Morgan, J. P.

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John Pierpont Morgan, besser bekannt als J. P. Morgan (Lebensrune.png 17. April 1837 in Hartford, Connecticut; Todesrune.png 31. März 1913 in Rom, Italien) war ein VS-amerikanischer Finanzoligarch und der einflußreichste Bankier seiner Zeit.

Werdegang

Morgan war der Sohn des Bankiers und Finanziers Junius Spencer Morgan (1813–1890) und dessen Frau Juliet Pierpont (1816–1884).

J. P. Morgan sr. wurde in England von seinem Vater Junius Morgan in das Bankwesen eingeführt. Die Morgans waren freundliche Wettbewerber der Rothschilds und entwickelten enge Beziehungen zu ihnen.[1] Morgans Londoner Firma wurde 1857 von der Bank of England — auf die Rothschild großen Einfluß ausübte — vor dem Ruin bewahrt.[1] Später schien Morgan als Rothschilds Vertrauter tätig gewesen zu sein.[1] J. P. Morgan und John D. Rockefeller, der sein erstes Vermögen mit Öl gemacht hatte, betätigten sich zunächst als Konkurrenten, später betrieben sie gemeinsame Geschäfte.[1] Am Ende arbeiteten sie offen bei der Schaffung eines nationalen Bankenkartells namens Federal Reserve System zusammen.

Morgan starb im Jahre 1913. Sein Sohn und Erbe seines Imperiums, John Pierpont Morgan junior, profitierte später von dem Federal Reserve System und dem Ersten Weltkrieg, an dem die VSA sich beteiligten, gegen das Deutsche Reich.

Siehe auch

Literatur

  • Ron Chernow: The House of Morgan. An American Banking Dynasty and the Rise of Modern Finance. Simon & Schuster, London 1990, XVII, 812 S., Ill., ISBN 0-671-71031-1
  • Lewis Corey: The house of Morgan. A social biography of the masters of money. Watt, New York 1930, 479 S., Ill.
  • Henry Justin Smith: John Pierpont Morgan, der Weltbankier. Die Geschichte seines Hauses. Vom Werden der größten Wirtschaftsmacht Amerikas. Reissner, Dresden 1928.
  • John K. Winkler: Morgan, the magnificent. The life of J. Pierpont Morgan. Vanguard Press, New York 1930, ISBN 0-7661-4332-5

Fußnoten

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 G. Edward Griffin: Die Kreatur von Jekyll Island: Die US-Notenbank Federal Reserve - Das schrecklichste Ungeheuer, das die internationale Hochfinanz je schuf - Kopp-Verlag, Rottenburg, 2006. ISBN 978-3938516287