Heise, Thorsten
Thorsten Heise (
23. Juni 1969 in Göttingen) ist ein deutscher Politiker der Partei Die Heimat, deren stellvertretender Vorsitzender er ist. Bekannt wurde er als führender Aktivist der Freien Kameradschaften. Beruflich betätigt sich Heise als Versandhändler und Verleger.
Inhaltsverzeichnis
Wirken
Politische Aktivität
Heise begann seine politische Tätigkeit in der FAP, in der er schnell zu einem führenden Funktionär aufstieg. Häufig trat und tritt er als Redner, zum Teil auch als Anmelder und Organisator bei nationalen Kundgebungen und Demonstrationen auf. Nach dem Verbot der FAP durch die BRD-Behörden 1995 wurde Heise Anführer der Kameradschaft Northeim: Regelmäßig einmal in der Woche fand dazu ein Kameradschaftsabend in seinem Haus in Northeim statt.
Im Dezember 1999 erwarb er das frühere Gutshaus der Herren von Hanstein in Fretterode im thüringischen Eichsfeld an der Grenze zu Niedersachsen und Hessen und zog nach Beendigung einer politischen Haftstrafe 2002 dorthin um. Die Kameradschaftsabende fanden nun dort statt, ebenso wurden dort Treffen der weiterhin von ihm geführten Kameradschaft Northeim und der neu gegründeten und ebenfalls vom ihm geführten Kameradschaft Eichsfeld abgehalten.
Werdegang in der NPD
2004 schloss sich Heise der NPD an. Zur Bundestagswahl 2005 trat er für die Partei auf der Landesliste und als Direktkandidat für den Wahlkreis Eichsfeld - Nordhausen - Unstrut-Hainich-Kreis I an. Er erzielte 3,3 Prozent der ausgezählten Erststimmen.
Verurteilungen
Aufgrund der politischen Repression im BRD-System wurde Heise immer wieder von deren Justizbehörden verfolgt sowie verurteilt, darunter meist klassische politische Verurteilungen wie „Volksverhetzung“, Verwendung „verfassungs“widriger Symbole, „Landfriedensbuch“, Verstoß gegen das BRD-Versammlungsgesetz, das Tragen verbotener Kleidung.
Aktivitäten im nationalen Musikgeschäft
Heise ist seit längerer Zeit im nationalen Musikgeschäft aktiv. Er war Veranstalter zahlreicher Konzerte mit bis zu 1.000 Teilnehmern. In Northeim betrieb er seit Dezember 1998 ein Handelsgeschäft. Nach seiner Übersiedlung in das thüringische Fretterode gründete Heise den Versand und die Plattenfirma „WB Records“ bzw. „WB Versand“. Hier werden in erster Linie Musikgruppen vertrieben, die dem in der BRD verbotenen „Blood-and-Honor“-Netzwerk angehören oder nahestehen sollen. Besonders enge Verbindungen pflegt Heise zu Musikgruppen und „Blood-and-Honour“-Aktivisten aus Skandinavien.
Einige für den WB-Versand produzierte Tonträger wurden in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund ihrer Inhalte von der „Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien“ indiziert. Heise gehört zu den Initiatoren des Projekt Schulhof-CD, bei der 50.000 CDs mit Rechtsrock bundesweit kostenlos in der Nähe von Schulhöfen und Jugendeinrichtungen unter Jugendlichen verteilt werden sollten. Er unterstützte die Großveranstaltungen in Thüringen wie das „Fest der Völker“ in Jena oder „Rock für Deutschland“ in Gera als Sponsor und betrieb jeweils eigene Stände mit seinem Versand.