunstwerke wurden vernichtet, unter ihnen eine Sonderausstellung deutscher Romantiker. Die Ursache für den Brand konnte nie eindeutig geklärt werden. Als Ersatz für das verloren gegangene Ausstellungsgebäude wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben und Preise verteilt. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Jahr 1933 kam das Projekt zu Fall.

Hitler beauftragte den Münchner Architekten Paul Ludwig Troost mit der Ausführung des Neubaus. Die Pläne dafür hatte Troost schon im Rahmen des Wettbewerbs angefertigt, sie dann aber nicht eingereicht. Troost war ein etablierter Architekt, der vornehmlich mit Inneneinrichtungen bekannt geworden war, die er für Ozeandampfer und private Auftraggeber aus der wohlhabenden Münchner Gesellschaft ausgeführt hatte. Hitler teilte die künstlerischen Auffassungen Troosts.

Bau und Einweihung

Am 15. Oktober 1933 legte Hitler den Grundstein;[1] beim Schlag auf den Stein brach der dafür angefertigte Hammer ab. Nach dem Tode Troosts im Januar 1934 übernahm die junge Witwe des Architekten, Gerdy Troost, das Projekt und vollendete es zusammen mit ihrem langjährigen Mitarbeiter Leonhard Gall. Der 175 Meter lange und 75 Meter breite strikt symmetrische neoklassizistische Bau wurde in moderner Stahlskelettbauweise ausgeführt und mit Donaukalkstein so verkleidet, daß ein sehr massiver Gesamteindruck entstand und den Bedürfnissen der neuen Zeit Rechnung trug.

Am 18. Juli 1937 wurde im englischen Garten in München das „Haus der Deutschen Kunst“ mit einem Festakt eingeweiht. Mehrere zehntausend Besucher waren zum „Tag der Deutschen Kunst“ gekommen, um während eines drei Tage andauernden Festprogrammes, umrahmt von Opern- und Theater-Aufführungen, Konzerten, Volksfesten und einem Festzug der Eröffnung der ersten „Großen Deutschen Kunstausstellung“, beizuwohnen. In der „Ehrenhalle“ des kurz zuvor fertiggestellten „Hauses der Deutschen Kunst“ im englischen Garten sagte Adolf Hitler in seiner Eröffnungsrede:
„Wie alle wahrhaft großen Bauschöpfungen ist dieses Haus einmalig und einprägsam und bleibt jedem in seiner Eigenart nicht nur im Gedächtnis haften, sondern es entstand in ihm ein Merkmal, ja, ich darf schon sagen, ein wahres Denkmal für diese Stadt und darüber hinaus für die deutsche Kunst.“

Fünf Monate zuvor, im Januar 1937, war in allen Zeitungen ein „Aufruf an alle deutschen Künstler im Reiche und im Ausland“ veröffentlicht worden mit der Ankündigung, einen „Querschnitt durch das gesamtdeutsche Kunstschaffen der Gegenwart“ zu präsentieren. Bis zum 1. April 1937 wurden 25.000 Werke angemeldet und schließlich 15.000 eingesandt. Wohl fast alle in Deutschland lebenden Künstler hatten sich an der Ausschreibung beteiligt. In der zweiten Maihälfte trat eine Jury zusammen, um eine Vorauswahl zu treffen. In der Jury saßen u. a. die Maler Adolf Ziegler, Präsident der Reichskammer der bildenden Künstler, Conrad Hommel, Präsident der Münchner Secession und Rudolf Eisenmenger, die Bildhauer Arno Breker, Karl Albiker und Josef Wackerle und Gerdy Troost. Anfang Juni 1937 reisten Hitler und Dr. Goebbels nach München, um sich die Vorauswahl anzusehen. Es kam zum Eklat, Goebbels notierte in sein Tagebuch: „Wir schauen uns die Auslese der Jury an. Bei der Plastik geht es noch, aber bei der Malerei ist es z. T. direkt katastrophal. Man hat hier Stücke aufgehängt, die einem direkt das Grausen beibringen. So geht das bei einer Künstlerjury. Da schauen alle nach der Schule, nach Namen und Wollen und haben meist den Sinn für eine wirkliche Malkunst verloren. Der Führer tobt vor Wut. Er will lieber die Münchner Ausstellung noch ein Jahr hinausschieben als so eine Mist auszustellen.”

