Kaiser, Michael Wilhelm

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Der feierliche Staatsakt vor der Feldherrnhalle in München in Anwesenheit des Führers für die 7 Opfer des verbrecherischen Anschlags im Bürgerbräukeller. Der Führer erweist den Toten die letzte Ehre.
Todesanzeige Michael Wilhelm Kaiser, Münchner Neueste Nachrichten vom 10.11.1939.jpg
Die Särge der Opfer des Attentats vor der Feldherrnhalle in München

Michael Wilhelm Kaiser (Lebensrune.png 21. Januar 1889; Todesrune.png 8. November 1939 in München) war ein deutscher Blutzeuge der nationalsozialistischen Bewegung.

Tod

Am 8. November 1939 wurde auf Adolf Hitler das Bürgerbräuattentat durch Georg Elser verübt. Dadurch kamen acht Menschen ums Leben. Darunter auch die späteren Blutzeugen der Bewegung Michael Wilhelm Kaiser, Emil Kasberger, Franz Lutz, Leonhardt Reindl, Eugen Schachta, Michael Schmeidl, Wilhelm Weber und die Kellnerin Maria Henle.

Drei Tage nach dem Attentat fand vor der Feldherrenhalle in München ein Staatsakt für die Opfer statt. Es waren sieben Tote aufgebahrt, das achte Opfer, Michael Schmeidl, erlag einige Tage später seinen Verletzungen.

Hauptredner war Rudolf Heß:

„Die Anstifter des Verbrechens haben das deutsche Volk endlich gelehrt zu hassen. Sie haben die Hingabe des deutschen Volkes an den ihm aufgezwungenen Kampf, seine Bereitschaft, alles einzusetzen, unendlich erhöht. ... Durch das Wunder der Errettung wurde der Glaube unerschütterlich: die Vorsehung hat uns den Führer erhalten, die Vorsehung wird uns den Führer erhalten, denn die Vorsehung hat ihn uns gesandt.“

Der Illustrierte Beobachter berichtete darüber am 16. November 1939 ausführlich.

Am 10. November 1939 schrieb die Zeitung Münchner Neueste Nachrichten auf Seite 2:

„Die beiden ermordeten Michael Wilhelm Kaiser und Franz Lutz verband eine lange Freundschaft. Schon seit dem Jahre 1914 standen sie Schulter an Schulter im Kampf um ihr Vaterland. Im Weltkrieg waren sie beide Kameraden in der 6. Batterie des 1. B. Fußartillerie-Regiments. Für ihre Tapferkeit und ihrem [sic!] heldenmütigen Einsatz wurden sie seinerzeit beide mit dem EK II und dem Bayerischen Militärverdienstkreuz ausgezeichnet. Kaiser und Lutz fanden als eine der Ersten den Weg zu Adolf Hitler. Gemeinsam, am selben Tag traten sie in den Stoßtrupp Adolf Hitler ein und waren von Anfang an glühende Verfechter der nationalsozialistischen Idee. Sie blieben SA-Kameraden und Kampfgefährten bis zu diesem unheilvollen 8. November 1939. Kaiser hatte zuletzt in den Reihen des NSKK als Sturmhauptführer gestanden; er war stellv. Führer der NSKK-Motorstandarte 86. Lutz diente wie zu Anbeginn in der SA und war Sturmhauptführer. Es ist eine tiefe Tragik, daß der gemeinsam beschrittene Weg ihres Kampfes nun im gemeinsamen Tod seinen Abschluß fand.“

Literatur

Verweise

Weltnetz

Filmbeitrag