Konstruktivismus

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Der erkenntnistheoretische (oder „epistemische“) Konstruktivismus geht davon aus, daß ein Gegenstand nur dann real wird, wenn dieser vom Betrachter selbst erst durch den Vorgang des Erkennens als solcher überhaupt erst konstruiert werden kann. Der Konstruktivismus wirft somit die Frage auf, was Erkenntnis und Wissen sei und besagt letztlich, daß Wissen und Wirklichkeit nie übereinstimmen. Tatsächlich sind ja Augen keine Fenster.

Das Bild, das wir zu sehen glauben, ist eine Konstruktion aus elektromagnetischen Reizen. Ein Radikaler Konstruktivismus geht noch einen Schritt weiter in der Annahme, daß Realität ausschließlich eine Konstruktion aus Sinnesreizen und Gedächtnisleistung darstellt. Deshalb ist eine Objektivität unmöglich, da jede Wahrnehmung immer vollständig subjektiv sein muß. So hat der englische Esoteriker und politische Kommentator David Icke Argumente gesammelt für die These, daß wir in einem „holographischen“, konstruierten Universum leben.

Politisch müssen etwa auch der Euro, die EU, die Einkreisung der Russischen Föderation, der Petrodollar und das gesamte Fiat-Money-System als Konstrukte gelten. Es handelt sich um Konstrukte, deren Mängel, deren Eigendynamik und deren Interaktion untereinander von den Konstrukteuren nicht begriffen werden, weil sie prinzipiell nicht vorhersagbar sind.[1] So ist die Weltfinanzkrise konstruktivistisch selbstgemacht wie auch jeder Krieg. Nicht immer erweisen sich die „guten Absichten“ der Konstrukeure als naiv, schädlich und weltfremd. Hinter den Plänen von Geostrategen, Rohstoffkonzernen, Fed-Banken und den Organisatoren der medialen Gleichschaltung, steht beweisbar auch die reine Bösartigkeit (→ Postdemokratie, Lügenpresse, NWO).

Siehe auch

Verweise

Fußnoten

  1. Wie ein verlorener Krieg, Geolitico.de, 28. Dezember 2015