Slomka, Marietta

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Marietta Slomka (Lebensrune.png 20. April 1969 in Köln) ist eine deutschfeindliche Moderatorin der BRD-Systemmedien. Sie war von 2004 bis 2013 mit Christof Lang (RTL) verheiratet.

Werdegang

Marietta Slomkas Vater, ein Lehrer mit dem Schwerpunktfach Politik, stammt aus Ostpreußen, ihre Mutter, eine Kunstexpertin und Stadtführerin, aus Köln.

Slomka besuchte eine deutsch-französische Schule in Köln, absolvierte 1988 das Abitur und begann nach einem Praktikum in Paris das Studium der Volkswirtschaftslehre in Köln. Nachdem sie von 1991 bis 1992 an der University of Kent at Canterbury studiert und das „Diploma in Social Sciences“ erworben hatte, legte sie 1995 in Köln ihr Examen als Diplom-Volkswirtin ab.

Ihre journalistische Tätigkeit begann Slomka, für die der Berufswunsch seit ihrem zehnten Lebensjahr feststand, bereits während des Studiums. Von 1991 bis 1996 arbeitete sie als freie Mitarbeiterin des „Medienspiegels“, herausgegeben vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln, und ab 1994 zwei Jahre lang als feste freie Mitarbeiterin für die Lokal- und Wirtschaftsredaktion der Tageszeitung „Kölnische Rundschau“.

Von 1996 bis 1997 folgte ein bimediales Redaktionsvolontariat (Hörfunk und Fernsehen) bei der „Deutschen Welle“, nach dessen Abschluß sie 1997 zur Europa-Korrespondentin für den Sender in Brüssel avancierte. Im April 1998 wechselte Slomka als Parlaments-Korrespondentin in das ZDF-Hauptstadtstudio, zuerst in Bonn, ab 1999, nach dem Umzug der Bundesregierung, in Berlin. Dabei konzentrierte sie sich auf ihre Schwerpunktthemen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik. Ab April 2000 stieg Slomka zunächst Vertretungsweise in die Moderation des ZDF-Nachrichtenmagazins „heute-nacht“ ein und wurde im Oktober des Jahres Hauptmoderatorin.

Ab Januar 2001 übernahm sie die Hauptmoderation des „heute-journal“, das sie von da an im Wechsel mit Redaktionsleiter Wolf von Lojewski und Helmut Reitze präsentierte. Sie war von Chefredakteur Nikolaus Brender für den Posten vorgeschlagen worden. Nachdem bekannt geworden war, daß ihr Vorgänger, Alexander Niemetz, Ende 2000 das ZDF ganz verlassen würde, spekulierte man öffentlich über seine Nachfolgerin – gegenüber weit prominenteren, in der Öffentlichkeit gehandelten, Aspirantinnen wie Maybrit Illner, Sandra Maischberger oder Maria von Welser fiel die Entscheidung auf Slomka, die bis dahin im Fernsehen eher unbekannt gewesen war. In der 22jährigen Geschichte des „heute-journal“ war die junge Journalistin damit nach Ingeborg Wurster, die Mitte der 1980er Jahre abgetreten war, erst die zweite Frau als Hauptmoderatorin. Als 31Jährige stand sie auch für eine neue Generation vor der Kamera, was u. a. mit der Intention des ZDF zusammenhing, sich in Zukunft jünger, frischer und attraktiver zu präsentieren. Im Februar 2003 übernahm Claus Kleber als Nachfolger Lojewskis die Leitung des „heute-journal“, das er von da an im Dreier-Team zusammen mit Slomka und Helmut Reitze sowie später dessen Nachfolger Klaus-Peter Siegloch präsentierte.

Slomka ist als Redakteurin auch aktiv an der Sendegestaltung beteiligt, außerdem mit eigenen Reportagereihen sowie als Autorin, beispielsweise des einstündigen Jahresrückblicks 2005, für das ZDF tätig.

