Laibach

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Bei Laibach (wind. Ljubljana) handelt es sich um die heutige Hauptstadt Sloweniens.

Geschichte

Die Stadt wurde von bayerischen Siedlern gegründet, seit dem Hochmittelalter war es Hauptstadt des zum Deutschen Reich gehörenden Herzogtums Krain. 1276 kam die Stadt zusammen mit dem Herzogtum an die Habsburger, 1461 wurde sie Bischofssitz. Die Bevölkerung bestand seit dem Hochmittelalter vor allem aus Deutschen. Erst nach 1848 fungierte sie als kultureller Mittelpunkt der Winden (Slowenen) und die Deutschen wurden zu einer Minderheit, die nicht einmal mehr ein Viertel der Bevölkerung darstellten. Nach dem Auseinanderbrechen Österreich-Ungarns kam Laibach zu dem Kunststaat Jugoslawien. Nach der Kapitulation Italiens im 2. Weltkrieg gehörte die Stadt ab Oktober 1943 wieder zu Deutschland. Die Laibacher Deutschen wurden nach 1945 ebenso wie die übrigen Deutschen im Gebiet Sloweniens vertrieben oder ermordet. Bis heute ist die Verwendung des deutschen Namens Laibach von Seiten der derzeitigen „Regierung“ nicht gerne gesehen. Seit 1991 ist die deutsche Stadt Hauptstadt Sloweniens.

Bekannte, in Laibach geborene Personen

  • Anton Alexander von Auersperg (1806–1876), deutscher Lyriker
  • Bruno Brehm (1892–1974), deutscher Schriftsteller, Mitglied im Bamberger Dichterkreis
  • Emil Dedek (1888–1979), deutscher Offizier der Gemeinsamen Armee, der k. u. k. Armee, des Bundesheeres und der Wehrmacht
  • Alois Lindmayr (1901–1965), deutscher Luftwaffenoffizier und Ritterkreuzträger des Zweiten Weltkrieges