Hitler erklärte die Jury für abgesetzt und bestimmte den NSDAP-Bildberichterstatter und Verleger Heinrich Hoffmann zum neuen und einzigen Juror. Er kannte den Geschmack und die Vorlieben Hitlers und baute die Ausstellung aus 900 Werken entsprechend um. Fünf Wochen später schrieb Goebbels: „Es ist fast fertig und ganz wunderbar geworden. Auch die nun ausgewählten Bilder sind sehr schön, besser noch als die Plastiken. Der Führer ist ganz glücklich.“

Aufgabe

In seiner Eröffnungsrede am 18. Juli 1937 definierte Hitler die Hauptaufgabe der Großen Deutschen Kunstausstellung: der Versuch, eine nationalsozialistische Kunst erstmals zu definieren, Erziehung und Vorbild zu sein. Aber erst in der Zukunft werde es eine wirklich nationalsozialistische Kunst geben.

Nutzung

Die GDK war ein Publikumserfolg, der fast jede andere zeitgenössische Schau in den Schatten stellte[2] Jedes Jahr fanden mehrere hunderttausend den Weg in die Ausstellungen, noch 1943 hatte sie, trotz des Krieges, 700.000 Besucher zu verzeichnen. Auch der finanzielle Erfolg war beträchtlich, wenngleich die eindrucksvollen Verkaufszahlen (im Jahr 1943 fast 3 Millionen Reichsmark) zunehmend durch Ankäufe der Parteispitze getragen wurde. Bis 1944 sollte die Große Deutsche Kunstausstellung noch siebenmal stattfinden.

Der Bau verfügte über eine weitläufige Gaststättenanlage, mehrere Aufzüge, eine Heizungs- und Klimaanlage und einen Luftschutzbunker. Bis 1945 fanden hier sieben „Große Deutsche Kunstausstellungen“ und zwei „Architektur- und Kunsthandwerkausstellungen“ statt. Den Krieg überdauerte das seit September 1942 gegen Luftangriffe systematisch getarnte Gebäude ohne große Beschädigungen.

Insgesamt nahmen zwischen 1937 und 1944 etwa 2.500 Künstler an den Großen Deutschen Kunstausstellungen teil. Der größte Teil von ihnen geriet nach 1945 leider in Vergessenheit. Dies war auch nicht verwunderlich, da keiner dieser NS-Künstler vom alliierten Kunstbetrieb gefördert worden war.

Nach dem Krieg wurde das Haus der deutschen Kunst im Zuge der systematischen Denationalisierung der deutschen Museen in „Haus der Kunst“ umbenannt. Durch Eingriffe in die innere und äußere Bausubstanz wurde das Haus verschandelt, um ihm seine von Minusmenschen beanstandete Monumentalität zu nehmen. Die frühere Innengestaltung wurde vollkommen verändert, um zu den miserabilistischen Kuriositäten zu passen, die im ehemals nationalsozialistischen Kunsttempel von seelisch verwahrlosten „Künstlern“ als „Kunst“ präsentiert werden. Ein Teil der Veränderungen im Innenbereich wurde zwischen 2003 und 2004 allerdings rückgängig gemacht, so daß sich das Haus in einigen Bereichen wieder im Originalzustand präsentiert. Direktor ist seit Oktober 2011 ein nigerianischer Neger, der der deutschen Sprache nicht mächtig ist, aber international im Sinne des Neomarxismus im Kulturbetrieb tätig war; eine weitere gezielte Demütigung der ursprünglichen Intention des Hauses.[3]

Bildergalerie

Siehe auch

Verweise

  • http://www.hausderdeutschenkunst.de (Seite mit sehr viel Bildmaterial zum Gebäude selbst und Exponate aus dem Dritten Reich - politisch korrekte Seite)
  • „Wahre Kunst“, Neger leitet ab Herbst 2011 das Haus der deutschen Kunst (KOMPAKT-Nachrichten, 26.01.2011)

Fußnoten

  1. Rede des Reichskanzlers zur Grundsteinlegung am 15. Oktober 1933
  2. Bis auf die Ausstellung „Entartete Kunst“, die von über 2 Millionen Menschen gesehen wurde. Vergleichen lassen sich diese beiden Ausstellungen allerdings nicht, da die Wanderausstellung „Entartete Kunst“ in vielen deutschen Städten meist in der Nähe von Bahnhöfen ohne oder wenigstens zu geringem Eintrittspreis gezeigt wurde. Während also die Ausstellung „Entartete Kunst“ von vielen Menschen besucht wurde, während sie auf den Zug warteten oder Mittagspause hatten, war die Große Deutsche Kunstausstellung ein gesellschaftlicher Anlaß, zu dem man sich bspw. entsprechend kleidete.
  3. 33-cabinet.png Abgerufen am 22. März 2011. Archiviert bei WebCite®.Okwui Enwezor wird Chef im Haus der KunstSüddeutsche Zeitung, 19. Januar 2011