Im Juli 2008 sendete das „heute-journal“ eine fünfteilige China-Reportage, in der Slomka ihre Erlebnisse und Eindrücke während eines zweiwöchigen Aufenthalts in Peking und Umgebung schilderte. Zwei Jahre später zeigte das ZDF eine zweiteilige Dokumentation, in der die Moderatorin unter dem Titel „Afrikas Schätze“ anlässlich der Fußball-WM in Südafrika von ihren Entdeckungen und Eindrücken erzählte. Eine Zusammenfassung dieser Reise bot sie mit dem 2011 veröffentlichten Buch „Mein afrikanisches Tagebuch. Reise durch einen Kontinent im Aufbruch“ mit persönlichen Erlebnissen und journalistischem Hintergrundwissen.

Nachdem Slomka zusammen mit ihrem Kollegen Claus Kleber 2009 einen Grimme-Preis, die besondere Ehrung des Deutschen Volkshochschul-Verbandes für Verdienste um die Entwicklung des Fernsehens, erhalten hatte, wurde sie 2012 von der Gesellschaft für deutsche Sprache mit dem Medienpreis für Sprachkultur ausgezeichnet.

„Gegen Rechts“

Mitgliedschaften/Ämter

Auszeichnungen

Zitat (über Slomka)

  • „Gestern wieder im ›heute-journal‹ mit der einmaligen Marietta Slomka, die ihre Anmoderation mit dem Satz begonnen hat: ›Man darf vermuten, dass die US-Nachrichtenchefs bei ihrem Treffen mit Donald Trump doch einige eindrückliche Erkenntnisse vorlegten und vielleicht sonst noch so einiges aus ihrer Welt berichteten, was normal Sterbliche eher nicht zu hören bekommen.‹ Klar kann man es vermuten. Man kann auch vermuten, dass Marietta Slomka ihre Moderationen nicht von einem Teleprompter abliest, sondern aus den Innereien eines toten Huhns, das man ihr schlachtfrisch auf den Tisch gelegt hat. Eine ›Nachrichtensendung‹ mit den Worten ›Man darf vermuten...‹ zu starten, ist jedenfalls eine Frivolität, die sich eine öffentlich-rechtliche Wahrsagerin verkneifen sollte.“Henryk M. Broder[3]

Filmbeitrag

Tag 1. Rußland zerbombt mehrere Stellungen der Islamisten in Syrien – ARD und ZDF, 30. September 2015: Rußland bombardiert „unsere“ Terroristen – Die einzige Sorge der Westmedien besteht darin, dass Rußland nicht nur den IS, sondern auch die von der CIA organisierten Terroristen in Grund und Boden bombardiert.

Familie

Slomka heiratete im August 2004 ihren acht Jahre älteren Kollegen von RTL, Christof Lang, der dort das „Nachtjournal“ moderiert und leitet. Anfang 2013 gab das Paar seine Trennung nach neunjähriger Ehe bekannt.

Fußnoten

  1. Ihr persönliches Netzwerk der Außenpolitik
  2. Zu unserem Netzwerk, das über 2500 Mitglieder umfasst, darunter viele namhafte Fachleute aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien, zählen u.a.: Dr. Patrick Adenauer, Peter Altmaier, Reinhard Bütikofer, Prof. Dr. Hubert Burda, Christoph Henkel, Dr. Christoph Heusgen, Dr. Tessen von Heydebreck, Eckart von Klaeden, Alexander Graf Lambsdorff, Prof. Dr. Hanns W. Maull, Prof. Dr. Volker Perthes, Ruprecht Polenz, Prof. Dr. Thomas Risse, Dr. Wolfgang Schäuble, Thomas Schmid, Marietta Slomka, Dr. Theo Sommer, Prof. Dr. Michael Stürmer, Emil Underberg, Karsten Voigt, Prof. Dr. Dr. h.c. Werner Weidenfeld, Ulrich Wickert. Ehrenmitglieder der DGAP sind Dr. Ursula Braun, Dr. Klaus von Dohnanyi, Prof. Dr. Dr. h.c. Karl Kaiser, Hans-Ulrich Klose, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Prof. h.c. Günter Verheugen und Antje Vollmer.
  3. Henryk M. Broder: Werden die Bundestags-Wahlen abgesagt?, Achgut, 8. Januar 2017