Keup, Walther
Walther Wilhelm Keup (auch Walter; 3. Januar 1916 in Berlin-Charlottenburg; 10. März 1947 in Bad Nauheim) war ein deutscher Arzt, promovierter Mediziner und Sanitätsoffizier der Wehrmacht, zuletzt Oberarzt der Reserve (Oberleutnant) beim Heer und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges.
Inhaltsverzeichnis
Tod
Dr. med. Walther Keup verstarb im März 1947 im Hospital zum heiligen Geist in Bad Nauheim (Kurstraße 7 – 9), das eigentlich in Frankfurt am Main beheimatet war. 1944 wurden große Teile des Hospitals durch den Bombenterror der Alliierten zerstört. Die medizinischen, chirurgischen und gynäkologischen Abteilungen wurden dann nach Bad Nauheim verlegt. Die Todesursache wurde als Lungenentzündung (Pneumonie) angegeben, unsicher ist, ob Dr. Keup nach Krieg und Kriegsgefangenschaft im Hospital angestellt war.
Familie
Walther Wilhelm ist der Sohn des Ingenieurs Erdmann Reinhold Keup ( 3. Februar 1887 in der westpreußischen Kreisstadt Berent; seine Eltern sind der Gymnasiallehrer Wilhelm Keup, zuletzt wohnhaft in Danzig und Magdalena, geb. Hubert, zuletzt wohnhaft in Berent) und dessen in Berlin-Charlottenburg am 28. Dezember 1912 geehelichte Gattin Hildegard Anna Ida, geb. Keup (andere Abstammungslinie; 9. Juli 1887 in Treptow an der Rega).[1]
Ehe
Dr. Keup heiratete am 25. Juni 1944 seine Verlobte Ingeborg Maria Henriette Roschker, die Kriegstrauung fand in Prerau im Sudetenland statt. Seine Eltern und seine Gemahlin wohnten 1947, zum Zeitpunkt seines Todes, in Starnberg, Bayern.
Auszeichnungen (Auszug)
- Eisernes Kreuz (1939), 2. und 1. Klasse
- Infanterie-Sturmabzeichen in Silber
- Verwundetenabzeichen (1939) in Silber (ggf. Gold)
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes am 21. März 1944 als Assistenzarzt d. R. (Leutnant) und Bataillonsarzt des I. Bataillons/Füsilier-Regiment 202/75. Infanterie-Division