Kaiser-Wilhelm-Kanal

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Kaiser Wilhelm Kanal.jpg

Der Kaiser-Wilhelm-Kanal (selten: Kieler Kanal) zwischen Kiel und Brunsbüttel wurde von Otto Baensch geschaffen und 1895 eröffnet. Er verbindet auf rund 100 km Länge die Ostsee mit der Nordsee und ist eine der meistbefahrenen künstlichen Seeschiff-Fahrtsstraßen der Welt. Der Kanal erspart den Seeweg um das stürmische Skagerrak.

Wilhelm I., nach dem der Kanal benannt ist, kam am 3. Juni 1887 persönlich, um in Kiel-Holtenau die Grundsteinlegung für das gigantische Bauprojekt vorzunehmen. Kaiser Wilhelm II. eröffnete den Kanal dann am 21. Juni 1895. Schon im Jahre 1907 mußte der Kanal ausgebaut werden, um dem stark gestiegenen Schiffsverkehr gerecht zu werden.



Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges gegen das Deutsche Reich und dem nachfolgenden Versailler Diktat wurde der deutsche Kaiser-Wilhelm-Kanal 1919 zu einer „internationalisierten Wasserstraße“ erklärt. So hieß es im Deutschland abgepreßten sogenannten „Vertrag“:

„Der Kieler Kanal und seine Zugänge sollen allen mit Deutschland im Frieden befindlichen Nationen für ihre Handels- und Kriegsschiffe gleichberechtigt frei- und offen stehen.“

Das bedeutete nichts weiter, als daß Deutschland fürderhin keine Einnahmen für die Durchfahrt fremder Schiffe mehr erheben durfte.


Deutsche Schiffe im Kaiser-Wilhelm-Kanal:


Entgegen den Angaben nach der derzeitigen politischen Korrektheit wurde der Kanal nach dem Zweiten Weltkrieg nicht in Nord-Ostsee-Kanal umbenannt, sondern die Kriegstreiber und Besatzungsmacht Großbritannien drängte darauf, eine Bezeichnung zu verwenden, die nicht an die deutsche Zeit erinnern sollte. Der gebräuchliche Name Kaiser-Wilhelm-Kanal wurde von der britischen Besatzungsmacht in Nord-Ostsee-Kanal umgeändert und diese Bezeichnung sollte auch allgemein verwendet werden.[1]

Literatur

  • Der große norddeutsche Kanal zwischen Ostsee und Nordsee, 1864 (PDF-Dateien: Band 1, Band 2)

Verweise

Fußnoten