Henle, Maria

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Die Särge der Opfer des Attentats vor der Feldherrnhalle in München
Der feierliche Staatsakt vor der Feldherrnhalle in München in Anwesenheit des Führers für die 7 Opfer des verbrecherischen Anschlags im Bürgerbräukeller. Der Führer erweist den Toten die letzte Ehre.

Maria Henle [Hinle] (geb. 24. Dezember 1909, gest. 8. November 1939) war eine deutsche Kellnerin, die beim Münchner Bürgerbräuattentat durch Georg Elser im Alter von 29 Jahren ums Leben kam.

Leben

Durch das Attentat kamen acht Menschen ums Leben. Darunter auch die späteren Blutzeugen der Bewegung Michael Wilhelm Kaiser, Emil Kasberger, Franz Lutz, Leonhardt Reindl, Eugen Schachta, Michael Schmeidl und Wilhelm Weber.

Der Grenzbote schrieb am 11. November 1939:

„Recht tragisch ist das Schicksal der einzigen bei dem Anschlag dahingerafften Frau, der Maria Henle, die durch ihre Arbeit im Bürgerbräukeller ihrem Lebensgefährten den Familienunterhalt bestreiten half. Der Mann steht nun mit zwei kleinen Kindern im Alter von drei und neun Jahren da und muss die Kinder in die Pflege geben, da er außerhalb gearbeitet und Tag für Tag 12 Kilometer zu seiner Arbeitsstätte zurücklegen muss.“

Am 10. November 1939 schrieb die Zeitung Münchner Neueste Nachrichten auf Seite 2:

„Maria Henle war im Bürgerbräukeller Aushilfskassiererin. Sie wurde herangezogen, wenn größere Veranstaltungen stattfanden. Durch ihr ordentliches, bescheidenes Wesen hat sie sich bei ihren Arbeitskameradinnen jederzeit Achtung und Wertschätzung erworben.“

Verweise

Weltnetz

Filmbeitrag